Spielberichte 1. Herren

Tolles Spiel in Gülchsheim wird mit Torflut belohnt

(Unser Youngster im Team setzt sich immer besser in Szene: Ahmed Diaby)

Unisono waren sich die zirka 20 mitgereisten OFV Fans nach dem Spiel auf einer tollen Sportanlage in Gülchsheim einig: So wollen wir unser Männer spielen sehen. Was auch ganz groß ankam, war die super Geste von Yildiray und Marcel, welche den OFV-Fans nach dem Spiel per Handschlag für die Unterstützung dankten und frohe Ostern wünschten. 

Ja, das hat was und zeigt doch deutlich auf: „Beim OFV kann es auch Spaß machen, Fußball zu spielen. Weiter so!“ Und wenn dabei auch noch ein 8:1 Auswärtssieg dabei herausspringt, ist es nochmal so schön. Ein gut aufgelegter Neuzugang Yildiray Senel, zwei pfeilschnelle Spieler mit  Dennys Roth und Leon Lange, der Filigran Techniker Ahmed Diaby, ein schussfreudiger Nico Schneider, ein treffsicherer Marcel Bucak und ein auf dem Platz aktiver (Spieler)Trainer Kabil Jabiri und nicht zu vergessen unseren Keeper Johannes Wetzstein mit seinem Abwehrteam taten alles dafür, im mittelfränkischen Ort nördlich von Hemmersheim mit hohem Spaßfaktor erfolgreich aufzuwarten.

Dies soll mal ein Bericht der anderen Art sein, die Statistik verrät dann die Details, wenn auch nicht die super Vorlagen von Max Dehner, Dennys Roth, Ahmed Diaby usw. 

Text und Bild: Walter Meding

SpVgg Gülchsheim II - Ochsenfurter FV 1:8 (0:3)

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Max Dehner (68. Lars Kämmerer) – Florian Mohr – Nico Schneider – Yildiray Senel (60. Kabil Jabiri) – Marcel Bucak – Ahmed Diaby – Dennys Roth – Max Langer – Onur Kocak (60. Leon Lange)

Torfolge: 0:1 (13.) Marcel Bucak per Strafstoß; 0:2 (20.) Nico Schneider; 0:3 (43.) Ahmed Diaby; 0:4 (48.) Marcel Bucak; 0:5 (49.) Dennys Roth; 0:6 (73.) Marcel Bucak; 0:7 und 0:8 (74.; 78.) Leon Lange; 1:8 (79.) Kevin Völker

Verwarnungen: Kevin Völker (30.) – SpVgg; Volker Hegwein (30.) – SpVgg; Nico Schneider (40.) – OFV

Schiedsrichter: Manfred Keim, Waldbrunn

Zuschauer: ca. 60

Trotz 8:1 Sieg dennoch viel Respekt vorm Gegner

(Danke und Gratulation für je 100 Pflichtspiele)

Lars Kämmerer und Max Dehner bestritten im Derby gegen den TSV Goßmannsdorf ihr 100. Pflichtspiel für unseren OFV. Gerade  mal knapp 40 Zuschauer wollten das Derby  gegen Goßmannsdorf sehen. 

Unsere Gäste wurden von Beginn an in einer recht einseitigen Begegnung in die Defensive gedrängt. Die Mannen um Trainer Kabil Jabiri erhielten bis zum Seitenwechsel eine sichere 3:0 Führung.

Dennys Roth in der 2. Minute und Ahmed Diaby in der 13.Min. erzielten nach jeweiliger Vorarbeit durch Marcel Bucak das 1:0 und 2:0 ehe Marcel in der 34. Minute mit dem 3:0 das 100. Gegentor für den TSV markierte.

Nach der Pause, wiederum durch Marcel und nach Vorarbeit von Ahmed Diaby das 4:0 in Minute 63 und Max Dehner erhöhte nur zwei Minuten später auf 5:0. Eine herrliche Flanke von Tobias Macht köpfte Marcel in der 71.Min. zum 6:0 ein. Oldie Sebl Wirsching erzielte mit einem 20 m Distanzschuss in der 75.Minute das 7:0.

Den verdienten Ehrentreffer für die nie aufgebenden Gäste erzielte Ahmed Bile Adele in der 82. Minute, ehe fast mit dem Schlusspfiff Dennys Roth nach Vorarbeit von Onur Kocak den 8:1 Endstand markierte.

Noch einige Anmerkungen zu unseren Gästen aus dem Ochsenfurter Stadtteil: Sicherlich ist man über die prekäre Tabellensituation und den wohl bereits feststehenden Abstieg alles andere als erfreut. Aber trotzdem gibt die Mannschaft nicht auf und versucht jeden Spieltag aufs Neue die ersten Punkte einzufahren.

Vor dieser Einstellung kann man nur Respekt haben und ist aller Ehren wert. In Punkto Teamgeist und diszipliniertes Auftreten kann sich mancher Spieler unserer Mannschaft ein Beispiel nehmen. 

Text: Peter Polifka; Bild: Walter Meding

Ochsenfurter FV – TSV Goßmannsdorf 8:1 (3:0)

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Lars Kämmerer (62. Tobias Macht) – Florian Mohr – Yildiray Senel (73. Nico Schneider) – Sebastian Wirsching – Ahmed Diaby – Marcel Bucak – Max Dehner – Dennys Roth – Max Langer – Onur Kocak (60. Maximilian Krause)

Torfolge: 1:0 (2.) Dennys Roth; 2:0 (13.) Ahmed Diaby; 3:0 (34.) Marcel Bucak; 4:0 (62.) Marcel Bucak; 5:0 (64.) Max Dehner; 6:0 (70.) Marcel Bucak; 7:0 (74.) Sebastian Wirsching; 7:1 (81.) Ahmed Bile Abdule; 8:1 (90.) Dennys Roth

Verwarnungen: Keine

Schiedsrichter: Gerhard Treuheit, SV Puschendorf/Mittelfranken

Zuschauer: ca. 40

OFV Keeper mit Sahnetag verhindert Schlimmeres

Ein Topspiel stand am vergangenen Sonntag auf dem Programm, zumindest auf dem Papier. Gaukönigshofen, die momentan den Platz an der Sonne innehaben, gegen OFV, die Anwärter auf den 2. Platz waren. Unterschiedlicher konnten die Ausgangssituationen kaum sein. Gaukönigshofen kam mit breiter Brust, durch vier Siege in der Rückrunde ins Spiel, und war auch klarer Favorit,  während der OFV drei Niederlagen kassierte und ein Unentschieden erringen konnte. 

Die Partie begannen Hausherren mit viel Druck und Angriffspressing, wodurch sich schnell Einschussmöglichkeiten ergeben haben. In der 5. Minute war es auch schon so weit. Ein erstes Ausrufezeichen durch einen Kopfball Knaller an die Latte. Weniger später, 6. Minute, unmittelbar nach dem Angriff der Hausherren, nutzte der OFV einen gut gespielten Konter über rechtsaußen, welcher aber nichts einbrachte, weil wie die vergangenen Spiele, die Abschlüsse nicht richtig zu Ende gespielt wurden.

Es war ein munteres Spiel und keiner versteckte sich, so ergab sich in der 9. Minute gleich die nächste Möglichkeit für die Heimelf. Schön über links außen durch kombiniert, Querpass, Abschluss ging aber über den Kasten. Es dauerte bis zur 19. Minute ehe der OFV wieder mal vor den Kasten der Hausherren kam, ein Steilpass in die Box, aber nach überhasteter Ballannahme, wurde auch diese Chance umgehend zunichte gemacht.

Wenige Minuten später, wieder mal ein Angriff des OFV über links außen, aber wieder eine nicht saubere Ballan- und Mitnahme, verwehrt einen guten Angriff der Gäste. Beide Mannschaften spielen mit offenem Visier. Somit erspielten sich die Hausherren in der 33. Minute gleich eine Doppelchance, welche der OFV Keeper (siehe Bild) glänzend parierte, ein Schuss und sofort ein Kopfball hinterher. Vier Minuten später hatten die Hausherren wieder eine Großchance, aber der OFV Keeper hatte an diesem Tag einfach was dagegen. Aber es passierte dennoch, einmal eine kleine Unaufmerksamkeit in der 40. Minute, welcher der Keeper zu weit aus dem Kasten kam, und die Gäste ihn mit einem tollen Lupfer überrumpelte. So ging es auch in die Halbzeit.

Die Gäste hätten gut und gerne schon 4:0 führen ‘müssen’. Nach der Halbzeit, ging bei beiden Mannschaften nicht wirklich viel zusammen. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Beide Mannschaften hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Die Hausherren verzweifelten an den vergebenen Chancen und die Gäste fanden so gut wie gar nicht statt, bis auf den Keeper, der sein Mannen noch im Rennen hielt.

Es dauerte bis zur 63. Minute, für eine Chance der Hausherren und bis zur 76. Minute durch einen Freistoß der Gäste. Danach wurde das Spiel etwas ruppiger. Das harte Einsteigen der Heimelf, bescherte drei notgedrungene verletzungsbedingte Auswechslungen bei den Gästen. In der 90. Minute gab es noch zweimal die Ampelkarte für die Hausherren.  Es war kein fussballerischer Leckerbissen, aber am Ende der verdiente Dreier für Gaukönigshofen, weil sie einfach mehr vom Spiel und unzählige Chancen hatten.  

Text: Kabil Jabiri; Bild: Walter Meding

SV Gaukönigshofen - Ochsenfurter FV 1:0 (1:0)

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer (46. Tobias Macht) – Max Dehner - Florian Mohr - Nico Schneider – Panagiotis Kritsiniotis [34. Leon Lange (84. Sandro Michel)] – Yildiray Senel - Marcel Bucak – Ahmed Diaby – Max Langer - Onur Kocak.

Torfolge: 1:0 (40.) Tim Beischmidt

Verwarnungen: Oliver Döring (44.) – SVG; Jonas Gramlich (67.) – SVG; Tim Beischmidt (71.) – SVG; Yildiray Senel (72.) – OFV; Fabian Roth (78.) – SVG; Tobias Seufert (84.) – SVG; Leandro Hahn (86.) – SVG.

Gelb-Rot: Tim Beischmidt (91.) – SVG; Leandro Hahn (94.) – SVG.

Schiedsrichter: Karl-Heinz Kahl, WÜ

Zuschauer: ca. 100

Heimpleite gegen Ippesheim

(schier beinahe der Anschlußtreffer durch Sebastian Wirsching)

Im Heimspiel gegen den ASV Ippesheim wollten wir es der zweiten Mannschaft im Vorspiel (5:0) nachmachen. Dementsprechend gingen wir in den ersten fünf Minuten sehr forsch zur Sache. Mit Pressling und schnellem Spiel wollten wir den Ippesheimern den Schneid abkaufen, gelang auch ganz gut… wie gesagt, in den ersten Minuten. 

Durch ungenaues Passspiel und zu vielen Fehlern im Aufbau machten wir den Gegner stark und konnten uns auch keine großen Chancen herausspielen. So kam Ippesheim auch zu Torchancen, wie in der 9. Minute. Bei einer Ecke kommen wir nicht an den Ball und der Ippesheimer Jonas Hümmer kann unbedrängt einnetzen.

Im weiteren Spielverlauf machen wir zu viele Abspielfehler und sind auch zu harmlos und eigensinnig im Abschluss. So kann der Gegner in der 30. Minute wieder nach einer Ecke ohne Mühe zum 0:2 einschieben. Bis zur Halbzeit passierte dann auch nicht mehr viel.

In Halbzeit zwei dann ein ganz anderer OFV. Die Mannschaft scheint wachgerüttelt. Auf einmal gehen wir viel besser in die Zweikämpfe, spielen besser über die Außen und haben auch Torchancen, gleich dreimal per Kopf durch Sebbl Wirsching oder Freistöße durch Marcel Bucak, aber hinten bleibt es gefährlich und unser Keeper Johannes Wetzstein muss des Öfteren in letzter Not retten. Dann in der 69. Minute das 0:3 durch einen gut abgeschlossenen Konter der Gäste. Das war es dann wohl.

In der 83. Minute Ecke für uns durch Nico Hemkeppler, der diese direkt verwandelt zum 1:3. Da sah der Gäste-Torwart nicht besonders gut aus. Das war es dann auch.

Fazit: In der momentanen Verfassung müssen wir froh sein, schon so viele Punkte zu haben, denn die drei Spiele nach der Winterpause machen wenig Grund zur Euphorie. Jetzt gilt es, irgendwie Selbstvertrauen zu sammeln und die letzten Spiele ohne Druck mit einer gewissen Lockerheit mit Anstand zu Ende zu spielen. 

Text: Uwe Faulhaber; Bild: Walter Meding

Ochsenfurter FV – ASV Ippesheim 1:3 (0:2)

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer - Max Dehner – Florian Mohr (69. Tobias Macht) – Maximilian Krause – Sebastian Wirsching (64. Yildiray Senel) – Panagiotis Kritsiniotis (30. Onur Kocak) – Marcel Bucak – Nico Hemkeppler – Leon Lange – Max Langer

Torfolge: 0:1 (9.) Jonas Hümmer; 0:2 (30.) Marcus Pfeiffer; 0:3 (68.) Yannik Wingenfeld; 1:3 (83.) Nico Hemkeppler

Verwarnungen: Panagiotis Kritsiniotis (8.) – OFV; Nico Hemkeppler (10.) – OFV; Onur Kocak (37.) – OFV; Sebastian Wirsching (45.) – OFV; Fabian Sattler (59.) ASV; Jonas Hümmer (60.) – ASV; Tobias Macht (75.) – OFV.

Schiedsrichter: Rudolf Berg

Zuschauer: ca. 150

OFV bringt sich um den Lohn der Arbeit

(90+2. Minute: 3:3 durch Foulelfmeter für Bütthard)

Was die gut 60 OFV Fans ab 13:00 Uhr in Bütthard erlebten, kann getrost als Wechselbad der Gefühle apostrophiert werden. Führungstreffer – Ausgleich per Eigentor – Deckel-Drauf-Erlebnis mit dem 3:1 – Remis per Strafstoß in der Nachspielzeit. 

Da hätte unser Team bei mehr Kaltschnäuzigkeit bereits nach 40 Sekunden durch Dennys Roth 1:0 führen können, ja müssen und hätten fast im Gegenzug durch Christian Fuchs 1:0 zurückgelegen. Und genau diese Situation zog sich durchs Spiel, wie ein roter Faden, allerdings mit mehr Fortune zunächst auf Seiten der Gäste, sieht man mal vom Eigentor von Max Dehner in der 40. Minute nach der Führung durch Nico Hemkeppler in der 33. Minute ab.

Diesen Fauxpas korrigierte in der 44. Minute Namensvetter Krause mit dem 2:1 zum Halbzeitstand. Nachdem beide nunmehr versuchten das Ergebnis zu ihren Gunsten zu korrigieren, war es Marcel Bucak, der einen direkten Freistoß in der 72. Minute Millimeter genau  ins obere linke Eck des gegnerischen Kastens servierte und so eigentlich für viel Ruhe im Spiel der Zuckerstädter hätte sorgen können. Weit gefehlt! Wer in der A-Klasse versucht schön zu spielen, wird dafür meist nicht belohnt, vor allem dann, wenn dies auch überhaupt nicht gelingt.

So kam, was kommen musste, aus dem Gewühl heraus in der 77. Minute der Anschlusstreffer der Gastgeber und zu allem Überfluss in der Nachspielzeit ein „ungelenkes“ Eingreifen in der OFV-Abwehr, was zum Strafstoß führte und zum 3:3 Endstand. That’s it! 

Text und Bild: Walter Meding

SV Bütthard II - Ochsenfurter FV 3:3 (1:2)

Aufstellung

Ochsenfurter FV: Johannes Wetzstein – Max Dehner – Florian Mohr - Tobias Macht (46.Nnico Schneider) – Maximilian Krause - Sebastian Wirsching - Leon Lange (82. Sandro Michel) – Marcel Bucak – Nico Hemkeppler (66. Panagiotis Kritsiniotis) – Dennys Roth – Onur Kocak.

Torfolge: 0:1 (32.) Nico Hemkeppler; 1:1 (40.) Max Dehner per Eigentor; 1:2 (44.) Maximilian Krause; 1:3 (72.) Marcel Bucak per Freistoß; 2:3 (77.) Johannes Kemmer; 3:3 (90+2) Johannes Kemmer per Foulelfmeter.

Verwarnungen: Janik Erhardt (71.) – SVB; Max Endres (75.) – SVB; Dennys Roth (82.) – OFV; Sebastian Wirsching (90.) – OFV.

Schiedsrichter: Manuel Meyer, Obernbreit

Zuschauer: ca. 100

Ohne Fleiß kein Preis

Die Richtung die Spielertrainer Kabil Jabiri einschlagen wollte ist ganz klar. Wieder den 2. Platz der Tabelle zurückzuholen und sichern. Die durchwachsenen Vorbereitungsspiele hatten einige gute Ansätze, sodass man doch damit hätte rechnen können. 

Allerdings sah man gleich zu Beginn des Spiels nicht die erhoffte kämpferische Leistung der Heimelf, geschweige denn den Zusammenhalt, den es vor der Winterpause noch gab.

Zudem machte der Platz auch noch das wenige Kombinieren schwer, da das Sportgelände sehr anspruchsvoll war. Die Zuckerstädter versuchten in den Anfangsminuten der Partie offensiven Fußball zu spielen, doch dies klappte meist nicht so gut, da sowohl Platz als auch der Ball zu rutschig waren und viele Bälle ins Aus gingen. Noch dazu, wenn der Ball zu schlampig zum Mitspieler gespielt wird.

Folglich war das Spiel ein klassisches Mittelfeldspiel ohne wirkliche Strafraumszenen. In der 10. Minute gab es die erste Chance für den OFV. Nico Hemkeppler lenkt die Kugel über den Kasten der Winterhäuser. Danach gab es in der 17. Spielminute einen Freistoß, der aber weit über das Tor ins Aus geht... - hätte man mehr draus machen können.

Direkt im Anschluss dann die Chance für den FCW. Maxi Krause (seines Zeichens Ex-Spieler bei Winterhausen) möchte den Ball mittels einer Grätsche aus dem gefährlichen Raum bringen und spielt in genau in die Füße des Winterhäuser Stefan Lamprecht der dann im Eins zu Eins gegen den Ochsenfurter Keeper Johannes Wetzstein alles richtig macht und das Spielgerät im Netz versenkt.

Somit neuer Spielstand nach 18 Minuten: 0:1. Nach diesem Tor kam von beiden Mannschaften nicht mehr viel. Trainer Jabiri stellt dann während dem Spiel die Formation um, in der Hoffnung dadurch neuen Schwung in die Mannschaft zu bekommen. Wieder ein Freistoß aus dem Halbfeld für den OFV. Ein langer Ball der sein Ende genau in den Armen des Winterhäuser Keepers Nico Hofmann findet… Bis zum Halbzeitpfiff hatten die Hausherren zwar mehr von Spiel, doch daraus konnten sie keine Rendite ziehen.

Mit der Halbzeit kamen zwei neue Akteure ins Spiel. Sebastian Fischer macht Platz für Sebastian Wirsching und Onur Kocak geht für Marcel Bucak. Leider brachten die Wechsel noch nicht den gewünschten Effekt. Die Minuten 50 bis 70 waren geprägt von wenig Laufbereitschaft, kein Kampf oder Engagement.

Eine kleine Unstimmigkeit in der Abwehrkette der Winterhäuser lässt Jossef Jabiri allein auf Keeper Nico Hofmann zulaufen (siehe Bild). Der letzte Kontakt, um den Ball mitzunehmen, war allerdings zu schlampig, sodass der Keeper Hofmann den Ball in letzter Sekunde klären konnte. Der Nachschuss von Marcel Bucak brachte dann auch nichts ein. Die Zuspiele zueinander lassen immer mehr zu wünschen übrig.

Nicht einmal die leichtesten Dinge funktionieren mehr. Zu allem Überfluss versuchen wir auch noch den Ball am eigenen Sechszehner spielerisch in die Offensive zu bringen. Das funktioniert nicht immer und bringt die eine oder andere Chance der Winterhäuser mit sich, die aber auch nicht das Tor der Zuckerstädter treffen.

Eine viertel Stunde vor Spielende plätschert das Spiel nur noch vor sich hin. Die Ochsenfurter sind zwar spielbestimmend, ziehen jedoch keinen Ertrag darauf. Die Flanken, die dann doch kommen, fliegen genau in die Arme des Torwartes. Johannes Wetzstein pariert die anzahltechnisch niedrigen Torchancen der Winterhäuser, sodass der Glaube an das Unentschieden noch nicht ganz verflogen ist.

Die darauffolgende Ecke wird etwas hitzig. Sebastian Wirsching geht nicht clever genug an den Ball und der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Elfmeter für Winterhausen! Dieser wird getreten von Dominik Hofmann, der den Ball sicher in den Maschen versenkt. Somit steht es nach 80 Minuten 0:2 aus Sicht des OFV.

Danach hat Winterhausen auch noch die Chance auf 3:0 zu erhöhen. Strittige Situationen gibt es dann in Folge bei denen die Akteure meist nicht wissen, was für ein Foul der Schiri gesehen hat.

Die Emotionen sind hier schon am Kochen. Schiedsrichter Prozeller zögert hier aber nicht lange und gibt erst Sebastian Wirsching und danach Jossef Kabiri die gelbe Karte. Letzterer sieht damit gleichzeitig die Rote, da er schon Gelb vorbelastet war.

Wenn der Spielstand nicht so steht, wie es die Heimelf möchte erkennt man eine negative Grundstimmung in der kompletten Mannschaft. Viel Gemotze bei wenig Fußball.

Fazit: Wenn die Mannschaft nicht wieder zueinander findet und wieder eins wird, stehen die Chancen nicht gut noch im oberen Teil der Tabelle mitzuhalten. Manche Spieler sollten sich mal an die eigene Nase fassen, bevor sie gegen andere etwas sagen. 

Text: Lars Kämmerer; Bild: Walter Meding

Ochsenfurter FV – FC Winterhausen 0:2 (0:1)

Aufstellung:

Ochsenfurter FV: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer (46. Sebastian Wirsching) - Max Dehner – Tobias Macht – Maximilian Krause – Dennys Roth (69. Panagiotis Kritsiniotis) - Leon Lange – Nico Hemkeppler - Jossef Jabiri – Max Langer - Onur Kocak (46. Marcel Bucak).

Torfolge: 0:1 (18) Stefan Lamprecht; 0:2 (80.) Dominik Hofmann.

Verwarnungen: Philipp Obenhuber (16.) – FCW; Nico Hemkeppler (19.) – OFV; Julian Herrhammer (19.) – FCW; Jossef Jabiri (78.) – FCW; Max Dehner (83.) –OFV; Sebastian Wirsching (85.) – OFV

Gelb-Rot: Jossef Jabiri (85.) – OFV.

Schiedsrichter: Oswald Prozeller, WÜ

Zuschauer: ca. 60

Tückelhausen präsentiert sich gnadenlos effektiv

(79. Minute 2:1 Führung für den SV T/H nach einer Eckballvorlage)

Bernhard Schenkel brachte es direkt nach dem Abpfiff in Tückelhausen auf den Punkt: „Gnadenlos effektiv, was die da geboten haben!“ 

Tja, schön ist was anderes, aber das ist beim Fußball auch überhaupt nicht gefragt. Da gehen die Gastgeber in der 11. Minute durch einen völlig berechtigten Strafstoß 1:0 in Führung, kassieren in der 34. Minute durch Daniel Koch den mehr als überfälligen Ausgleich und müssen in der Folge einen Angriff nach dem anderen über sich ergehen lassen. Ein 1:3 wäre mehr als möglich gewesen.

Im Abschnitt zwei bis zur 75. Minute ein OFV-Lattentreffer und viele weitere Möglichkeiten zur Führung. In den Minuten 79, 85 und 89 die gnadenlosen 10 Minuten des Gastgebers, verbunden mit einer effektiven Ausbeute zum 4:1. Da war der Anschlusstreffer in der 90. Minute zum 4:2 durch Panagiotis Kritsiniotis nur noch Makulatur.

Das ist Fußball - Nicht schön, aber gnadenlos effektiv! 

Text und Bild: Walter Meding

SV Tückelhausen/Hohestadt - Ochsenfurter FV 4:2 (1:1)

Aufstellung:

Ochsenfurter FV: Johannes Wetzstein – Max Dehner (84. Sandro Michel) – Tobias Macht – Nico Schneider – Sebastian Wirschin - Leon Lange (78. Panagiotis Kritsiniotis) – Marcel Bucak – Nico Hemkeppler - Jossef Jabiri – Onur Kocak (70. Sebastian Fischer) - Daniel Koch.

Torfolge: 1:0 (11.) Marcel Kreußer per Foulelfmeter; 1:1 (34.) Daniel Koch; 2:1 (79.) Merlin Heß; 3:1 (85.) und 4:1 (89.) Marcel Kreußer; 4:2 (90.) Panagiotis Kritsiniotis

Verwarnungen: Jossef Jabiri (20.) – OFV; Nico Hemkeppler (29.) –OFV; Felix Meinzinger (35.) – SV; Martin Kemmer (39.) – SV; Martin Rüger (65.) – SV; Merlin Heß (68.) – SV; Niklas Wolfram (70.) – SV; Marcel Bucak (76.) – OFV; Janik Keßler (90.) – SV

Schiedsrichter: Markus Katzenberger

Zuschauer: ca. 100

Tabellenführer kam mit blauem Auge davon

(71. Minute: Daniel Koch auf dem Weg zum 1:0, das fälschlicher Weise keine Anerkennung fand)

Einen dominierenden OFV, drei Lattentreffer der Gäste und ein nicht anerkanntes und regulär erzieltes Auswärtstor erlebten gut 150 Zuschauer bei schönstem, aber eiskaltem Wetter am Geheu im Spitzenspiel des Tabellenführers TSV Frickenhausen und dem direkten Verfolger aus der Zuckerstadt. 

Von Anfang an schloss der OFV an den jüngsten Leistungen an und setzte die „Moustgeuger““ massiv unter Druck und dennoch wären die Gastgeber schier beinah der Führungstreffer gelungen, als nämlich der OFV Keeper beim Abschlag den heraneilenden Nils Kemmer anschoss und von ihm der Ball nur knapp am OFV Kasten ins Toraus prallte.

Schon im Gegenzug wurden die TSV’ler mit der Schnelligkeit von Leon Lange konfrontiert. Der setzt sich über rechts durch, flankt scharf nach innen, wo Nico Hemkeppler goldrichtig stand und das Sportgerät nur knapp über die Latte ballerte. Kurz darauf Max Langer mit einer Granate von der Strafraumgrenze, die in der TSV-Abwehr gelöscht wurde. Erst nach 22 Minuten eine laue Chance des Ex-OFV’lers Linus Stabenow, gefolgt von einem OFV-Freistoß von Nico Schneider, den der Keeper geradeso eliminieren konnte und ein Lattenknaller durch Marcel Bucak.

Somit ging der Abschnitt eins ganz klar an die Zuckerstädter und torlos in die Pause. Gleich nach Wiederanpfiff dann ein immer mehr verunsicherter und überheblich auftretender Thomas Hartmann vom TSV Werbach und erneut Leon Lange mit der Möglichkeit zur Gästeführung in der 48. Minute. Kurz darauf Bastian Henkelmann, der nach einer Ecke nur knapp verfehlte.

In Minute 51 musste der TSV-Keeper seine volle Körperlänge einsetzen, um einen Freistoß von Nico Hemkeppler über die Latte zu lenken. Spätestens seit der 64. Minute musste dann allen Zeitzeugen klar geworden sein, dass vor allem eine Person massiv Probleme mit der Spielleitung hatte.  Da zog nämlich ein Abwehrspieler des TSV für alle klar erkennbar und ungeahndet am Register „Schwalbe im OFV Strafraum“. Kurz darauf erneut ein Lattenknaller des OFV, dieses Mal durch Nico Schneider.

Was folgte war eine dubios erscheinende Gelb-Welle wegen berechtigter Reklamationen (O-Ton Kreisschiedsrichterobmann Helmut Wittiger, auch Gemeinderat in Frickenhausen) durch den Unparteiischen, dessen Leitung darin gipfelte, ein durch Daniel Koch regulär erzieltes Tor wegen Abseits keine Anerkennung zukommen lassen zu wollen. Sportreporter und neutraler Zeitzeuge Sascha Kämmer schildert in „anpfiff.info“ die Situation wie folgt: „…öffnender Pass von Nico Schneider, Daniel Koch überholte (!) seinen Gegenspieler im Windschatten und schob in die lange Ecke. …Doch der Schiri hatte was dagegen. Abseits, kein Treffer. Eine Fehlentscheidung“. Eine Erkenntnis die auch KSO Helmut Wittiger im Gespräch am Abend mit dem Berichtschreiber teilte.

Kurz darauf ein klares Handspiel im TSV Strafraum eines gastgebenden Spielers, das ebenfalls ungeahndet blieb, genau wie weitere klar erkennbare Handspiele auch außerhalb des Strafraums. Und wie das meist so ist, wenn man solche Spiele erlebt, fast der Führungstreffer in der 86. Minute des TSV. Johannes Hofmann tankte sich durchs Mittelfeld schnurstracks auf den herauslaufenden OFV Keeper zu und musste sich nur noch das Eck aussuchen. Doch der abgezockte und sehr erfahrene Namensvetter Wetzstein wartete bis zum Schluss und verhinderte bravourös den Glückstreffer der Gastgeber.

Fazit: Der TSV Frickenhausen steht zu Recht da, wo er hingehört, an der Tabellenspitze. Er hat es nicht versäumt frühzeitig in der Liga dort zu punkten, auch auf der Maininsel, wo es notwendig war, um sich ein richtig gutes Polster zu verschaffen, um auch solche Spiele schadlos zu überstehen. Glückwunsch dazu und weiterhin viel Erfolg und verletzungsfreie Spiele.

Stimme zum Spiel – Kabil Jabiri (OFV) ggü. Sascha Kämmer (www.anpfiff.info):

"Wir sind hierhergekommen und wollten auch drei Punkte mit nach Hause nehmen, ganz klar. Das war das Ziel. Und so sind wir auch aufgetreten. Wir haben nach vorne gespielt, waren auch in meinen Augen die definitiv bessere Mannschaft, die stärkere Mannschaft. Haben mehr vom Spiel gehabt, bessere Spielanteile. Drei Lattentreffer, bisschen Pech bei den Abschlüssen. Aber ganz klar, heute haben wir einfach gegen zwölf Mann gespielt. Das stößt mir auch richtig sauer auf. Der Schiri war heute eine absolute Katastrophe, das sage ich auch klipp und klar. Sowas Schlechtes hab ich in meiner gesamten Laufbahn noch nicht gesehen, so offensichtlich ein Spiel zu verpfeifen. Ansonsten war es wohl kein fußballerischer Leckerbissen auf jeden Fall. Weil ein Derby, da sind natürlich auch viele Emotionen mit drin. Da haben wir schon bessere Spiele abgeliefert. Aber ich denk, heute war der Fokus auch mehr auf dem Schiedsrichter gelegen, wie auf dem Spiel selbst. Weil, was der da zusammengepfiffen hat, das ist für mich absolut fragwürdig. So viele Fouls, so viele Handspiele nicht gepfiffen. Das Tor war überhaupt von uns niemals Abseits. Unser Stürmer kommt drei Meter von hinten und schiebt ihn rein. Also da fällt mir einfach nichts mehr ein. Aber ansonsten, Kompliment an meine Mannschaft. Nichtsdestotrotz geht's weiter. Wir sind trotzdem immer noch ungeschlagen seit acht Spielen und jetzt heißt es noch einmal gegen Tückelhausen/Hohestadt zu bestehen nächste Woche. Dann wollen wir da die drei Punkte mitnehmen und dann geht's erstmal in die Winterpause. Ausruhen, Energie sammeln, dass die Verletzten in der Winterpause zurückkommen. Und dann geben wir wieder Vollgas".

Text und Bild: Walter Meding

TSV Frickenhausen - Ochsenfurter FV 0:0

Aufstellung:

Ochsenfurter FV: Johannes Wetzstein – Max Dehner – Florian Mohr – Nico Schneider – Sebastian Wirschin - Leon Lange (76. Panagiotis Kritsiniotis) – Marcel Bucak (88. Oliver Öder) – Nico Hemkeppler - Jossef Jabiri – Max Langer – Onur Kocak (61. Daniel Koch).

Torfolge: 0:1 (71.) Daniel Koch, das zwar regulär erzielt (O-Ton Helmut Wittiger – Gemeindrat Frickenhausen und Kreisschiedsrichterobmann, sowie Sascha Kämmer – Sportreporter Anfiff.info), aber vom Schiri wegen Abseits nicht anerkannt wurde

Verwarnungen: Kevin Endres (35.) – TSV; Max Dehner (60.) – OFV; Marcel Bucak wegen Reklamieren – OFV; Jossef Jabiri wegen Reklamieren – OFV; Sebastian Wirsching wegen Reklamieren – OFV; Daniel Koch wegen Reklamieren – OFV; Panagiotis Kritsiniotis – OFV.

Schiedsrichter: Thomas Hartmann, TSV Werbach/TBB

Zuschauer: ca. 150

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Zuckerstädter weiter auf Erfolgsspur

(Leon Lange mit seinem ersten von drei Treffern)

Schon im letzten Spiel war für Trainer Jabiri eines klar: Die Siegesserie nicht abreißen lassen und als Vize-Herbstmeister in die Winterpause gehen. So auch am vergangenen Sonntag als die Rückrunde gegen die SG Erlach/Sulzfeld startete. Die Formation, wie die Wochen davor, mit dem klassischen Libero, der gerne mal das ein oder andere Tor macht, gefolgt von zwei Verteidigern, einem  Fünfer-Mittelfeld und zwei Stürmern.

Von Beginn an machte die Heimelf Druck auf das Aufbauspiel der Gäste und zeigte gleich Präsenz auf dem Rasen. Sulzfeld/Erlach brauchte erst mal ein paar Minuten um sich zu sortieren.

Gleich in der 5. Minute gab es einem Freistoß für den OFV ca. 25 Meter vor dem Tor. Die Position für Marcel Bucak. Dieser tritt an, schießt, jedoch wird der Ball zur Ecke abgefälscht. Diesen bringt Nico Hemkeppler stramm zwischen den 5er und den 11-Meter-Punkt. Der dort freistehende Jossef Jabiri, der sichtlich überrascht war den Ball zu bekommen, nachdem dieser durch vier Paar Füße gerutscht war, schießt den Ball knapp über das Tor der Erlacher. Die Führung zu diesem Zeitpunkt wäre schon verdient gewesen.

Dann ein Freistoß der Gäste von der linken Seite, der wie in den letzten Wochen vom Bollwerk Suffi Jabiri geklärt wird. Max Dehner setzt sich danach gut auf der linken Seite durch und lässt zwei Männer stehen. Das sollte nicht seine letzte Aktion auf der linken Seite sein. Die Hereingabe punktgenau auf den Schuh von Max Langer, der mit leichter Rückenlage das Spielgerät aus 16 Meter wieder über das Tor der Gäste lenkt.

Sulzfeld/Erlach findet immer noch nicht richtig ins Spiel. Die Heimelf allerdings auch ohne die letzte Konzentration den Ball im Netz landen zu lassen. Die folgenden Minuten waren geprägt von viel Körperkontakt mit dem einen oder anderen Foul auf Höhe der Mittellinie. Ein typisches Mittelfeldspiel.

Dann die 15. Minute. Nico Hemkeppler schickt Leon Lange auf die Reise Richtung Tor. Das Laufduell mit dem Sulzfelder Marc Ungethüm kann er gekonnt für sich entscheiden. Die Sulzfelder protestieren hier auf ein Foul des Ochsenfurters, der aber einfach durch seine Schnelligkeit Ungethüm davonläuft, dieser hinfällt und nur noch hinterherschauen kann, wie Leon Lange seinen fünften Saisontreffer macht. Endlich die verdiente Führung für die Hausherren nach einer viertel Stunde.

In der 22. Minute kam die Retourkutsche der Gäste, die eine schlechte Zuteilung unserer Elf ausnutze um den Ausgleich zu erzielen. Vom Ausgleich angetrieben, kam nun die SG immer besser ins Spiel, wäre da nicht Max Dehner in der 29. Minute gewesen, der durch eine Mischung aus Flanke und Torschuss das Ding von der linken Seite ins Tor befördert. Nun ist die Führung wieder auf Seiten der Hausherren.

In Minute 32 legt Marcel Bucak gleich zum 3:1 hinterher, und bringt wieder etwas Ruhe ins Spiel. Schöne Kombination zwischen Nico Schneider und Max Dehner per Doppelpass. Letzter bringt dann einen langen Pass auf Marcel Bucak, der das Tor macht. Dann wieder ein Freistoß für die Sulzfelder aus nahezu der gleichen Position. Diesmal fliegt der Ball so weit, dass kein Kopf ihn erreichen kann.

Der OFV macht weiter Druck allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse. Dann ein Freistoß wieder für die Gäste. Diesmal aus zentraler Position 35 Meter vor dem Tor. Der Ball, eine herzlose Flanke, genau in die Hände von Torwart Johannes Wetzstein. Das war es dann auch in Halbzeit Eins.

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Der OFV machte Druck, ohne sich Torchancen zu erarbeiten und Sulzfeld findet nicht recht ins Spiel. Dann die 59. Minute Wechsel beim OFV. Leider wieder ein Verletzungsbedingter… Timo Michel ersetzt Marcel Bucak auf derselben Position und hat in den folgenden Minuten auch gleich eine Chance, allerdings war der Pass auf ihn zu steil.

Bis zu 67. Minute war das Spiel, wie in Halbzeit eins, ein Mittelfeldspiel, bis sich Nico Schneider das Spielgerät nimmt, ganz schnell schaltet und auf Leon Lange durchsteckt. Der schiebt dann mit viel Ruhe den Ball zur 4:1 Führung und macht seinen sechsten Saisontreffer klar.

Danach war es wieder Leon Lange, der seine Mannschaft  weiter in Führung bringen müsste! Allein gegen den Keeper legt er das Spielgerät einwandfrei am Torwart vorbei und muss ihn nur noch ins leere Tor schieben. Er schafft es dann mit dem Ball ins Toraus zu rennen. Wahrscheinlich eine nicht ganz technisch fehlerfreie Ballmitnahme.

Minute 78: Leon Lange stürmt wieder alleine auf das Tor der Gäste zu, nachdem Max Dehner in per Befreiungsschlag super bedient hatte. Diesmal macht er es wie die zwei Treffer zuvor und schiebt den Ball am Keeper vorbei ins Tor. 5:1 Führung und Saisontreffer Nr.7 heißt es in der Statistik.

Danach war der Arbeitseinsatz für Leon Lange beendet, als Trainer Jabiri in auswechselt. Für ihn kommt Sandro Michel in die Partie. Mit diesem Wechsel sollte Kabil Jabiri später noch sein Goldhändchen bewiesen haben.

Ein positionsgetreuer Wechsel machte es möglich, dass gleich in der 88. Minute Sandro Michel einen verunglückten Pass hinterhersprintet, kurz bevor Keeper Philipp Mengler an den Ball kommt, diesen am Torwart vorbei legt und mit einer 180-Grad-Pirouette das Spielgerät im Tor unterbringt. Wenigstens einer der das leere Tor trifft.

Somit heißt es nach 89 Minuten 6:1 für den OFV gegen schwache Erlacher, die aber nochmal in der 90. Minute durch einen 30 Meter Schuss auf 6:2 verkürzen, was dann auch der Endstand war.

Fazit: Mit der richtigen Einstellung schaffen unsere Hausherren auch den 7. Sieg in Folge. Die Arbeit von Trainer Jabiri scheint zu funktionieren und nun auch Früchte zu tragen.

Jetzt stehen mit den beiden Auswärtsspielen in Frickenhausen und Tückelhausen keine leichten Gegner im Spielplan. Hier heißt es nochmal volle Leistung abrufen und dann beruhigt in die verdiente Winterpause gehen, um mal runterzukommen und die ein oder anderen kleineren Verletzungen auszukurieren.

Bericht: Lars Kämmerer, 2. Sportleiter

Stimme zum Spiel – Kabil Jabiri (OFV): Riesen Kompliment an die Mannschaft. Sie hat das umgesetzt, was vorgegeben wurde, vom taktischen Verhalten, allgemeine Tugenden, im Zweikampf, Laufbereitschaft, haben sich gegenseitig geholfen, also das getan, was vor dem Spiel auch angesprochen wurde. Die Männer haben Ball und Gegner laufen lassen. Wir haben uns auf unser Spiel konzentriert. Das Ergebnis spricht für sich. Wenn wir etwas eiskalter vor dem Tor wären, stünde sogar die 10 vorne dran, aber wir wollen das ja nicht überbewerten. Das Torverhältnis ist ja mittlerweile auch im Amateurbereich wichtig, aber drei Punkte sind es trotzdem nur. Für das Selbstvertrauen der Mannschaft freut es mich aber. Im Übrigen wünsche ich meinen „alten“ Kollegen Dieter und Kalle weiterhin viel Erfolg.

Ochsenfurter FV – (SG) SV Erlach 6:2 (3:1) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Max Dehner - Florian Mohr – Nico Schneider – Leon Lange (87. Sandro Michel) – Tobias Macht - Marcel Bucak (59. Timo Michel) - Nico Hemkeppler (78. Mahir Bucak) – Jossef Jabiri – Max Langer – Onur Kocak

Torfolge: 1:0 (15.) Leon Lange, 1:1 (23.) Christopher Sieber, 2:1 (29.) Max Dehner, 3:1 (32.) Marcel Bucak, 4:1 (67.) und 5:1 (78.) Leon Lange, 6:1 (88.) Sandro Michel, 6:2 (90+1) Max Weigand.

Verwarnungen: Nico Hemkeppler (44.) – OFV; Andreas Schneider (54.) – SG

Schiedsrichter: Daniel Benkert, SR-Gruppe WÜ 

Zuschauer: ca. 120

Sechster Sieg in Folge

(Jossef Jabiri zum 4:0 mit seinem dritten Treffer)

Schon vor dem Spiel war für Trainer Jabiri eines klar: Die Siegesserie jetzt nicht abreißen lassen, um oben weiter mitzumischen. Deswegen stellte er seine Elf mit derselben Startformation, wie im Stadtderby gegen den SVK auf. Eine 3-5-2 Formation soll für die Stabilität im Zentrum und die Torgefahr im Sturm herhalten. 

Die ersten Minuten im Spiel waren genau die, wie sie vor dem Spiel angesprochen wurden. Viel offensive Akzente und in der Abwehr eiskalt. Gleich in der 5. Minute hatten die Hausherren die erste Chance in Führung zu gehen. Leon Lange setzte sich gekonnt gegen zwei Leute auf der Außenbahn durch. Die Hereingabe dann nur mäßig. Eine Mischung aus Pass und Schuss und unerreichbar für Marcel Bucak. Gollhofen hatte vereinzelt Aktionen nach vorne, meistens durch lange Bälle, die unser Libero Jossef Jabiri alias „Suffi“ souverän in einen Ballbesitz für den OFV umwandelte.

Dann eine Schrecksekunde in Minute 13 für den OFV. Pano Kritsiniotis hält sich am hinteren Oberschenkel und signalisiert, dass es nicht weitergeht. Für ihn kommt Max Dehner ins Spiel.

22. Minute: Onur Kocak bringt den Ball auf außen, wo Nico Schneider diesen weiter antreibt verbunden mit einer scharfen und präzisen Hereingabe auf Leon Lange, welcher nur noch den Fuß hineinhalten muss. Das tat er auch, allerdings landete der Ball nicht im Netz, sondern über dem Tor der Mittelfranken. Die Führung für die Heimmannschaft wäre zu diesem Zeitpunkt mehr wie verdient gewesen.

Aus dem Nichts bekommen die Gäste einen Freistoß ca. 25m vor dem Kasten des OFV. Dieser wurde gefährlich geschossen, allerdings nicht genau genug. Die OFV´ler inklusive Keeper Johannes Wetzstein können da nur hinterher schauen. Es bleibt torlos und somit „nur“ 0:0.

Die folgenden Minuten bestanden nur noch aus einem „Mittelfeldspiel“. Die Kombinationen der Zuckerstädter fanden nicht die letzte Genauigkeit und landeten immer in der Abwehrreihe des FCG. Diese mit langen Bällen in Richtung der OFV-Defensive, doch der starke Jossef Jabiri unterbindet wie ein Bollwerk jegliche Annäherungsversuche der Gäste.

Dann endlich die verdiente Führung für unseren OFV. Ein nicht sauber geklärter Ball der Gollhöfer findet sich bei Marcel Bucak wieder. Der setzt das Spielgerät gekonnt in die Maschen der Gäste. 1:0 für den OFV!

Minute 40: Angriff der Hausherren. Nico Hemkeppler nimmt sich ein Herz und zieht aus gut 25 Metern ab. Der Schuss wird zwar geblockt, bleibt aber vor Max Langers Füßen liegen, der auf Marcel Bucak durchsteckt. Wieder ein Abschluss und wieder der Block des FCG auf Kosten einer Ecke. Nico Hemkeppler bringt den Ball stramm in den 16er wo „Suffi“ Jabiri steht und zur 2:0 Führung erhöht. Das war dann auch der Halbzeitstand in dieser Begegnung.

In der zweiten Halbzeit machte die Heimelf um Spielertrainer Kabil Jabiri Druck auf die Defensive der Gäste. Die Chancen für den OFV kamen nahezu im Minutentakt:

- 46. Minute: Abschluss durch Onur Kocak, die zur Ecke geklärt wurde aber nichts gebracht hat.

- 47. Minute: Schöne Kombination von Max Langer alias ML12 und Marcel Bucak. Der legt quer auf Leon Lange, doch das Spielgerät trifft vorher den Schuh eines Gollhöfers.

- 48. Minute: Nico Hemkeppler setzt Suffi Jabiri gekonnt per Lupfer ins Spiel, der mit einem artistischen Seitfallzieher aus fünf Metern leider nur den Keeper anschießt.

- 49. Minute: Tor – Tor - Toooor für unsere Heimmannschaft. Max Langer läuft sich super auf links außen in den Strafraum. Suffi steht goldrichtig und schießt verdient zum 3:0 ein.

- 52. Minute: Nico Schneider schlägt eine Flanke zu ungenau in Richtung des Gollhöfer Tores. Der Keeper versucht zu fangen, kann ihn aber nicht sicher halten. Suffi Jabiri steht wieder einmal goldrichtig und dieses Mal ist der Seitfallzieher zum 4:0 drin. Da soll mal einer sagen als Libero schießt man keine Tore.

Nach einer kanppen Stunde meldet sich jedoch der Gast zurück und hat eine gute Chance auf den Anschlusstreffer, doch Johannes Wetzstein ist genau dann da, wenn man ihn braucht. Daher weiter 0:4 aus Sicht des FC Gollhofen. In den darauffolgenden Minuten wurde das Spiel etwas ausgeglichener, sodass sich Gollhofen die eine oder andere Chance erspielt hat. Ein Freistoß in der 66. Minute knallt ans Aluminium des OFV.

In Minute 75. hätten die Hausherren endgültig den Deckel draufmachen können, als der für Marcel Bucak kommende Olli Öder alleine auf das Tor des FC Gollhofen zuläuft, gefolgt von zwei OFV´lern. Ob er querlegen sollte, oder die Mitspieler nicht gesehen hat, sei mal dahingestellt. Pünktlich nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Richard Seidenspinner die Partie ab.

Fazit: Mit der richtigen Einstellung und Kampfgeist kann man Spiele gewinnen, vor allem wenn man als Mannschaft auftritt. Hier hat Trainer Jabiri ein goldenes Händchen bewiesen, sowohl mit der Formation der Mannschaft, als auch mit der Ansprache vor dem Spiel. Die nächsten Gegner heißen Erlach, Frickenhausen und Tückelhausen. Hier heißt es nochmal Moral beweisen, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

Bericht: Lars Kämmerer, 2. Sportleiter

Stimme zum Spiel – Kabil Jabiri (OFV): Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Es war von Anfang an ein Geduldsspiel. Gollhofen hat es uns nicht einfach gemacht. Wir mussten geduldig spielen und das haben wir auch gemacht, vor allem dieses Mal auch ohne zu mosern oder uns gegenseitig anzumachen. Wir haben Ball und Gegner laufen lassen, aber auch Nadelstiche gesetzt. Wir hätten auch schon früher in Führung gehen können. Großes Kompliment an den Gegner, die trotz des Rückstandes sich nie aufgegeben haben. Gratulation an unser Team. Wichtig war auch, mal zu Null zu spielen. Das freut mich vor allem für unseren Keeper. Ich hoffe, dass wir diesen positiven Aufschwung in die nächsten drei Wochen mitnehmen. Nach wie vor haben wir viele verletzte Spieler, die ich gerne auf Platz Zwei zur Fortführung der Rückrunde im März gesund mitnehmen würde. Ich freue mich auch schon auf das Spiel gegen Frickenhausen, wo ja meine ehemaligen Bezirksligakollegen Nils und Philipp spielen (Anm. d. Red.: Kemmer und Hemmerich). Fakt ist auch, dass wir dorthin fahren, um zu gewinnen, das ist doch klar. Wir brauchen uns da nicht zu verstecken und ich will da drei Punkte mitnehmen. Nun kommt aber erst Erlach. Im Hinspiel waren wir da noch nicht so recht im Tritt, daher auch das Unentschieden. Wenn wir Verfolger von Frickenhausen bleiben wollen, müssen wir auch gegen Erlach drei Punkte mitnehmen. Aber auch da wird uns nichts geschenkt!

Ochsenfurter FV – FC Gollhofen 4:0 (2:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Florian Mohr – Nico Schneider (70. Oliver Öder) – Sebastian Wirsching – Leon Lange – Marcel Bucak (70. Tobias Macht) – Panagiotis Kritsiniotis (16. Max Dehner) – Jossef Jabiri – Max Langer – Nico Hemkeppler – Onur Kocak

Torfolge: 1:0 (39.) Marcel Bucak, 2:0 (42.), 3:0 (49.) und 4:0 (52.) Jossef Jabiri

Verwarnungen: Marcel Bucak (13.) – OFV; Sebastian Wirsching (62.) – OFV; Max Langer (88.) – OFV; Jochen Markert (89.) – FCG; Nico Hemkeppler (89.) – OFV.

Schiedsrichter: Richard Seidenspinner, Neubrunn 

Zuschauer: ca. 80

Beim Orts-Derby überwiegt vor allem der faire Umgang

(44. Minute: 2:0 für den OFV per Handelfmeter durch Max Langer)

2:1 siegte der Ochsenfurter FV im Nachbarschaftsderby gegen den SV Kleinochsenfurt und wenn der langjährige Insider eines solchen Derbys eines festgestellt haben dürfte, war es wohl die Tatsache, dass der sportliche Zweikampf im Vordergrund stand und die aus früheren Zeiten bekannten verbalen Scharmützel auf null heruntergefahren wurden.

Die Zuschauer beider Vereine standen Seite an Seite auf der überdachten Zuschauerterrasse und erfreuten sich im gegenseitigen Einvernehmen an humoristischen Einlagen rhetorischer Art und erwärmten sich minutiös in der Live-Konferenz-Übertragung zwischen RB Leipzig und Schalke 04 im Indoor-Verfahren einerseits und der Outdoor-Übertragung des SV Kleinochsenfurt und dem Ochsenfurter FV andererseits.

Soviel zum Geschehen außerhalb des rechteckigen Rasenfeldes am Mainufer. Was dann auf dem Spielfeld geschah, dürfte eher die Zuschauer vom „großen Bruder“ (O-Ton Stadionheft des SVK) gefallen haben. In diesem Heft ist auch zu lesen „Ein Spiel wie ein Revolverschuss – Bäng“. „Peng“ machte es tatsächlich in der 8. Spielminute, als Leon Lange gleich einem Revolver, allerdings per Fuß, abzog und zum 1:0 gegen seinen „Ex-Verein“ einnetzte. Was folgte war dann eher ein Rohrkrepierer als vielmehr ein rasantes Spiel.

Mit der besten Chance der Gastgeber im ersten Abschnitt, vergab Erturul Senel in der 32. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich.

Kurz vor dem Abpfiff zum Pausentee schoss OFV-Akteur Panagiotis Kritsiniotis aus nächster Nähe im SVK-Strafraum seinem Gegenspieler Metin Yasar an den „ausgefahrenen“ Unterarm, sodass der überragende Schiri Jürgen Hirsch aus Gollhofen auf Strafstoß für den OFV entschied. Max Langer übernahm die Verantwortung und erhöhte auf 2:0.

Die Stoppuhr zeigte die 64. Minute an, als Nico Hemkeppler mit einem Solo den wohl schönsten Spielzug des Tages zelebrierte und per Abschluss die OFV-Fans zum Torjubel animierte. Doch machte hier der Trugschluss eines Treffers einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Ball streifte außerhalb am Netz entlang und blieb dahinter liegen.

Was blieb war der Anschlusstreffer in der 79. Minute durch Erturul Senel über halblinks aus deutlicher und vom Schiri nicht erkannter Abseitsposition und dann weitere 10 plus drei Minuten voller Hochspannung, an der es davor gänzlich fehlte.

Alles in allem ein Derby auf A-Klassen-Niveau und im Anschluss ein sportlich faires Miteinander, wie man es sich auch künftig nur wünschen kann. Danke dafür an alle Beteiligten.

Text und Bild: Walter Meding

SV Kleinochsenfurt - Ochsenfurter FV 1:2 (0:2)

Aufstellungen

SV Kleinochsenfurt: Florian Schulz – Patrick Andrasch – Manfred Aber – Turan Senel – Mohamed Nesib (46. Fabian Hemmkeppler) – Edwin Aber – Alexander Tschubanow (34. Kadir Köprülü) – Marvin Weidlich – Metin Yasar – Julian Mähler

Ochsenfurter FV: Johannes Wetzstein – Max Dehner – Florian Mohr – Nico Schneider – Panagiotis Kritsiniotis (76. Louis Angly)  – Leon Lange – Marcel Bucak – Nico Hemkeppler (83. Timo Michel) – Jossef Jabiri – Max Langer – Onur Kocak (83. Firat Mutlu).

Torfolge: 0:1 (8.) Leon Lange; 0:2 (44.) Max Langer per Strafstoß; 1:2 (79.) Erturul Senel

Verwarnungen: Mohamed Nesib (38.) – SVK; Kadir Köprülü (43.) – SVK; Nico Hemkeppler (49.) – OFV; Max Dehner (61.) – OFV; Fabian Hemmkeppler (63.) – SVK, Metin Yasar (90+1) – SVK.

Schiedsrichter: Jürgen Hirsch, Gruppe KT/OCH

Zuschauer: ca. 100

Bilder zum Spiel gibt's in der Galerie

OFV bleibt auf Erfolgskurs

(92. Minute - "Butschi" macht mit seinem 4. Treffer nach Zuspiel von Oliver Öder den Deckel drauf)

Den vierten Sieg in Folge konnte unser Team gegen Gaubüttelbrunn einfahren und sich somit erst mal im vorderen Tabellendrittel festsetzen. 

In einer über weite Strecken spielerisch ansprechenden ersten Halbzeit dominierte unsere Mannschaft das Geschehen auf dem Rasenviereck und führte zur Pause verdient mit 3:1. Dem gut aufgelegten Marcel Bucak gelang mit seinen Treffern in der 10., 24., und 29.Minute ein lupenreiner Hattrick. Das 1:0 resultierte aus einem guten Einsatz von Nico Hemkeppler der sich in einem Abwehrversuch eines Gaubüttelbrunner Abwehrspielers  hechtete und den Abpraller von Nico konnte Marcel aus ca. 20 Metern vollstrecken.

Beim 2:0 wurde Max Dehner am linken Flügel steil geschickt und seine flache Hereingabe in den Rücken der Abwehr  konnte Marcel problemlos verwerten. Uneigennützig zeigte sich Jossef Jabiri beim 3:0 als er halbrechts freistehend vor dem gegnerischen Tor auf den in der Mitte besser positionierten Marcel Bucak querlegte und dieser nur noch einschieben musste.

Fast mit dem Pausenpfiff dann ein völlig unnötiges Gegentor. Wir waren alle in der Vorwärtsbewegung und durch einen leichtsinnigen Fehlpass am gegnerischen Strafraum entwickelte sich ein Konter der nur durch ein Foulspiel vor unserem 16er zu unterbinden war.

Den fälligen Freistoß verwandelte Joschka Schwertberger aus ca. 18 Metern in der 45.Minute zum 3:1 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel war von der Überlegenheit nicht mehr viel zu sehen und auf einmal schlichen sich wieder viele Unkonzentriertheiten ein und eine solche nutzte Joschka Schwertberger in der 51.Minute nach einer viel zu kurzen Kopfballrückgabe zum 3:2 Anschlusstreffer.

Danach versuchten wir unverständlicher Weise nur noch mit langen Bällen  zum Erfolg zu kommen statt wieder Fußball zu spielen. Zum Glück war aber unser Gegner auch nicht gerade mit spielerischen Glanzlichtern und Kreativität gesegnet und blieb somit weitgehendes harmlos.

In der 2. Minute der Nachspielzeit erzielte dann der Mann des Tages nach der schönsten Aktion der 2. Halbzeit das entscheidende 4:2.  Ein schöner Pass von Jossef Jabiri in die Tiefe auf Oliver Öder der bis zur Torauslinie auf der rechten Seite marschierte, auf den völlig freistehenden Marcel Bucak quer passte und der Rest war aus ca. zwei Metern nur noch Formsache.

Fazit: Sicherlich drei verdiente Punkte bei zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Für die nächste anstehende Aufgabe im Derby bei Kleinochsenfurt sollten wir aber nur die 1. Halbzeit als Maßstab nehmen. 

Bericht: Peter Polifka, BL Sport

Ochsenfurter FV – SV-DJK Gaubüttelbrunn 4:2 (3:1) 

Aufstellung: Leon Lange – Tobias Macht – Max Dehner – Florian Mohr – Nico Schneider – Sebastian Wirsching – Panagiotis Kritsiniotis (53. Oliver Öder) – Marcel Bucak - Nico Hemkeppler – Jossef Jabiri - Onur Kocak (87. Louis Angly).

Torfolge: 1:0 (10.) – 2:0 (24.) – 3:0 (29.) Marcel Bucak, 3:1 (45+1) – 3:2 (51.) Joschka Schwertberger, 4:2 (90+2) Marcel Bucak.

Verwarnungen: Frederic Schwertberger (30.) – SV-DJK; Pano Kritsiniotis (45.) – OFV; Oliver Öder (58.) – OFV; Jossef Jabiri (68.) – OFV; Fabian Günter (72.) – SV-DJK, Onur Kocak (83.) - OFV

Schiedsrichter: Hans Schuster, Mainbernheim 

Zuschauer: ca. 90

Sieg mit Nebenfolgen

 

(63. Minute: Jossef Jabiri zum 2:0 nach einer Eckballvorlage von Leon Lange)

Die Gesundheit steht über allem und somit sei unseren beiden „Hauptverletzten“ des Spiels Johannes Wetzstein und Daniel Koch zunächst einmal eine baldige Genesung gewünscht und dass sie zeitnah wieder ihre alltägliche Arbeit aufnehmen können, denn genau das steht über allem und insofern seien die drei eingefahrenen Punkte zunächst nur als „zweitrangig“ zu bezeichnen, so gut sie auf dem sportlichen Weg auch notwendig sind. 

Wichtig ist aber auch die Mitteilung, dass diese Verletzungen nicht durch eine überharte Gangart des Gegners zustanden gekommen wären.

Nun zum Spiel. Von Anfang an ließen die Zuckerstädter keine zwei Meinungen aufkommen, wer der Herr im Hause „Kirchheim“ ist. Schon nach zwei Minuten wäre es an Daniel Koch gelegen gewesen, zur Gästeführung einzunetzen. Dabei verletzte er sich aber am Fuß so schwer, dass er bereits drei Minuten später das Feld verlassen und Onur Kocak seinen Platz einnehmen musste.  Dieser nahm sich dieser Aufgabe in seinem 185. Pflichtspieleinsatz für den OFV hervorragend an und kann durchaus auch als „Man of the Match“ bezeichnet werden.

In der Folge noch laue Möglichkeiten für Marcel Bucak und Sebastian Wirsching und in Minute 35 um ein Haar ein Eigentor der Gastgeber. Kurz darauf ein Torschuss durch Markus Michel für seinen neuen Verein.

Nach der Pause machten die Gastgeber vor allem durch Justin Oster Druck und kassierten nach einem Konter durch Onur Kocak über rechts, verbunden mit einer mustergültigen Vorlage zu Nico Hemkeppler durch diesen das 1:0 in der 60. Minute. Und nur vier Minuten später eine straff getretene Eckballvorlage durch Leon Lange in den Gästestrafraum zu Jossef Jabiri, der noch im Liegen auf 2:0 erhöhte.

Dass sich ausgerechnet mit diesem Treffer Teile des OFV-Teams verbal in Nachteil brachte, konnte kaum jemand verstehen und freute den Gegner, der diese Situation in der 82. Minute durch Myles Davis auch prompt zum Verkürzen nutzte.

Schrecksekunde in der 89. Minute. OFV Keeper Johannes Wetzstein ging etwas unwirsch an der Strafraumgrenze zu Werke, knallte mit einem Gegenspieler zusammen und beide mussten minutenlang behandelt werden. In der Folge musste der Gästekeeper durch Leon Lange ersetzt werden. Die in der Luft liegende Frage über die Spielfortsetzung beantwortete der Schiri in der 100. Minute mit direktem Freistoß vor der Strafraumgrenze, sehr zum Missfallen der Gastgeber, die hier gerne mit Strafstoß fortgeführt hätten. Leon Lang bewies in dieser Situation auch sein ganzes Geschick als Keeper und rettete so den ach so wichtigen Dreier seines OFV.

P.S.: Allen (!) verletzten Spielern wünsche ich gute Besserung und schnelle Genesung. 

Bericht: Walter Meding

FC Kirchheim - Ochsenfurter FV 1:2 (0:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Max Dehner – Florian Mohr – Leon Lange (79. Louis Angly) – Nico Schneider (46. Dennys Roth) – Sebastian Wirsching – Marcel Bucak – Daniel Koch (6. Onur Kocak) – Nico Hemkeppler – Jossef Jabiri

Torfolge: 0:1 (60.) Nico Hemkeppler; 0:2 (63.) Jossef Jabiri; 1:2 (81.) Myles Davis.

Verwarnungen: Markus Michel (36.) – FCK; Marcel Harkabus (40.) – FCK; Leon Lange (46.) – OFV; Neil Fisher (85.) – FCK; Johannes Wetzstein (90+4) – OFV; Jossef Jabiri (90+10) -  OFV

Schiedsrichter: Stefan Sauer, Gruppe KT/OCH 

Zuschauer: ca. 80

Ein Geniestreich bringt die Wende

(44. Minute: Geniestreich durch Jossef Jabiri (verdeckt hinter der Gäste-9) zum Ausgleich)

Nach dem Sieg gegen Goßmannsdorf wollten wir auch gegen die zweite Mannschaft von Gülchsheim punkten. Dementsprechend gingen wir mit Pressing in die Partie und hatten nach fünf Minuten den ersten Torschuss durch Jossef Jabiri. In der Folge sind wir spielbestimmend, ohne aber zwingende Torchancen zu haben. 

In der 20. Minute gibt es Eckball für Gülchsheim. Unser Torhüter Johannes Wetzstein kommt nicht ran und der längste Gülchsheimer köpft den Ball ins Tor – 0:1. Zwar sind wir dadurch nicht geschockt, haben das Spiel weiterhin im Griff, aber gute Chancen sind Mangelware. Bis zum gegnerischen Sechzehner kombinieren wir ganz gut, doch es kommt der letzte Pass nicht an.

Kurz vor der Halbzeit dann ein Freistoß von Nico Hemkeppler. Der Gülchsheimer Torwart kann den Ball nicht festhalten und Jossef Jabiri kommt an den Ball, steht mit dem Rücken zum Tor, dreht sich und lupft den Ball aus zirka neun Metern mit einem Geniestreich ins lange Eck. Endlich 1:1.

In der 2. Halbzeit kommen unsere Spielzüge dann auch bis in den Sechzehner der Gülchsheimer und wir erspielen uns Torchancen. Gerade über die rechte Seite kommen wir immer wieder durch, wie auch in der 57. Minute, als Daniel Koch den Ball nicht im Tor unterbringt, aber der eben eingewechselte Marcel Bucak aus dem Gewühl heraus das 2:1 macht.

Keine Minute später wieder über rechts, Daniel muss nur den Fuß hinhalten und es steht 3:1 für uns! Warum wir jetzt zwei Gänge zurückschalten und eine schöpferische Pause einlegen ist unbegreiflich. So kommen die Gülchsheimer zu zwei guten Chancen, zum Glück treffen sie nur den Pfosten. Dann aber haben wir wieder die Oberhand und Gülchsheim hat nichts mehr entgegenzusetzen. Allein Daniel Koch hätte schon drei Tore auf seinem Konto haben müssen.

Eine gute Balleroberung von Nico Hemkeppler in der 71. Minute, der schickt Leon Lange auf rechts, der sich gut durchsetzt und in die Mitte auf Marcel Bucak spielt, welcher nur noch einschieben muss. 4:1, jetzt ist der Deckel drauf! Wir haben dann noch ein, zwei gute Torchancen, bekommen den Ball aber nicht im Gülchsheimer Tor unter. So bleibt es beim verdienten 4:1 Sieg.

Fazit: Ein Geniestreich von Suffi (Anm. d. Red.: Jossef Jabiri) und 30 Minuten mit Druck nach vorne in der 2. Halbzeit genügen gegen eine nicht allzu starke Gülchsheimer 2. Mannschaft. 

Bericht: Uwe Faulhaber

Ochsenfurter FV – SpVgg Gülchsheim II 4:1 (1:1) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht (70. Oliver Öder) – Max Dehner – Florian Mohr – Nico Schneider – Leon Lange – Daniel Koch – Jossef Jabiri (85. Sandro Michel) - Max Langer – Nico Hemkeppler – Onur Kocak (55. Marcel Bucak).

Torfolge: 0:1 (20.) Thomas Lessner, 1:1 (44.) Jossef Jabiri, 2:1 (57.) Marcel Bucak, 3:1 (58.) Daniel Koch, 4:1 (73.) Marcel Bucak

Verwarnungen: Mathieu Valentin (17.) – SpVgg; Tobias Macht (38.) – OFV; Max Dehner (55.) – OFV; Thomas Schenk (55.) – SpVgg; Andreas Hauf (77.) – SpVgg.

Schiedsrichter: David Fishman, Veitshöchheim 

Zuschauer: ca. 50

Pflichtsieg mit Schönheitsfehlern

(Das U7 Team der SG OFV/TSV beider Teams liefen mit ein - Eine tolle Idee)

Zu früheren Zeiten waren bei Derbys 200 bis 300 Zuschauer Normalität, am vergangenen Sonntag in Goßmannsdorf standen gerade noch knapp 100 Interessierte am Spielfeldrand. Der Sekundenzeiger hatte noch nicht mal 2 Runden auf der Uhr gedreht und der OFV lag nach einem groben Schnitzer unseres Torhüters bereits mit 1:0 zurück. Torschütze für den Gastgeber war Artur Koscheworow. 

Unsere Mannen um Spielertrainer Kabil Jabiri steckten den frühen Rückstand recht gut weg und glichen bereits in der 12. Minute durch dessen Bruder Jossef Jabiri aus. In der 18.Minute wurde Nico Hemkeppler  im Strafraum gefoult und den fälligen Strafstoß  verwandelte Kapitän Max Langer souverän zur 1:2 Führung.

In der 26.Minute erzielte Nico Hemkeppler das 1:3, in der 46.Minute Daniel Koch das 1:4 und in der 48.Minute Ahmed Diaby den 1:5 Halbzeitstand. Mit dieser beruhigenden Führung wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause verflachte das Spiel unverständlicherweise immer mehr und mit unkonzentrierten Aktionen und schlampigen Zuspielen stellten wir den harmlosen Gastgeber kaum noch vor Probleme. In der 68. Minute brachten wir das Kunststück fertig gegen den biederen TSV Goßmannsdorf ein weiteres Gegentor zu kassieren.

Die  letzten 20 Minuten spielte unser Team dann wieder zielstrebiger und hatte auch einige gute Tormöglichkeiten, diese wurden allerdings sehr leichtfertig vertan. Mit einem sehenswerten Knaller aus 25 Metern erhöhte Nico Hemkeppler in Minute 82  auf 2:6.

Wie  einfach Fußball sein kann zeigte unsere Mannschaft  dann in der Nachspielzeit als ein Ball in die Schnittstelle auf den freilaufenden Max Langer gespielt wurde, dieser bis zur Grundlinie marschierte, aufschaute und in die Mitte auf den freistehenden Daniel Koch passte und dieser netzte dann nur noch aus kürzester Entfernung zum 2:7 Endstand ein.

Fazit: Die Neuzugänge Jossef Jabiri und Daniel Koch sind sicherlich beide ein belebendes Element für unsere Offensive. Der „Patient“ ist auf dem Weg der Besserung aber noch lange nicht über den Berg.  

Also Männer,  jetzt heißt es am Sonntag gegen Gülchsheim II nachlegen um sich in der Tabelle wieder mehr nach oben zu orientieren.

P.S.: Allen verletzten Spielern wünsche ich gute Besserung und schnelle Genesung.

Bericht: Peter Polifka

TSV Goßmannsdorf - Ochsenfurter FV 2:7 (1:5) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Max Dehner – Florian Mohr – Maximilian Krause (33. Sandro Michel (76. Nico Schneider) – Sebastian Wirsching – Daniel Koch – Nico Hemkeppler – Jossef Jabiri (24. Ahmed Diaby) – Max Langer – Onur Kocak

Torfolge: 1:0 (8 Seunden) Artur Koschewarow; 1:1 (12.) Jossef Jabiri; 1:2 (18.) Max Langer per Strafstoß; 1:3 (26.) Nico Hemkeppler; 1:4 (45 +1) Daniel Koch; 1:5 (45+3) Ahmed Diaby; 2:5 (68.) Nessru Mahammed; 2:6 (82.) Nico Hemkeppler; 2:7 (90+4) Daniel Koch.

Verwarnungen: Abraham Fsaha(27.) – TSV; Maximilian Krause (29.) – OFV; Sandro Michel (65.) – OFV; Ahmed Diaby (74.) – OFV

Schiedsrichter: Dirk Horn, MSP 

Zuschauer: ca. 100

Wer keine Tore schießt gewinnt kein Spiel

(Nachspielzeit: Oliver Öder aus 1 Meter zwei Meter oben drüber)

Das Ziel war klar bestimmt. Drei Punkte sollten her. Mit einer offensiven 4-1-4-1-Aufstellung begann unsere Heimelf dieses Spiel, um den Gegner schon im Aufbauspiel unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen.

Dies funktionierte die ersten Minuten der Begegnung nur mäßig. Es erfolgten zwar Torschüsse auf das Gästetor, aber Gaukönigshofen schaffte es doch immer wieder vor das Tor der Zuckerstädter, auch bedingt durch individuelle Fehler der Hintermannschaft. Dadurch ging die Anfangstaktik nicht so ganz auf, wie erhofft. Die „Gogglhöfer“ können nur mit Fouls am Strafraum des OFV gestoppt werden. Diese sind aber nicht wirkungsvoll um den Gast in Führung zu bringen.

Dann eine 100% Chance für die Gäste. Aus eine scheinbar ganz klaren Abseitsposition läuft Micha Rienecker alleine auf das Tor des OFV, doch Johannes Wetzstein hält seine Hintermannschaft im Spiel. So lautet der Zwischenstand nach 30 Minuten immer noch 0:0.

Die Zuckerstädter haben keine nennenswerten Chancen, da Stoppfehler und Fehlpässe immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Dann war es in der 33. Minute Marcel Bucak, der die Führung der Zuckerstädter herbeiführen könnte, doch er scheiterte am Torwart aus „Goggl“.

In Minute 37. zeigte der Schiri auf den Punkt, allerdings gegen den OFV. Tobias Macht geht zu plump in den Zweikampf im Strafraum. Gaukönigshofen nimmt dankend an. Manuel Meyer nahm sich das Sportgerät und netzte zur Führung für die Gäste ein.

Die letzte Chance der ersten Halbzeit hatten die Hausherren. Einen Freistoß aus zentraler Position ca. 30 Meter vor dem gegnerischen Tor. Nico Hemkeppler zirkelte den Ball knapp über das Tor.

Die zweite Halbzeit war im Vergleich etwas besser wie die erste. Der OFV übte mehr Druck aus, diesmal auch mit Erfolg und kam öfter vor das Tor der Gäste. Kabil Jabiri musste in Minute 50. verletzungsbedingt vom Platz – Ärgerlich -. Jossef Jabiri kam für ihn in die Partie.

Gaukönigshofen verpasst in den darauffolgenden Minuten die Führung, der OFV den Ausgleich. Ein ständiges Hin und Her. Keine zwei Minuten Ruhe mehr von einer zur anderen Chance. Nächste Einwechslung beim OFV. Nico Hemkeppler macht Platz für Oliver Öder, der danach gleich eine Chance hatte den Ausgleich zu machen, allerdings war dies mehr eine Rückgabe als ein Torschuss, leider…

Dann die nächste Schrecksekunde für den OFV. Tobias Macht liegt am Boden. er signalisiert, dass es nicht mehr weitergeht. Für ihn kommt Leon Lange ins Spiel, der noch einmal Dampf nach vorne machen sollte. Minute 88: Foul von unserem Pano an einen Abwehrspieler der Gäste, der dann mit Glatt-Rot vom Platz gegangen ist. Muss man nicht geben kann man aber. Was man nicht Muss ist das Foul zu begehen. So kann und muss man nicht in einen „Zweikampf“ gehen.

Leon Lange nahm sich noch einmal den Ball kurz vor dem Ende und sprintete Richtung Tor der Gaukönigshöfer. Eine stramme Hereingabe vor das leere Tor auf Oliver Öder. Der scheinbar total überrascht, schaffte es, dass Sportgerät aus 1 Meter Entfernung zwei Meter über den Kasten zu schießen. Es sei fast so, als sollte der OFV an diesem Sonntag kein Tor schießen. Nach 96 Minuten beendete der Schiedsrichter die Partie.

Bericht: Lars Kämmerer, 2. Sportleiter

Ochsenfurter FV – SV Gaukönigshofen 0:1 (0:1) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Max Dehner – Kabil Jabiri (46. Jossef Jabiri) – Maximilian Krause - Sebastian Wirsching – Leon Lange (33. Onur Kocak) - Marcel Bucak – Panagiotis Kritsiniotis – Max Langer – Nico Hemkeppler (70. Oliver Öder).

Torfolge: 0:1 (34.) Manuel Meyer per Strafstoß

Verwarnungen: Kabil Jabiri (14.) – OFV; Tobias Macht (34.) – OFV; Micha Rienecker (34.) – SVG; Johannes Hemm (40.) – SVG; Onur Kocak (55.) – OFV; Jossef Jabiri (90.) – OFV

Feldverweis auf Dauer (Rot): Panagiotis Kritsiniotis (85.) – OFV.

Schiedsrichter: Martin Schumann 

Zuschauer: ca. 100

OFV ohne Durchschlagskraft im Paradies

(Maximilian Krause mit vollem Einsatz)

Mit einer 2:0 Niederlage musste der OFV die Heimreise aus Ippesheimantreten. Die ersten 20 Minuten dominierte unser Team das Spielgeschehen, ohne sich allerdings eine nennenswerte Torchance zu erspielen. Praktisch aus dem Nichts erzielten die Gastgeber in der 22. Minute die bis dahin schmeichelhafte Führung durch Christian Drumm. 

Auch nach dem Rückstand waren wir zwar optisch überlegen und hatten mehr Ballbesitz, aber 30 Meter vor dem gegnerischen Tor agierten wir zu Ideenlos. In der 40. Minute dann endlich mal ein schöner Angriff über Marcel Bucak der auf der linken Seite den Ball direkt auf Leon Lange weiterleitete und dessen Heber nur ganz knapp sein Ziel verfehlte. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte der Gastgeber es fertig aus kürzester Entfernung dreimal in Folge den Ball nicht einzunetzen und somit hatten wir es unserem Keeper Johannes Wetzstein zu verdanken im Spiel zu bleiben.

In der 2. Halbzeit verflachte das Spiel, noch mehr und Torraumszenen waren weiterhin Mangelware. In der 70. Minute hätte Marcus Pfeiffer nach einem langen Ball den Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße bringen können, doch sein Heber wurde aus stark abseitsverdächtiger Position von unserem Torwart gehalten. In der 82.Minute dann ein Zweikampf in unserem 16er und zur Überraschung der meisten Anwesenden ertönte ein sehr zweifelhafter Elfmeterpfiff. Julian Zobel schnappte sich den Ball und erhöhte auf 2:0. In der 86.Minute hatte Leon Lange aus ca. sieben Metern nochmal die Chance für unser Team den Anschlusstreffer zu markieren, aber sein Torschuss war zu schwach und unplatziert. Somit blieb es bei der 2:0 Niederlage und der Erkenntnis, dass auch in der A-Klasse keine Geschenke verteilt werden, sondern wir deutlich mehr investieren müssen.

Noch eine persönliche Anmerkung zu Schiedsrichtern. Herr Alexander Awtorkow hat am Sonntag sicherlich zweifelhafte Entscheidungen getroffen, aber auch Schiris sind eben wie auch die Spieler nicht fehlerfrei in Ihrem Handeln und Tun. Sind wir froh, dass es noch genügend Idealisten gibt die sich für unseren Sport Woche für Woche zur Verfügung stellen. Obwohl sie immer wieder mit Anfeindungen und Beleidigungen leben müssen. Mit ständigem Reklamieren und permanenten Zwischenrufen erweisen wir unserer Mannschaft sicherlich einen Bärendienst und erreichen so genau das Gegenteil, nicht zuletzt durch aufkommende Hektik und Unruhe.

Bericht: Peter Polifka 

ASV Ippesheim - Ochsenfurter FV 2:0 (1:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Max Dehner – Florian Mohr (74. Firat Mutlu) – Maximilian Krause – Leon Lange – Marcel Bucak – Nico Hemkeppler – Ahmed Diaby (64. Jossef Jabiri) – Kabil Jabiri (46. Max Langer)  – Onur Kocak

Torfolge: 1:0 (22.) Christian Drumm; 2:0 (82.) Julian Zobel per Strafstoß

Verwarnungen: Martin Lilli (18.) – ASV; Marcel Bucak (18.) – OFV; Michael Lilli (54.) – ASV; Christian Drumm (82.) – ASV:

Schiedsrichter: Alexander Awtorkow, Gülchsheim 

Zuschauer: ca. 100

Gäste nehmen OFV-Präsent dankend an

(51. Minute 1:1 durch Leon Lange)

Nur ca. 75 Zuschauer wollten bei herrlichem Sonnenschein am Ochsenfurter Markttag das Spiel unseres OFV gegen die zweite Garde des SV Bütthard ansehen. Was sie von unserem OFV-Team zu sehen bekamen, war von Beginn an nicht gut. 

Erst zwei Gäste-Chancen, dann in der 7. Minute ein Verständigungsproblem unserer Hintermannschaft, was zum 0:1 führte. In der Folge kamen wir etwas besser ins Spiel, jedoch ohne uns nennenswerte Chancen zu erarbeiten. Außer einem Schuss von Nico Hemkeppler aus 25 Meter, der knapp über das Tor ging, war die 1. Halbzeit recht trostlos und von Fehlpässen geprägt.

In der zweiten Hälfte, nach einer etwas lauteren Ansprache unseres Trainers wurde unser Spiel etwas besser. In der 51. Minute bringt Bütthard den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum heraus, Leon Lange muss nur noch abstauben und es steht 1:1.

Mitte der zweiten Halbzeit erkämpft sich Sebastian Wirsching den Ball, spielt auf Leon Lange, der sich auf Außen gut durchsetzt, und schiebt die Kugel auf Marcel Bucak. Der braucht nur noch einzuschieben und wir führen 2:1. Eigentlich sollten wir durch die Führung Sicherheit bekommen, jedoch war das nicht der Fall. Wieder durch eine Unachtsamkeit und Schläfrigkeit unserer Abwehr verlieren wir den Ball, ein Gästespieler kann frei und unbedrängt auf unseren Keeper Johannes Wetzstein zulaufen und zum 2:2 ausgleichen.

In der 82. Minute sieht Christian Rauh vom SV Bütthard wegen wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte, was uns allerdings nicht wirklich weiterhalf. Max Langer und Onur Kocak hatten je noch eine Chance, aber am Ende bleibt es beim Unentschieden. Insgesamt ein enttäuschender Auftritt unserer Mannschaft, was das Spiel, aber auch das Ergebnis anbelangt. Es ist sozusagen noch viel Luft nach oben. 

Bericht: Uwe Faulhaber, Sportleiter 

Ochsenfurter FV – SV Bütthard II 2:2 (0:1) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Tobias Macht – Max Dehner – Nico Schneider (46. Leon Lange) – Sebastian Wirsching – Max Krause – Marcel Bucak – Panagiotis Kritsiniotis (41. Onur Kocak) – Dennys Roth (34. Florian Mohr) – Max Langer – Nico Hemkeppler

Torfolge: 0:1 (8.) Patrick Fuchs; 1:1 (51.) Leon Lange; 2:1 (67.) Marcel Bucak; 2:2 (72.) Sebastian Zedlitz.

Verwarnungen: Panagiotis Kritsiniotis (15.) – OFV; André Kirchner (20.) – SVB; Michael Senftinger (26.) – SVB; Christian Rauh (55.) – SVB; Thomas Neckermann (83.) – SVB; Marcel Bucak (87.) – OFV.

Gelb-Rot: Christian Rauh (81.) – SVB 

Schiedsrichter: Willi Priester, Schwarzach 

Zuschauer: ca. 75

Fiasko am Kirchweih-Sonntag für Winterhausen

Hätte jemand zu Beginn dieses Spiels auf so ein Ergebnis getippt, man hätte ihn wohl für verrückt erklärt. Die Gäste aus Ochsenfurt kamen mit einem Sieg im Rücken nach Winterhausen, um eine Serie zu starten. So begannen sie auch gleich das Spiel. 

Von der ersten Minute an war spürbar, dass die Jabiri-Elf beim letzten Spiel Blut geleckt hat und mehr davon möchte. „Volle Offensive“ hieß das Motto und so starteten die Kicker von der Maininsel auch. Winterhausen selbst ließ sich nicht entmutigen und spielte ebenso nach vorne um zu Hause einen Dreier einzufahren. Das erste Tor ließ auch nicht lange auf sich warten, als ein Ochsenfurter ca. 20 Meter vor dem Strafraum gefoult wurde. Nico Hemkeppler nahm sich der Aufgabe an. Schlitzohrmäßig schoss er über den etwas zu weit vor dem Kasten stehenden Torwart das Leder direkt in die Maschen. 0:1 nach 12 Minuten. 

Ochsenfurt, sichtlich angetrieben vom ersten Tor, brauchte keine zwei Minuten als Dennys Roth zum 0:2 einschob. Winterhausen sichtlich geschockt, entgegnete die beiden Tore mit harten Fouls und einem aggressiverem Einsteigen. Somit erhielten in der 15. Minute Philipp Obenhuber und gleich darauf in der 17. Minute Mohammad Haidari die gelbe Karte. Eine Minute später wurde ein Spieler von Ochsenfurt im Strafraum gelegt und es gab sofort den fälligen Strafstoß. 

Marcel Bucak übernahm die Verantwortung, trat an, schoss und der Keeper parierte, ließ den Ball aber prallen, sodass Marcel Bucak im Nachschuss das portgerät über die Linie drücken konnte. 

In der 20. Minute konnte Philipp Obenhuber seinen Frust nicht zurückhalten und meckerte gegen den Schiedsrichter, welche ihm die zweite Gelbe Karte innerhalb von fünf Minuten einbrachte. Somit spielte Winterhausen ab dem Zeitpunkt mit einem Mann weniger. Eine Minute später klingelte es wieder im Kasten der Winterhäuser und wieder war es Marcel Bucak mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 0:4. Drei Minuten später sah auch er die gelbe Karte, weil er einen Ball eines vom Schiedsrichter bereits abgepfiffenen Angriff im Gästegehäuse unterbrachte. 

Aber Winterhausen gab sich keinesfalls auf. Mit einem Mann weniger übten sie dennoch enormen Druck aus und spielten weiter munter nach vorne und nutzten wieder einmal die Schlafmützigkeit der Ochsenfurter Abwehr aus, die einen Fehler im Aufbauspiel gemacht hatte, mit einem Konter zum 1:4. Torschütze war Michael Morawietz in der 37. Minute. Sichtlich geschockt, ein Gegentor vom Gegner in Unterzahl zu bekommen, dauerte es keine weiteren zwei Minuten und es klingelte wieder im Kasten der Ochsenfurter zum 2:4. Torschütze war diesmal Marcus Tillack in der 39. Minute. Was für eine verrückte erste Halbzeit mit sechs Toren. 

Auch die zweite Halbzeit sollte den Zuschauern ein Spektakel bieten. Wie würde diese weitergehen? Wirft Winterhausen nochmal alles nach vorne? Spielt Ochsenfurt auf Ergebnisverwaltung? Sie ging jedenfalls so munter weiter, wie die erste Halbzeit beendet wurde. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Gastgeber spielten weiter munter nach vorne auf den Anschlusstreffer und die Gäste versuchten ihre Führung weiter auszubauen. Es dauerte auch bis zur 63. Minute bis ein Angriff Ochsenfurts mit einem Tor belohnt wurde. 

Nach einem Gerangel und einer Unübersichtlichkeit gelang es dem Kleinsten im Bunde, Onur Kocak, das Ergebnis ein bisschen weiter hochzuschrauben, 2:5 in der 63. Minute. Mit Leon Lange, der in der Halbzeit für den verletzten Sebastian Fischer eingewechselt worden war, kam auf außen nochmals frischer Wind. Und es sollte sich auszahlen, als er in der 66. Minute zum 2:6 traf und somit wohl die Vorentscheidung des Spiels einbrachte. Dachte man. 

Aber Winterhausen komplett unbeeindruckt, hierfür ziehe ich als Gästetrainer meinen Hut und zolle dem Gegner meinen größten Respekt, spielt unbeirrt weiter nach vorne und versuchte noch alles in ihrer Macht stehende, um das Ergebnis noch positiv zu gestalten, seit der 20. Minute in Unterzahl wohlgemerkt. Ihre Bemühungen sollten sich in Tore ummünzen, so war es wieder Michael Morawietz, der in der 76. Minute zum 3:6 einschob. Keine weiteren drei Minuten später noch ein Treffer für Winterhausen, dieses Mal heißt der Torschütze Steffen Fink in der 79. Minute. Ist die Sensation noch möglich? Es sind immerhin noch elf Minuten zu spielen, da kann man schon mal zwei weitere Tore schießen. Aber nein, die Sensation blieb aus. Marcel Bucak (siehe Bild) krönte seinen überragenden Tag mit seinem dritten Tor in der 87. Minute und avancierte sich zum „Man of the Match“, nicht nur weil er diese drei Tore schoss, sondern weil er unermüdlich jeden Zweikampf gesucht hatte und dahingegangen ist, wo es auch mal weh tut. 

Ich denke für die Zuschauer war es ein Achterbahn-Spiel mit Höhen und Tiefen, sowie beinahe Herzinfarkte für beide Trainer. 

Bericht: Kabil Jabiri; Bild: Walter Meding

FC Winterhausen - Ochsenfurter FV 4:7 (2:4) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer (46. Leon Lange) – Max Dehner – Tobias Macht - Nico Schneider – Dennys Roth (64. Panagiotis Kritsiniotis) – Max Krause – Marcel Bucak – Nico Hemkeppler – Max Langer – Onur Kocak (Jossef Jabiri).

Torfolge: 0:1 (12.) Nico Hemkeppler per Freistoß, 0:2 (14.) Dennys Roth, 0:3 (18.) Marcel Bucak per Strafstoß im Nachschuss, 0:4 (21.) Marcel Bucak per Freistoß, 1:4 (37.) Michael Morawietz, 2:4 (39.) Marcus Tillak, 2:5 (63.) Onur Kocak, 2:6 (66.) Leon Lange, 3:6 (76.) Michael Morawietz, 4:6 (79.) Steffen Fink, 4:7 (87.) Marcel Bucak

Verwarnungen: Philipp Obenhuber (15.) – FCW; Mohammad Haidari (17.) – FCW; Marcel Bucak (24.) – OFV; Christopher Rau (52.) – FCW; Leon Lange (59.) – OFV.

Gelb-Rot: Philipp Obenhuber (20.) – FCW. 

Schiedsrichter: Christian Scheb, MSP 

Zuschauer: ca. 110

100 Pflichtspiele - Sebastian Fischer

Nach dem 2:1 Sieg über Tückelhausen wurde der 100ste Pflichtspieleinsatz von Sebastian Fischer durch seinen Vater und 1. OFV Vorsitzenden, Jürgen Fischer, sowie dem BL Sport Peter Polifka gewürdigt.

Gezählt werden alle Verbands-, Pokal- und Relegationsspieleinsätze, also keine Privatspiele. Die ewige Rangliste wird in der Folgewoche nach dem Spiel durch den VEAB manuell aktualisiert. Gewürdigt wird der 100., 250., 300., 350. usw. Einsatz.

OFV schlägt im Derby zurück und holt sich seinen Dreier

Alle Spieler beider Mannschaften waren an diesem Sonntag heiß auf die Begegnung. Alle, außer der Schiri, der um 13:45 Uhr telefonisch Bescheid gab, dass er krank sei und den Sonntag im Bett verbrachte.

Walter Meding gelang es den in Erlach eingeteilten Schiri des 13-Uhr-Spiels zu animieren, auf der Maininsel noch ein Spiel draufzusetzen. Danke hierfür!

Die Partie wurde somit erst um 15:32 Uhr angepfiffen. Am Anfang des Spieles waren beide Mannschaften erst mal zurückhaltend gegenüber. Viel Ballbesitz für unsere Hausherren, aber wenig in die gegnerische Hälfte. Dann auf einmal eine Ecke für den SVT – aus dem Nichts. Felix Meinzinger zirkelt die Ecke an den langen Pfosten, dass war es dann aber auch.

Die Ideen im Spielaufbau waren gut, leider passte der berühmte letzte Pass nicht immer. Danach war es auf einmal Marcel Bucak der einen schlechten Rückpass der Tückelhäuser bitter böse ausnutzt und in der 10. Minute zur Führung des OFV einnetzte. Der Tückelhäuser Keeper konnte da nur noch hinterher schauen.

Trotz des Tores kam aber keine Ruhe ins Spiel der Hausherren ein und so war es ein Fehlpass im Aufbauspiel was zum Gegentor in der 23. Minute führte. Felix Meinzinger bekommt den Ball in die Füße gespielt, läuft seitlich auf unser Tor, legt quer und Marco Meinzinger schiebt den Ball hinter die Linie.

Nach dem Seitenwechsel waren sowohl der OFV als auch der SVT ohne Ideen auf dem Platz. Ab Minute 66. kommt Fahrt ins Spiel, allerdings nicht fußballerisch, sondern in Form von Körperkontakten und Fouls. ein Foul nach dem anderen, bei denen deutlich gehört wurde, dass kein Ball gespielt wurde – dem Schiri scheint es zu diesem Zeitpunkt nicht zu interessieren. Einzig allein der Coach der Hausherren hatte eine Verwarnung bekommen. Er musste hinter die Absperrung der Heim-Auswechselbank und schaute von da an nur noch als „Zuschauer“ das Spiel. Danach spielte der SVT nur noch auf Konter, wodurch die Zuckerstädter fast nur noch in der gegnerischen Hälfte spielen.

Diese drücken auf das 2:1, was zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen wäre. Dann die Minute 75: Marcel „Buci“ Bucak nimmt sich ein Herz und zieht ab. Der Ball wird länger und länger. Der Keeper vom SVT unterschätzt diesen Ball, lässt in prallen und Leon Lange zögert nicht lange und wuchtet den Ball ins Tor zum verdienten 2:1 (siehe Bild).

Dann hatte der OFV noch zwei gute Chancen den Deckel zum 3:1 drauf zu machen. Erst Marcel Bucak in der 81. Minute, danach Nico Hemkeppler in der 82. Minute. In Minute 84 gab es noch eine Ecke für den SVT, der aber hinter das Tor ging. Die letzten Minuten waren geprägt von vielen Fouls und nahezu keinen gespielten Fußball mehr.

Fazit: Man hat doch gemerkt, dass man mit Kampf, Wille und Leidenschaft ein solches Spiel gewinnen kann. Nun sind der nächste Gegner und das nächste Spiel in Fokus. Am Sonntag geht’s nach Winterhausen, wo alles wieder bei null beginnt.

Bericht: Lars Kämmerer, 2.Sportleiter

Stimme zum Spiel – Kabil Jabiri: „Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und sind ganz ordentlich ins Spiel gekommen. Ich weiß zwar nicht warum, aber irgendwie haben unsere Jungs seit Anbeginn der Runde die Hosen voll. Dennoch waren wir heute etwas wacher und haben die Zweikämpfe gut angenommen. Dann wurde es ruppig und sehr umkämpft. Nach der Führung haben wir den Gegner zum Ausgleich eingeladen, was wieder einmal durch einen Fehlpass „gelungen“ ist. Trotzdem haben wir den Kopf nicht hängen lassen und haben weitergekämpft. Es gibt noch viel zu tun. Mit Leon Lange kam Schwung ins Spiel. Die Zuschauer sahen keinen fußballerischen Leckerbissen. Danke auch an den Schiri, der hier noch eingesprungen ist, auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen einverstanden sein konnte“. 

Ochsenfurter FV – SV Tückelhausen/Hohestadt 2:1 (1:1) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer – Max Dehner – Tobias Macht (46. Jossef Jabiri (55. Leon Lange)) – Nico Schneider (68. Florian Mohr) – Dennys Roth – Max Krause - Marcel Bucak - Nico Hemkeppler – Max Langer – Onur Kocak

Torfolge: 1:0 (10.) Marcel Bucak; 1:1 (23.) Marco Meinzinger; 2:1 (76.) Leon Lange

Verwarnungen: Deny Roth (35.) – OFV; Martin Rüger (73.) – SV T/H; Onur Kocak (87.) – OFV; Nico Hemkeppler (90.) – OFV; Marcel Bucak (90 +3.) – OFV; Martin Kemmer (90 + 5.) – SV T/H

Gelb-Rot: Marcel Bucak (90+5.) - OFV 

Schiedsrichter: Andreas Karl, Hopferstadt 

Zuschauer: ca. 100

Winzer schlagen Zuckerstädter 3:1

Was für eine Zuschauerkulisse und das zu einem Spiel der A-Klasse? Das hat was und auch das, was die Gästezuschauer ihrem Team im Maininselstadion geboten haben. Liebe kennt eben keine Liga, sondern nur den Heimatverein und das mit voller Hingabe auf absolut fairer Basis und Pyrofrei! Danke dafür!

Zum Spiel gegen unseren Nachbarn Frickenhausen hatten wir uns sehr viel vorgenommen. Doch bereits in der 3. Minute wurde unserer Abwehr ein Diagonal-Ball zum Verhängnis. Wir stehen nicht gut, müssen in die Eins-gegen-Eins-Situation, verlieren den Kopfball, ein Frickenhäuser steht frei, zieht aus 16 Metern frei ab und es steht 0:1.

Im weiteren Verlauf scheinen wir uns ein wenig gefangen zu haben, setzen auch das ein oder andere kämpferische Zeichen (Fischer und Öder machen jeweils einen Frickenhäuser weg!), aber ansonsten gibt es wenig Chancen auf beiden Seiten, das Spiel plätschert so vor sich hin.

Dann, in der 34. Minute, haben wir eine Flanke am gegnerischen 16er, stehen aber schlecht und geraten in einen Konter. Flanke von außen, keiner von uns springt hoch, so kann der Frickenhäuser Stürmer relativ unbedrängt einköpfen. 0:2. Endlich mal ein gutes Zuspiel von Oliver Öder auf Leon Lange, der spielt zurück auf Marcel Bucak, der schießt aus spitzem Winkel, Torwart hält gut, Ecke für uns. Die Ecke kommt gut auf Oliver Öder, der erwischt den Ball leider nicht, dafür auf Außen zu Sebastian Wirsching, der flankt auf Max Langer, Kopfball, wieder knapp vorbei. Dann ein Schuss aus ca. 20 Meter von Nico Hemleppler, den der Torwart zur Ecke parieren kann.

Wir haben Ecke, die schlecht geschossen wird, fangen uns wieder mal einen Konter der schnellen Frickenhäuser, den unser Torwart Johannes zwar parieren kann, dann aber der Pass in die Mitte nicht verhindert und der freistehende Frickenhäuser nur noch einschieben muss. 0:3 zur Halbzeit.

Vier Minuten nach Wiederanpfiff, Foul von Nils Kemmer und Gelb-Rote Karte für ihn, muss man nicht geben, kann man aber. Das Überzahlspiel können wir irgendwie nicht wirklich nutzen, Chancen sind Mangelware. Wer gut war, ist der Schiedsrichter, der das Derby wirklich im Griff hatte und kleine Ruppigkeiten schnell unterband.

In der Folge ein Freistoß aus 22 Metern, den „Buci“, also Marcel Bucak, selbst rausgeholt und ihn unhaltbar ins linke Eck gezogen hat. 1:3. Dann nochmal ein guter Freistoß von Buci aus gut 35 Metern, knapp am Tor vorbei, sonst wäre es vielleicht noch einmal spannend geworden.

Eine Chance hatten wir noch, durch einen Flachschuss von Max Langer, das war es dann aber auch. Nach 90 Minuten muss man sagen, Frickenhausen hat verdient gewonnen, weil wir ihnen die Tore geschenkt haben und zu dämlich waren, selbst Tore zu schießen.

Einige Spieler sollten sich selbst mal hinterfragen, ob sie dem Trainer richtig zuhören? Viele Fehler werden immer wieder gemacht, obwohl sie im Training mehrmals aufgearbeitet werden. Nichts desto trotz werden im nächsten Spiel gegen Tückelhausen alles geben!!!

Bericht: Uwe Faulhaber, Sportleiter; Bild: Walter Meding

Ochsenfurter FV – TSV Frickenhausen 1:3 (0:3)

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer – Max Dehner – Nico Schneider (46. Tobias Macht) – Sebastian Wirsching – Oliver Öder (71. Onur Kocak) – Marcel Bucak - Panagiotis Kritsiniotis – Dennys Roth (35. Leon Lange) – Max Langer – Nico Hemkeppler.

Torfolge: 0:1 (3.) Johannes Hofmann; 0:2 (9.) Florian Sieber; 0:3 (45. + 2) Nils Kemmer; 1:3 (81.) Marcel Bucak.

Verwarnungen: Johannes Hofmann (24.) – TSV; Dennys Roth (26.) – OFV; Nils Kemmer (45. + 3) – TSV; Sebastian Fischer (45. + 4) – OFV; Matthias Kuhn (60.) – TSV; Pascal Stephan (81.) – TSV; Onur Kocak (85.) – OFV.

Gelb-Rot: Nils Kemmer (50.) - TSV

Schiedsrichter: Thomas Hänisch, Steigerwald

Zuschauer: ca. 250

Mehr Bilder zum Spiel gibt es in der Galerie.

Remis zum Rundenauftakt in Erlach
85. Marcel Bucak fast zum 2:1 per Kopf

1:1 trennten sich am Blauberg zu Erlach die (SG) SV Erlach gegen unser A-Team des OFV und viele der mitgereisten Fans zeigten sich nach dem Spiel ganz zufrieden.

Von Anfang an machten die Gastgeber Druck und suchten den schnellen Führungstreffer. Dieser gelang aber in der 10. Spielminute Dennys Roth aus Ochsenfurt, der gleich nach der Mittellinie entlang der rechten Seitenauslinie trocken abzog und das Sportgerät in den Maschen der Spielgemeinschaft unterbrachte.

Alles in allem zollten beide Teams der sengenden Hitze ihren Tribut. In Minute 39 war es der heimische Max Weigand, dem praktisch aus dem Nichts der Ausgleich gelang.

Und just zu dem Zeitpunkt, als unser Team geradezu um den Rückstand bettelte, wäre es in der 70. Minute an Max Langer und in der 85. Minute an Marcel Bucak (siehe Bild) gelegen gewesen, den Führungstreffer zu markieren.

Text und Bild: W. Meding

SG (SV) Erlach - Ochsenfurter FV 1:1 (1:1) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Sebastian Fischer – Max Dehner – Nico Hemkeppler (27. Marcel Bucak) – Sebastian Wirsching – Tobias Macht – Oliver Öder – Panagiotis Kritsiniotis – Dennys Roth (52. Nico Schneider) – Max Langer – Onur Kocak (52. Leon Lange).

Torfolge: 0:1 (10.) Dennys Roth; 1:1 (37.) Max Weigand

Verwarnungen: Onur Kocak (17.) – OFV; Marc Ungethüm (31.) – SGE; Moritz Rein (87.) – SGE. 

Schiedsrichter: Ralf Mack, Euerfeld 

Zuschauer: ca. 90

Mit 3:0 Sieg geht's in die neue Saison
Freibadbetrieb sorgt für viel Zuschauer

Die Bilanz der Vorbereitungsspiele unserer ersten Garde lautet vor dem Rundenbeginn in Erlach wie folgt: 4:2 Sieg über Randersacker, 0:4 Pokalniederlage über Bütthard, ein 4. Platz bei der Stadtmeisterschaft und ein 3:0 Sieg über den FC Iphofen.

Eine Bewertung dazu lassen wir an dieser Stelle außen vor. Fakt ist: Der Fußball-Alltag hat uns wieder fest im Griff und die Moral im Team stimmt.

Lassen wir das alles mal ganz locker auf uns zukommen, aber auch jeden künstlich erzeugten Druck weg. "Liebe kennt keine Liga" - Ein guter Spruch auf den T-Shirts der HSV-Absteiger, den man so durchaus übernehmen kann.

Wir wünschen unserem Trainer und seinem Team einen guten und erfolgreichen Start in die Saison 2018/19, aber vor allem verletzungsfreie und stets faire Spiele.

Walter Meding