Spielberichte 1. Herren

OFV bekommt böse Klatsche in Gaubüttelbrunn

(Bezeichnende Szene zum 0:1 aus OFV-Sicht: Keeper Johannes Wetzstein geht zu zögerlich zum Ball, wird unglücklich umgestoßen und fängt so den Gegentreffer)

Nachdem das erste Punktspiel gegen Gollhofen auf den 3. Oktober verlegt wurde, hieß es zum Rundenauftakt auf nach „Beach“. Dort wollten wir mit einer deutlich veränderten Mannschaft im Gegensatz zur letzten Saison gleich mal Punkte sammeln, um auch dieses Jahr wieder oben mitspielen zu können. 

Der eh so kleine Platz in Gaubüttelbrunn (GBB) wurde extra noch um fünf Meter verkürzt, so dass man in den ersten fünf Minuten schon sehen konnte: Das wird heute kein Fußball-Leckerbissen. Und so war es auch, die ersten zehn Minuten waren sehr hektisch und viel Klein-Klein mit keinen Torchancen auf beiden Seiten.

Der SV-DJK spielt aber viel einfacher und zielstrebiger als wir und so passiert es in der 12. Minute: Ein Diagonalball, unsere Abwehr zu lethargisch, und es steht 1:0 für die Hausherren. Direkt drei Minuten später fast das gleiche, unser Neuzugang Mazen verletzt sich im Sprint und verliert das Laufduell, so dass GBB auf 2:0 erhöht.

Dann haben wir doch auch mal so etwas wie eine Torchance: Marcel Bucak geht durch, wird gefoult, das Spiel geht aber weiter, weil Kürsad Senel abschließen kann, leider in die Arme des Torhüters. Da unsere Abwehr nicht immer sattelfest ist, kommen die Hausherren immer wieder zu Chancen, so auch kurz vor der Halbzeit als unser Keeper Johannes noch gut parieren kann. Die darauffolgende Ecke kommt gut und irgendwie vergessen wir unsere gegnerischen Spieler zu decken und so kann der Gaubüttelbrunner Joschka Schwertberger unbedrängt aus 3,5 Meter zum 3:0 einköpfen.

In der Folge hat der SV-DJK immer wieder Chancen, wir eher weniger, dann ist Halbzeit.

Nach der Pause kommt wenigstens mal ein Schuss von Marcel Bucak aus ca. 20 Metern, leider weit drüber. Wir sind jetzt zwar besser, jedoch ohne uns Torchancen zu erarbeiten oder herauszuspielen, GBB ist immer wieder sehr gefährlich vor unserem Tor. So auch in der 56. Minute: GBB spielt einfache Bälle und wir kommen nicht damit zurecht. Johannes Wetzstein kann den ersten Ball noch abwehren, den zweiten nicht mehr, so steht es 4:0.

Zwei Minuten später ein Freistoß für den SV-DJK aus 28 Metern, den unser Torwart noch an die Latte lenken kann, den Abpraller aber der völlig freistehende Joschka Schwertberger zum 5:0 einschiebt.

Was für ein Debakel. Weiterhin nichts Neues, die Hausherren haben immer wieder gute Möglichkeiten, wir nur so eine Halbchance durch Andi Türker, der wenigstens kämpft. So endet dieses Spiel völlig verdient 5:0 für den SV-DJK Gaubüttelbrunn, hätte aber auch deutlich höher ausfallen können. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. 

Bericht: Uwe Faulhaber; Bild: Walter Meding 

SV-DJK Gaubüttelbrunn - Ochsenfurter FV 5:0 (3:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer – Max Dehner – Florian Mohr – Tobias Macht – Mazen Al-Azawi (17. Turan Senel) – Marcel Bucak – Max Krause (58. Panagiotis Kritsiniotis) – Frank Schürger (46. Andreas Türker) – Nico Hemkeppler – Kürsad Senel

Torfolge: 1:0 (12.) Joschka Schwerberger; 2:0 (14.) Benedikt Engert; 3:0 (36.) Joschka Schwertberger; 4:0 (55.) Benedikt Engert; 5:0 (57.) Joschka Schwertberger.

Verwarnungen: Fabian Günter (30.) – SV-DJK; Turan Senel (88.) – OFV.

Schiedsrichter: Harald Stadelmann, ASV Ippesheim 

Zuschauer: ca. 80

Ein Satz mit X….

(Schlüsselszene in der 53. Minute: Pano vor dem 2:3, was von Markus Michel geradeso verhindert wurde)

Nach der 0:5 Klatsche in „Beach“ stand das erste Heimspiel an. Viel Euphorie war einigen Leistungsträgern des Teams vor dem Spiel zu entnehmen und die verflog schneller als allen lieb war. 

Nicht ganz unschuldig war daran der eingeteilte Schiri, zumindest für die Szene in der 1. Spielminute, wo er weit ab vom Geschehen, also in der anderen Spielhälfte des Gegners, auf Strafstoß entschied, ohne auch nur annähernd dies wertneutral aus dieser Entfernung beurteilen zu können.

Dem Konter eines Erlacher Spielers in den OFV Strafraum, trat Keeper Johannes Wetzstein eilend entgegen, der Spieler hackte ein und ließ sich in der Diagonale über die Brust des OFV Keepers fallen. Clever eingefädelt, Strafstoß erhalten, 1:0 in Führung gegangen.

Was nun folgte kann als Präsent des OFV Keepers apostrophiert werden. 26. Minute Abschlag aus den Händen des Keepers von der Strafraumgrenze aus, direkt in 30 Meter Entfernung vor die Füße von Benjamin Hettrich. Der erkennt seine Chance, zieht trocken ab und netzt zum 2:0 ein.

Noch im Gegenzug wäre Turgay Senel fast der Anschlusstreffer gelungen. Zehn Minuten später eine Granate in Richtuung OFV-Tor, Wetzstein mit super Parade am Boden liegend und den Abpraller netzt erneut Hettrich ein – 0:3. Das dürfte es gewesen sein? Das zumindest dachte der Teil der Zuschauer, die dem OFV nahe stehen.

Weit gefehlt. Alexander Hinz verkürzt in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit auf 1:3. Und in der 53. Minute hatte es der eingewechselte Panagiotis Kritsiniotis auf dem Fuß. Der Keeper war bereits überspielt, das Tor stand leer, er zieht locker ab und der von rechts anstürmende Markus Michel bringt gerade so noch den „Huf“ zum Ball und verhindert das 2:3. „Was wäre wenn“ war die Frage aller Fragen im OFV Lager.  Auch in der 69. Minute war es dem Pano nicht gegönnt einzunetzen.

Beide Teams mussten der starken Hitze viel Tribut zollen. In Minute 86 war es erneut unser heute sehr agiler Grieche, der ein Zuspiel nur um Haaresbreite nicht erreichte und so nicht einnetzen konnte.

Dieses Spiel hätte noch ewig gehen können, am Spielstand hätte das nichts mehr geändert. Der zweite Abschnitt ging ganz klar an die Gastgeber, allerdings ohne zählbaren Wert. Nun sind wir nächste Woche spielfrei und können, dann wieder mit Trainer, mit hoffentlich mehr Erfolg das Heimspiel gegen Kirchheim antreten. Viel Erfolg! 

Bericht und Bild: Walter Meding 

Ochsenfurter FV (SG) SV Erlach 1:3 (1:3) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Kürsad Senel – Max Dehner – Florian Mohr (46. Al-Azawi Mazen) – Tobias Macht – Sebastian Wirsching – Turan Senel – Alexander Hinz – Nico Hemkeppler (46. Panagiotis Kritsiniotis) – Andreas Türker (46. Yildiray Senel) – Turgay Senel

Torfolge: 0:1 (1.) Dominik Martin per Strafstoß; 0:2 (28.) und 0:3 (38.) Benjamin Hettrich; 1:3 (45.) Alexander Hinz 

Verwarnungen: Johannes Wetzstein (1.) – OFV; Nico Hemkeppler (41.) – OFV; Panagiotis Kritsiniotis (50.) – OFV; Kürsad Senel (51.) – OFV; Johannes Schmitt (55.) – SVE; Thomas Wolf (57.) – SVE, Max Dehner (85.) – OFV. 

Schiedsrichter: Martin Schumann 

Zuschauer: ca. 90

Niederlagenserie hält weiter an

Wenn man die Länge des Spielberichts von der fußballerischen Ideenvielfalt der Heimmannschaft abhängig machen würde wäre dieser Spielbericht bereits geschrieben.

Mit 10:0 kam unsere Heimelf aus Ochsenfurt am Wochenende unter die Räder. Dabei fing alles recht gut an, da Spielertrainer Jabiri erstmals wieder in der Startelf stand, Sportleiter Faulhaber wie gewöhnt die Fahne in der Hand hielt und das Wetter nicht das Schlechteste war.

Eine erste offensive Aktion des OFV führte nach einem abgefälschten Schuss zu einer Ecke, aus der aber nichts wurde. Dann kam eine Offensive der Gäste aus Kirchheim welche in der 10. Minute eine gute zentrale Freistoßposition bekamen. Nahezu jeder der Ochsenfurter wusste, wer diese Freistöße schießt. Vor ein paar Jahren traf er noch unsere Freistöße, jetzt die des Gegners. 10. Minute 1:0 Markus Michel durch einen Freistoß - …sollte man eigentlich wissen, wenn man jahrelang mit so einem Spieler zusammengespielt hat. So nahm alles seinen Lauf.

Die Zuckerstädter versuchten ein Pressing auf die Abwehrkette der Kirchheimer zu starten, nur machen hier nicht alle mit, wodurch dann riesen Löcher im Mittelfeld der Heimelf entstanden. Ausreichend Platz, damit die Spieler des FCK schön sich vor das Tor des OFV kombinieren konnten. 12 Minuten später dann der nächste Hammer. Einmal einen Ball in die Spitze gespielt, abgelegt und schon wuchtet Johannes Huempfner das Ding aus gut 25 Metern in den Kasten der Hausherren. Hier sah man schon, dass es heute schwierig wird ein Tor der Heimmannschaft zu sehen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann Keeper Wetzstein den nächsten Ball aus dem Tor holen musste…    …und es wurden noch einige.

Einzelakzente des OFV prägten die Spielweise der Hausherren. Einzeln dahingehend, dass niemand wie eine Mannschaft spielt, sondern seinen Stiefel durchziehen will. In der 36 Minute mal ein Schuss von Nico Hemkeppler in Richtung dem Tor der Kirchheimer, doch kein Problem für Thomas Schmitt. Im Gegenzug gab es fast das 3:0 der Kirchheimer, der Schuss allerdings knapp am Kasten vorbei. Vier Minuten später in Minute 40 machte dann Julian Fries doch den nächsten Treffer der Gäste nachdem er das Laufduell gegen den noch nicht fitten Spielertrainer Jabiri gewonnen hat. Dieser ließ sich dann nach der Aktion auswechseln und brachte mit Frank Schürger einen Stürmer.

Die Idee: nun mehr offensiv spielen, um eventuell noch den Anschlusstreffer vor der Halbzeitpause zu machen. Bis zur Halbzeit passierte aber nicht mehr. In der Pause kam dann Artur Kling für Turan Senel, doch ohne Ideen, Laufbereitschaft, Kampf und Engagement kann man nicht erwarten, dass sich der Spielstand zu Gunsten der Hausherren ändert.

Auch die Eigensinnigkeit der Gäste führte dazu, dass diese nicht schon 4:0 führten. Allerdings dauerte es bis dahin nicht mehr lange. Minute 53 war es wieder Julian Fries der die Führung weiter ausbaut. Nur 2 Minuten später war es Markus Michel der einen quer gelegten Pass zum 5:0 einschob. Ein Freistoß in der 60. Minute für die Zuckerstädter brachte nichts. Die Retourkutsche kam postwendend. Markus Michel netzte zum 6:0 ein.

Jetzt war es eigentlich nur noch Schadensbegrenzung, doch das ging deutlich in die Hose. Der letzte Wechsel bei den Hausherren war dann noch Louis Angly für Kürsad Senel. Doch das brachte leider auch nichts mehr. Die letzten vier Tore kamen fast schon im Minutentakt. Die Mannschaft der Zuckerstädter hatte sich hier schon aufgegeben.

70 Minute Tor durch Julian Fries. 73 Minute Tor durch Sebastian Klein, der nochmal in der 75 Minute sein zweites Tor machte. In Minute 77 dann der Hammer von Steffen Seubert zum 10:0!

Das die Ersatzspieler sich in Minute 75 in die Kabine verziehen, ohne den Sportleiter oder dem Trainer Bescheid zu sagen, zeigt so einiges in der „Mannschaft“ des OFV, wenn man noch davon reden kann.

Fazit: Wenn sich nicht ganz schnell etwas ändert in der Einstellung der Mannschaft um Trainer Jabiri wird es diese Saison ziemlich schwierig. Der nächste Gegner heißt Tückelhausen/Hohestadt Dieser Gegner schenkt den Zuckerstädtern sicher auch nichts.

Bericht: Lars Kämmerer

Ochsenfurter FV – 1. FC Kirchheim 0:10 (0:3)

Austellung: Johannes Wetzstein – Kürsad Senel (62. Louis Angly) – Max Dehner – Florian Mohr – Kabil Jabiri (40. Frank Schürger) – Turan Senel (46. Arthur Kling) – Sebastian Wirsching – Tobias Macht – Nico Hemkeppler – Yildiray Senel – Andreas Türker

Torfolge: 0:1 (9.) Markus Michel, 0:2 (22.) Johannes Huempfner, 0:3 (8.) Julian Fries, 0:4 (53.) Julian Fries, 0:5 (55.) Markus Michel, 0:6 (60.) Markus Michel, 0:7 (70.) Julian Fries, 0:8 (73.) Sebastian Klein, 0:9 (75.) Sebastian Klein, 0:10 (76.) Steffen Seubert

Verwarnungen: Kürsad Senel (62.) – OFV, Nico Hemkeppler (62.) – OFV, Steffen Seubert (62.) – 1.FCK

Schiedsrichter: Richard Seidenspinner

Zuschauer: ca. 60

Viel Kampf und endlich die ersten drei Punkte

(49. Minute: 2:0 durch Alex Hinz nach Vorarbeit und Zuspiel durch Kürsad Senel)

Null Punkte und 1:18 Tore – so hieß die ernüchternde Ausbeute nach drei Spieltagen. Für das Derby in Tückelhausen wurde die Parole ausgegeben: Rennen, kämpfen, beißen! – sonst erben wir hier nix. 

Bei herrlichem Sonnenschein und 25 Grad beginnen beide Mannschaften vorsichtig, ein hin und her, ohne dass Spielfluss zu erkennen ist. Torchancen sind auch Mangelware. Für uns gilt es, erstmal kein blödes Gegentor zu bekommen. 

Tückelhausen bekommt das Spiel ein wenig besser in den Griff, da plötzlich setzt sich Alexander Hinz gut durch, spielt Andreas Türker super in die Gasse rein und der macht das Ding ganz trocken wie ein alter Hase zum 0:1 ins lange Eck. Nach 18 Minuten endlich wieder mal eine Führung! 

In der Folge hat der SV Tückelhausen/ Hohestadt eine sehr gute Torchance und nach 30 Minuten wir durch Nico Hemkeppler durch einen schönen Distanzschuss. Es ist spielerisch ausbaufähig, was unsere Mannschaft abliefert, aber kämpferisch wesentlich besser als in den letzten drei Spielen zuvor zusammen. So bleibt es beim 1:0 zur Halbzeit für uns. 

Drei Minuten nach Wiederanpfiff setzt sich Kürsad Senel auf der linken Seite gut durch, spielt auf Dennys Roth, der in die Mitte flankt. Dort kommt Alexander Hinz angerauscht und netzt zum 0:2 ein. Das sollte eigentlich Sicherheit bringen, doch dann wird Spiel zum echten Derby. Andreas Türker foult seinen Gegenspieler dunkelgelbwürdig an der Außenlinie. 

Es bricht Hektik aus, Rudelbildung, unschöne Szenen spielen sich ab, die der Schiedsrichter gekonnt ignoriert, was im Endeffekt die Gemüter etwas beruhigt und das Spiel ohne weitere großen Zwischenfälle fortgesetzt werden kann. 

Tückelhausen ist in der Folge etwas besser, ohne sich großartige Chancen zu erspielen. Dann in der 75. Minute eine Ecke für den SV T/H, die punktgenau auf den Fuß unseres Torjägers Frank Schürger kommt. Der netzt unnachahmlich ein, leider ins eigene Tor. 1:2 und noch eine Viertelstunde zu spielen. 

Dann, vier Minuten später, Tückelhausen drängt und bekommt einen Elfmeter zugesprochen, verursacht von unserem Spielertrainer Kabil Jabiri, den nicht jeder Schiri pfeift. Aber wir haben ja auch noch einen Torwart. Katze „Kotzi“ Johannes Wetzstein erahnt die richtige Ecke und pariert diesen gut geschossenen Elfmeter ganz stark! 

In den letzten Minuten der Partie hat der SV T/H noch eine richtig dicke Gelegenheit, die aber kläglich vergeben wird. Der OFV versucht nur noch den Ball vom eigenen Tor fern zu halten, was dann auch gelingt. Endlich die ersten drei Punkte! 

Fazit: Mit Sicherheit war dieses Spiel keine Glanzleistung, was aber auch in unserer Situation nicht vonnöten war. Wichtig war die Einstellung, der Kampf über 90 Minuten und das füreinander rennen und fighten. Und genau diese Einstellung wird auch wieder im nächsten Spiel gegen Gaukönigshofen benötigt – und nichts anderes. 

Bericht: Uwe Faulhaber; Bild: Walter Meding 

SV Tückelhausen - Ochsenfurter FV 1:2 (0:1) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Max Dehner – Florian Mohr – Kabil Jabiri – Max Krause – Alexander Hinz – Kürsad Senel (75. Sandro Michel) – Nico Hemkeppler (37. Sebastian Fischer) – Dennys Roth – Andreas Türker (55. Frank Schürger)

Torfolge: 0:1 (19.) Andreas Türker; 0:2 (49.) Alexander Hinz; 1:2 (75.) Frank Schürger per Eigentor

Verwarnungen: Philipp Schmidt (20.) – SV; Niklas Wolfram (42.) – SV; Andreas Türker (54.) – OFV; Sebastian Fischer (87.) – OFV; Thomas Rüger (89.) - SV. 

Schiedsrichter: Tobias Hahn 

Zuschauer: ca. 100

Unaufgeregter Sieg gegen SV Gaukönigshofen II

(Max Langer: 83. Minute eingewechselt - 84. Minute Deckel drauf gemacht - 3:0)

Nach dem hektischen Sieg gegen Tückelhausen am letzten Sonntag wollten wir gegen den SV Gaukönigshofen II einen weiteren Schritt aus der unteren Tabellenregion machen. Vor Spielbeginn dann gleich zwei Hiobsbotschaften für unser Team: Florian Mohr kann wegen einer Rippenprellung doch nicht spielen, Nico Hemkeppler macht eine Zerrung im Oberschenkel zu schaffen, er versucht es doch und beißt sich durch. So darf unser Jugendspieler Luca Hemmkeppler von Anfang an ran, und vorab, er macht seine Sache wirklich gut. 

In der ersten Viertelstunde sieht man schon, wer heute das Sagen hier auf der Maininsel hat, nämlich der OFV. Gute Chancen durch Hemmi und Dennys schon in der Anfangsphase. Einzig unser Spielertrainer Kabil lässt uns durch eine Unachtsamkeit kurz erschrecken, doch die Abwehr ist heute gut sortiert und kann Schlimmeres verhindern.

Immer wieder kommen wir über die Außen und erspielen uns gute Möglichkeiten über Hemmi, Dennys und Basti Fischer. Eine Ecke in der 34. Minute versucht ein Gaukönigshöfer Spieler mit der Hand zu klären, was der gute Schiedsrichter Fahri Kilic zu Recht mit einem Elfmeter bestraft. Sebbl Wirsching lässt dem Torwart keine Chance und lässt uns das 1:0 bejubeln. Kurz vor der Halbzeit nochmal eine riesige Gelegenheit. Kürsad wird auf links geschickt, der setzt sich bis zur Grundlinie durch, flankt auf Dennys, der leider am leeren Tor vorbeischießt. So bleibt es beim 1:0 nach 45 Minuten.

In der 2. Halbzeit dann das gleiche Bild, wir haben das Spiel in der Hand und lassen den Gegner nicht vor unser Tor kommen. So auch eine gute Möglichkeit durch Luca Hemmkeppler nach 50 Minuten, als sich Max Dehner gut auf links durchsetzt und in die Mitte flankt. Die darauffolgende Ecke, getreten von Tobias Macht, nutzen wir endlich zum 2:0. Maxi Krause schraubt sich am höchsten und netzt mit dem Kopf ein.

Zwei Minuten später dann ein Aufreger: Kürsad Senel lässt sich provozieren, nachdem sein Gegenspieler ihn beim Zweikampf in seine Weichteile gefasst hat, schubst diesen um und sieht zu Recht die rote Karte. – Unnötig.

In der Folge haben wir dann noch einige sehr gute Chancen, die wir aber ungenutzt lassen.

In der 83. Minute wird Max Langer eingewechselt. Der zeigt direkt, was er kann. Doppelpass mit Frank Schürger und Max macht routiniert das 3:0 in der 84. Minute zum Endstand.

Fazit: Ein verdienter Sieg gegen einen nicht allzu starken Gegner mit einem Makel, nämlich der roten Karte. 

Bericht: Uwe Faulhaber; Bild: Walter Meding 

Ochsenfurter FV – SV Gaukönigshofen II 3:0 (1:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer – Max Dehner – Kabil Jabiri – Max Krause (83. Max Langer) – Sebastian Wirsching – Tobias Macht – Kürsad Senel – Nico Hemkeppler (62. Louis Angly) – Dennys Roth – Luca Hemmkeppler (77. Frank Schürger)

Torfolge: 1:0 (34.) Sebastian Wirsching per Handelfmeter; 2:0 (49.) Max Krause; 3:0 (84.) Max Langer 

Verwarnungen: Benjamin Rehberg (16.) – SVG; Stefan Pfeuffer (33.) – SVG

Feldverweis auf Dauer (Rot): Kürsad Senel (52.) - OFV 

Schiedsrichter: Fahri Kilic, SSV KT 

Zuschauer: ca. 100

Wertvoller Sieg ohne Schönheitspreis

(Minute 39: Turgay Senel im Liegen zum 2:0)

Das war wohl der meistgesagte Satz nach dem Abpfiff „Nicht schön, aber wertvoll“. Nun gut, das ist auf den Punkt gebracht, wie es derzeit um unser arg dezimiertes Team bestellt ist und das ist gar nicht so schlimm, wenn das Ergebnis unterm Strich zufriedenstellend ist. 

Von Anfang an hatte unser Team nur ein Ziel, nämlich möglichst schnell in Führung zu gehen. Nico Hemkeppler unterstrich dies eindrucksvoll mit zwei Hämmer und unsere Außenstürmer legten los wie die Feuerwehr. Das wurde in der 28. Minute dann auch belohnt. Dennys Roth zog mit dem Ball an der Mittellinie los, setzte sich energisch durch, bediente im Gästestrafraum den völlig freistehenden Alex Hinz und der hatte keine Mühe einzunetzen.

Kurz darauf musste verletzungsbedingt Nico Hemkeppler raus. Für ihn kam Turgay Senel und der erhöhte gleichmal auf 2:0 zum Halbzeitstand.

Der zweite Abschnitt ist schnell geschildert. Alex Hinz und Andy Türker vergeben aus bester Position in der 59. Minute und das war’s. Der OFV verwaltete das Ergebnis und der Gegner hatte kaum ein Mittel gefunden, das zu unterbinden. So fasste sich zum Ende des Spiels Trainer Kabil Jabiri ein Herz und vor allem den Ball, spielte durch die Mitte in Richtung FC-Gehäuse, wo Kapitän Sebastian Wirsching goldrichtig stand und mit dem 3:0 den Deckel drauf machte.

Bericht und Bild: Walter Meding 

Ochsenfurter FV – FC Gollhofen 3:0 (2:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer (65. Artur Kling) – Max Dehner – Tobias Macht - Kabil Jabiri – Max Krause – Sebastian Wirsching – Alexander Hinz – Andreas Türker (79. Sandro Michel) - Nico Hemkeppler (29. Turgay Senel) – Dennys Roth

Torfolge: 1:0 (28.) Alexander Hinz; 2:0 (39.) Turgay Senel; 3:0 (86.) Sebastian Wirsching 

Verwarnungen: Lukas Hofmann (18.) FCG; Max Krause (84.) -OFV

Gelb-Rot: Lukas Hofmann (90.) - FCG 

Schiedsrichter: Mehmet Arslan, Karlstadt 

Zuschauer: ca. 120 

Fuchsstadt mit mehr Siegeswillen

(Minute 41: 2:2 durch Robin Weppert)

Wie das Wetter, so auch das Spiel – einfach schlecht. So kommentierte mancher Zuschauer die Heimniederlage gegen den SV Fuchsstadt. Aber nun von Anfang: 

Nach drei Siegen in Folge sind die ersten 15 Minuten bei strömendem Regen recht verheißungsvoll. Nach Chancen durch Robin Weppert und Dennys Roth netzt Alexander Hinz nach 12 Minuten zum 1:0 ein. Dann verlieren wir aber völlig den Faden. Fuchsstadt kommt immer besser ins Spiel, ist einfach aggressiver und kann in der 21. Minute zum 1:1 ausgleichen.

Torchancen sind auf beiden Seiten da, doch die Auswärtsmannschaft hat den Tick mehr Siegeswillen und kommt verdient zehn Minuten vor der Halbzeit zum 1:2, wieder mal nach Unstimmigkeiten in unserer Abwehr. Direkt nach dem Anstoß setzt sich Alexander Hinz auf rechts durch und kann den Ball in die Mitte bringen, wo unser Jugendspieler Robin Weppert am schnellsten reagiert, sich dreht und zum 2:2 einschieben kann. So bleibt der Spielstand auch zur Pause.

Wir kommen eigentlich gut aus der Halbzeit und bauen direkt Druck auf den Gegner auf. Dann passieren wieder einmal unglaubliche Dinge in unserem Abwehrverbund, die nicht zu beschreiben sind. Durch Dämlichkeit und vorzeitigem Winterschlaf kassieren wir innerhalb von sieben Minuten zwei dumme Gegentore, so dass wir nach 55 Minuten 2:4 hinten liegen – ohne Kommentar.

Fuchsstadt stellt sich jetzt hinten rein, wodurch wir mehr vom Spiel haben und uns einige Chancen erarbeiten, die teilweise kläglich vergeben werden. In der 83. Minute wird Frank Schürger im Strafraum gelegt. Den folgerichtigen Elfmeter versenkt Sebastian Wirsching sicher. 3:4 – geht da jetzt noch was?

Leider nicht, wir sind im Abschluss zu hektisch und zu unkonzentriert, so dass es letztlich bei der dritten Heimniederlage dieser Spielzeit bleibt.

Text: Uwe Faulhaber; Bild: Walter Meding 

Ochsenfurter FV – SV Fuchsstadt 3:4 (2:2) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer – Max Dehner – Tobias Macht - Kabil Jabiri (53. Florian Mohr) – Maximilian Krause (81. Panagiotis Kritsiniotis) – Sebastian Wirsching – Alexander Hinz – Andreas Türker (46. Frank Schürger) – Dennys Roth – Robin Weppert

Torfolge: 1:0 (8.) Alexander Hinz; 1:1 (21.) Nikolas Krug; 1:2 (32.) Yevgeny Labkov; 2:2 (41.) Robin Weppert; 2:3 (48.) und 2:4 (53.) Felix Meis; 3:4 (83.) Sebastian Wirsching per Strafstoß 

Verwarnungen: Daniel Sengfelder (32.) – SVF; Andreas Türker (42.) – OFV; Max Lukin (44.) – SVF; Sebastian Fischer (70.) – OFV; Nikolas Krug (84.) – SVF; Tobias Macht (90.) – OFV; Ade Keszek (90.) -SVF

Gelb-Rot: Nikolas Krug (89.) - SVF 

Schiedsrichter: Willi Müller, Margetshöchheim 

Zuschauer: ca. 50

Kein himmlisches Spiel im Paradies

(Minute 14: Johannes Wetzstein pariert Strafstoß beim Stand von 1:0)

Mit einer stark geschwächten Mannschaft reiste der OFV nach Ippesheim, um nach Möglichkeit den ein oder anderen Punkt von dort zu entführen. Zum vergangenen Spiel fehlten auf einen Schlag vier zentrale Spieler wie Sebastian Wirsching, Maximilian Krause, Florian Mohr und der Trainer Kabil Jabiri selbst. 

Hinzu gesellte sich eine Woche vorher schon ein weiterer zentraler Spieler Nico Hemkeppler. In dieser Personalnot musste der OFV Trainer einiges improvisieren, weil die aktiven Mittel am vergangenen Spielt restlos erschöpft waren. Oldie und Sportleiter Uwe Faulhaber wurde reaktiviert und kam auch schon sehr früh zu seinem Einsatz. Hat er sich sicher anders vorgestellt. Marco Zeitz als gelernter Torwart musste im Sturmzentrum aushelfen. Weiter auf der Bank waren noch Max Langer und Markus Rupprecht, die beide vorher schon mit der zweiten Mannschaft gespielt und sich verausgabt hatten. Aber rumjammern hilft ja bekanntermaßen nichts. 

Das Spiel begann auch wie vermutet, dass der Gastgeber hier gleich Vollgas gibt und so dauerte es genau 10 Minuten bis der Erste Treffer für die Heimelf durch Yannick Wingenfeld fiel. Sichtlich geschockt, unterliefen dem OFV viele Fehler, und somit war es nun in der 21. Minute soweit, das 2:0 durch Julian Zobel, kurz zuvor parierte unser Keeper noch einen Strafstoß. Das Spiel dominierten die Hausherren klar. 

Ab und zu konnte der OFV mal durch einen Konterangriff in den gegnerischen Strafraum spielen, aber die Abschlüsse diese Saison ist ein großes Manko: Zu unsauber gespielt, zu überhastet abgeschlossen, Ball verstolpert. Mit der angenehmen 2:0 Führung gingen die Hausherren ganz entspannt in die Pause. Bei den Gästen sah man trotz dem Rückstand zweier Tore noch Chancen was Zählbares mitzunehmen in Durchgang Zwei. Aber dieser theoretischen Chance wurde sofort nach Anpfiff von Halbzeit Zwei zunichte gemacht. 

Durch zwei individuelle Fehler wurde das Spiel somit endgültig abgegeben. In der Minute 47. Netzte Christian Drumm ein, ehe nur zwei Minuten später der Toptorjäger Marcus Pfeiffer seinen ersten Treffer im Spiel und seinen Zwölften in der laufenden Spielzeit erzielte. 

Von nun an war der Drops gelutscht. Die Köpfe hingen und zählte nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben, um nicht wieder so ein Debakel wie gegen Kirchheim zu erleben. Marco Zeitz war es, der in der 67. Minute einen Ehrentreffer erzielen konnte, ehe wieder nur zwei Minuten später Martin Oppelt für die Heimelf zum 5:1 traf. Das letzte Tor an diesem Sonntag erzielte der Mann des Tages mit seinem zweiten Treffer in dem Spiel zum 6:1 Endstand in der 78. Minute, Torschütze wieder Marcus Pfeiffer der sein Torkonto weiter hochschraubt auf 13 Tore.

Fazit: Mit der stark geschwächten Mannschaft, war der OFV nicht in der Lage Akzente zu setzen und Tore zu verhindern. Jetzt heißt es nur hoffen, dass die verletzten und auch langzeitverletzten Spieler schnellstmöglich genesen werden, um hier weiter gegen den Abstieg zu kämpfen. Es bleibt ja auch keine Verschnaufpause, denn am Sonntag kommt es zum Showdown auf der Maininsel im Derby gegen den SV Kleinochsenfurt. Und da muss wieder eine deutliche Leistungssteigerung her. 

Bericht: Kabil Jabiri; Bild: Walter Meding 

ASV Ippesheim - Ochsenfurter FV 6:1 (2:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Sebastian Fischer - Max Dehner – Lars Kämmerer (72. Markus Rupprecht) – Alexander Hinz – Andreas Türker – Marco Zeitz – Dennys Roth (46. Uwe Faulhaber) – Panagiotis Kritsiniotis – Turgay Senel (33. Max Langer)

Torfolge: 1:0 (10.) Yannik Wingenfeld, 2:0 (21.) Julian Zobel; 3:0 (47.) Christian Drumm; 4:0 (49.) Marcus Pfeiffer; 4:1 (67.) Marco Zeitz, 5:1 (69.) Martin Oppelt; 6:1 (78.) Marcus Pfeiffer

Verwarnungen: keine 

Schiedsrichter: Hans Schuster, Mainbernheim 

Zuschauer: ca. 100

 

 

Nullnummer im Derby gegen die „Kröpfer“

(Minute 47: Marco Zeitz pariert Strafstoß von Marvin Weidlich)

Bei herrlichem Sonnenschein und warmen 20 Grad durften sich die ca. 180 Zuschauer auf ein spannendes Derby gegen den SV Kleinochsenfurt freuen. 

Nach einer kurzen Abtast-Phase entwickelten sich die ersten Torchancen, so in der 7. Minute durch einen Kopfball von Dennys Roth, nach einer Ecke von Tobias Macht. Die ersten Zehn Minuten bestimmen wir das Spiel, ohne ernsthaft Torgefahr auszustrahlen.

Dann durch eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr steht Marvin Weidlich alleine vor unserem Keeper Marco Zeitz, der den Schuss glänzend parieren kann. In der Folge kommt der SVK etwas besser ins Spiel, ohne wirklich gefährlich zu werden. In der 30. Minute dann eine Riesenchance für uns: Der SVK hat einen Freistoß, verplempert den aber total und Alexander Hinz kann auf rechts durchmarschieren, legt auf Dennys Roth, der leider am Torwart scheitert. Bis zur Halbzeit gibt es immer wieder mal brenzlige Situationen in unserem Sechzehner, die unser Keeper Marco aber entschärfen kann. 0:0 zur Pause.

Nach zwei Minuten in der zweiten Halbzeit gleich ein Schockmoment: Elfmeter für den SVK durch ein fragwürdiges Foulspiel. Marvin Weidlich tritt an und Marco Zeitz kann diesen nicht allzu perfekt geschossenen Strafstoß parieren.

Das Spiel wird jetzt etwas hektischer und von beiden Seiten körperlich robuster, aber nicht unfair gespielt. Bis zehn Minuten vor Schluss können sich beide Mannschaften keine großartigen Chancen herausspielen. In der 80. Minute setzt sich Robin Weppert gut im Mittelfeld durch und steckt den Ball auf Dennys Roth. Doch der legt sich das Spielgerät zu weit vor, so dass der SVK-Keeper leichtes Spiel hat. Einer Chance durch einen Freistoß des SVK, der weit über das Tor geht, folgt noch eine durch Nico Hemkeppler, der den Ball aber nicht richtig trifft. So bleibt es beim torlosen 0:0 im Derby.

Fazit: Die Einstellung unseres OFV hat heute gepasst, spielerisch sicher kein Leckerbissen, aber aufgrund der Chancenverteilung geht das Unentschieden sicherlich in Ordnung.

Text: Uwe Faulhaber; Bild: Walter Meding 

Ochsenfurter FV – SV Kleinochsenfurt 0:0 

Aufstellung: Marco Zeitz – Tobias Macht – Max Dehner - Kabil Jabiri (60. Nico Hemmkeppler) – Florian Mohr - Maximilian Krause – Sebastian Wirsching – Alexander Hinz – Robin Weppert (57. Luca Hemkeppler) – Dennys Roth (60. Sebastian Fischer) – Turgay Senel

Torfolge:  entfällt. 

Verwarnungen: Shukri Selishta (40.) – SVK; Dennys Roth (40.) – OFV; Tobias Macht (60.) – OFV; Josip Krizek (62.) – SVK; Andreas Hartner (71.) – SVK; Max Dehner (77.) – OFV; Seven Mutlu (77.) – SVK; Onur Kocak (78.) – SVK; Sebastian Wirsching (88.) – OFV. 

Schiedsrichter: Tunahan Celik, MSP 

Zuschauer: ca. 180

Drei Punkte bleiben auf der Maininsel

(Minute 68: Das Zuspiel durch Neuzugang Patrick Pöltl (rechts) netzt Youngster Alex Hinz zum Treffer des Tages ein)

Schon beim Aufwärmen zeigte sich ein engagiertes und motiviertes Team OFV. Mit drei verletzten und zwei abwesenden Spielern ist es uns trotzdem gelungen einen schlagkräftigen Kader aufzustellen. Auf der Bank nahm unser Methusalem Uwe Faulhaber (starke Leistung, nach der Einwechslung), der genesene Andi Türker, Carlos als Ersatzkeeper, Franky Schürger und der kurzfristig eingesprungene Neuzugang Patrick Pöltl Platz. Außerdem half Max Langer aus.

Das Spiel begann mit einer zehnminütigen Abtastphase. Einzig die Gnodstädter hatten eine zufällige Torchance bei der Johannes Wetzstein zweimal in höchster Not rettete. In der 10. Minute ein rüdes Einsteigen gegen Max Dehner, gefolgt mit fünf Minuten Verletzungspause. Gute Besserung, Max. Anschließend verlagerte sich das Spiel immer mehr in die Hälfte von Gnodstadt. Die zwingenden Torchancen fehlten jedoch.

Aus dem Nichts, in der 25. Minute ein Linksschuss aus 25 Metern von Pano an den Pfosten, den Abpraller konnte ein wahrscheinlich überraschter Max Langer nicht verwerten. Sein 66. Tor für den OFV wäre wahrscheinlich das einfachste bisher gewesen, aber dann halt in den nächsten Spielen.

Zwischen Minute 15 und 25 kamen unsere Außen immer besser ins Spiel. Alex Hinz überlief einige Male seinen Gegenspieler. Auch Dennys Roth setzte Nadelstiche über rechts. Es fehlten jedoch die Überzeugung im Sechzehner und somit auch der Abschluss.

In der 25. Minute ein Volltreffer in das Gesicht von Alex Hinz nach einem Freistoß von Gnodstadt. In der 26. Minute eine gefährliche Freistoßsituation nachdem der Schiedsrichter eine angebliche Notbremse ahndete und unserem Spielertrainer Kabil Jabiri gelb zeigt.

Der Freistoß spiegelte die Klasse des Spieles wider, das fast nur vom Kampf lebte. Kläglich setzte der Gnodstädter Spieler den Ball in die Mauer. Bis zur nächsten Chance spielte sich alles im Mittelfeld ab. In der 37. Minute dann die bis dato beste Aktion des Spiels. Dennys Roth zog am rechten Fünfereck nach klasse Flanke volley ab. Der Ball wäre wahrscheinlich im Winkel eingeschlagen, doch ein Gnodstädter klärte in bester Torwartmanier mit beiden Händen. Alle haben es gesehen, bis auf den wichtigsten Mann in diesem Moment. Ich kann mir nur erklären, dass der Schiedsrichter nach der alten Bolzplatzregel, der letzte Mann ist Torwart, gepfiffen hat, denn er entschied auf Eckstoß. Dieser brachte nichts ein. Das Spiel wurde von Minute zu Minute ruppiger.

Nach der Halbzeit kam unser Neuzugang Patrick Pöltl in das Spiel. Man erkannte trotz fehlender Kenntnis der Mannschaft und Trainingsrückstand gleich gute Ansätze. Viel Kampf im zweiten Durchgang. Spielerisch ging auf beiden Seiten nicht viel. Das Spiel lebte von der Spannung und der Tatsache, dass eine Niederlage für beide Seiten eine Katastrophe gewesen wäre.

Die Erlösung für den OFV kam dann in der 68. Minute mit dem ersten herausgespielten Angriff des Spieles. Flo Mohr eroberte in  der eigenen Hälfte den Ball, setzte sich gegen drei Mann im Mittelfeld durch und spielt den Ball in die Spitze. Nach drei Stationen landete der Ball bei Max Langer. Max steckte den Ball zwischen der Innen- und linken Verteidigung durch auf Patrick Pöltl. Patrick mit Vollspann in die Mitte und Alex Hinz stand goldrichtig.

Im Anschluss versuchten die Gnodstädter das Spiel zu machen, schafften es aber nicht. Wir bekamen ein ums andere Mal Konterchancen, verpassten es aber die Entscheidung zu machen. Die letzten Minuten lebten wieder vom Kampf und von der Spannung. Unser Team verteidigte souverän und ließ nichts mehr zu bis zum erlösenden Abpfiff.

Fazit: Wir haben jetzt zweimal in Folge zu null gespielt und können uns nächste Woche gegen Eibelstadt II weiter von den hinteren Tabellenplätzen absetzen. Das Team macht seit einigen Wochen das was nötig ist um die wichtigen Punkte einzufahren, nämlich KÄMPFEN und als Team auftreten, sowie Zusammenhalt demonstrieren und das auf und auch neben dem Platz. Das spielerische Element muss durch regelmäßige und zahlreiche Trainingsteilnahme und  einen größeren Kader speziell in der Wintervorbereitung noch verbessert werden.

Text: Alexander Knauer; Bild: Walter Meding 

Ochsenfurter FV – TSV Gnodstadt 1:0 (0:0)

Aufstellung: Johannes Wetzstein  – Kürsad Senel – Max Dehner (64. Uwe Faulhaber) – Florian Mohr - Kabil Jabiri - Maximilian Krause – Alexander Hinz (40. Andreas Türker) – Panagiotis Kritsiniotis – Nico Hemkeppler (46. Patrick Pöltl) – Dennys Roth – Max Langer

Torfolge:  1:0 (68.) Alexander Hinz 

Verwarnungen: Kabil Jabiri (25.) – OFV; Nico Hemkeppler (40.) – OFV; Benjamin Brändlein (41.) – TSV; Kürsad Senel (41.) – OFV 

Schiedsrichter: Oswald Prozeller, VFR Burggrumbach 

Zuschauer: ca. 110

OFV siegt im Mainpark 5:1

(Alexander Hinz eröffnet den Torreigen des OFV in derv 6. Spielminute)

Mit 1:5 verlor die Reserve von FC Eibelstadt am 4. November zur frühen Anstoßzeit um 12:00 Uhr zu Hause deutlich gegen Ochsenfurter FV. Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 110 Zuschauern bereits flott zur Sache. Alexander Hinz war hellwach und stellte die Führung für den Ochsenfurter FV her (6.). 

Nach nur 22 Minuten verließ Ricardo Geffke von FC Eibelstadt II das Feld, Leon Lange kam in die Partie. Benedikt Lindner war zur Stelle und markierte das 1:1 des Gastgebers (25.), nicht ohne Unterstützung der Gästeabwehr. Kurz vor der Pause traf Artur Kling aber für den Ochsenfurter FV (41.).

Kurz nach dem Wiederanpfiff verließ Artur Kling vom Team von Coach Kabil Jabiri den Platz. Für ihn spielte Jimmy Soliman weiter (55.). In der 65. Minute brachte Maximilian Krause das Netz für Ochsenfurter FV zum Zappeln. Nico Hemkeppler brachte Ochsenfurter FV mit einnem Distanzschuss  in ruhiges Fahrwasser, indem er das 4:1 erzielte (71.). Soliman überwand den gegnerischen Schlussmann zum 5:1 für Ochsenfurter FV (88.). Als Schiedsrichter Alexander Awtorkow die Begegnung schließlich abpfiff, war FC Eibelstadt II vor heimischer Kulisse mit 1:5 geschlagen.

Die drei Punkte brachten für Ochsenfurter FV keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Durch den klaren Erfolg über FC Eibelstadt II ist der Ochsenfurter FV weiter im Aufwind. Am Sonntag muss FC Eibelstadt II bei DJK-SV Gaubüttelbrunn ran, zeitgleich wird Ochsenfurter FV vom FC Gollhofen in Empfang genommen. 

Bericht und Bild: Walter Meding 

FC Eibelstadt II - Ochsenfurter FV 1:5 (1:2) 

Aufstellung: Marco Zeitz – Sebastian Fischer - Max Dehner – Kürsad Senel (61. Panagiotis Kritsiniotis) – Florian Mohr – Maximilian Krause – Sebastian Wirsching – Patrick Pöltl – Artur Kling (55. Jimmy Soliman) - Alexander Hinz – Andreas Türker (36. Nico Hemkeppler)

Torfolge: 0:1 (6.) Alexander Hinz, 1:1 (25.) Benedikt Lindner, 1:2 (41.) Artur Kling, 1:3 (65. Maximilian Krause), 1:4 (71.) Nico Hemkeppler, 1:5 (88.) Jimmy Soliman

Verwarnungen: Julian Hiller (62.) – FC; Moritz Ax (76.) – FC; Panagiotis Kritsiniotis (82.) - OFV 

Schiedsrichter: Alexander Awtorkow, Gülchsheim 

Zuschauer: ca. 110