Herzlich willkommen beim Ochsenfurter FV

Max Langer schießt sich an die Spitze der OFV Torschützen

(1:0 durch Leon Lange in der 21. Minute per Strafstoß)

Abi Mutlu und Max Langer standen bis vor diesem Spiel in „Gockel“ mit 66 Toren gemeinsam in der „ewigen Rangliste“ des OFV an der Spitze der Torschützenliste. Mit dem 2:0 in der 39. Minute durch Max Langer hat sich dies nunmehr geändert und er steht alleinig mit 67 Treffern vor Mutlu (66) und Markus Michel (60), übrigens bei nunmehr 189 Pflichtspielen zu Buche. 

Das wirkliche Thema entpuppte sich aber beim 5:2 Sieg des OFV in „Gockel“ als Sturm im Wasserglas, ausgelöst durch Schiri Erich Troll aus Großlangheim. „Mit dieser 5. Auswechselung habt ihr einen Regelverstoß verursacht“ teilte er unserem Trainer sinngemäß mit und ein heimischer Spieler quittierte dies verbal mit „stimmt“.

Es wurden nämlich in fünf Unterbrechungen fünf Auswechselungen vorgenommen, aber fünf Spieler dürfen nur in drei Unterbrechungen eingewechselt werden. „Denkste, Herr Troll“. Wir spielen nämlich auf Kreisebene und (noch lange) nicht Bezirksliga. „…Die Anzahl der Spielunterbrechungen in allen Spielen auf Kreisebene ist nicht auf 3 Unterbrechungen pro Spiel reduziert...“ steht da im § 36 (2.) letzter Satz in der Spielordnung zu lesen.

Kommen wir zum wesentlichen Teil des Kellerderbys beider abstiegsgefährdeten Teams. Zur Halbzeit führte unser Team durch Leon Lange (21. Strafstoß), Max Langer (39.) und Leon Lange (45.) mit 3:0 und alles lief auf einen Selbstläufer hin, wäre da nicht das 1 und 2:3 in den Minuten 55 und 65 gewesen. Leon Lange (81.) und Sebastian Fischer (90.) machten allerdings den Sack zu und den ersten Sieg unseres OFV nach dem 7.11.19 perfekt. Näheres dazu im Bericht von Uwe Faulhaber in den nächsten Tagen.

Die II. Mannschaft unterlag in Goßmannsdorf 4:3.

Bilder zu beiden Spielen in der Galerie.

Text und Bild: Walter Meding

OFV kann sich sehen lassen

OFV-Revisor Manfred Niesner: "Wenn ich diese Zahlen sehe, wird’s richtig sexy 

Corona bedingt konnte OFV-Vorsitzender Matthias Schäffer wesentlich weniger Personen zur Mitgliederversammlung im vereinseigenen Sportheim begrüßen, wie zu solch einem Anlass sonst üblich. So wurde beispielsweise bereits im Vorfeld bei den Aktiven dafür Sorge getragen, dass nur eine Auswahl von zehn Personen anwesend sein wird.

Nebst einigen Ehrenmitgliedern, waren auch der 3. Bürgermeister Tilo Hemmert, die Sportreferenten Christof Braterschofsky und Otmar Reißmann, sowie die Stadträtin Ingrid Stryjski und der Vorsitzende der JFG Maindreieck-Süd, Walter Meding, zugegen.

Nach dem Totengedenken und dem Verlesen des Protokolls zur letztjährigen Versammlung, erklärte Schäffer, dass die aktuelle Pandemie deutlich aufzeige, dass nicht alles vorhersehbar sei. Ein Ende sei nur schwer absehbar, aber mit Vorsicht und Respekt gegenüber seinen Mitmenschen sei dennoch vieles möglich.

Über die aktuelle Situation im Herrenbereich zeigte er sich eher enttäuscht, so läge der letzte Pflichtsieg am 3.11.2019 gegen Eibelstadt II zurück. Keinen Hehl machte er daraus, dass ein Abstieg fatale Folgen für den Verein hätte. „Die jungen Wilden“, kommend aus der U19 der JFG Maindreieck-Süd, machen Hoffnung, stellte der Vorsitzende fest und, dass diese im Herrenteam gut aufgenommen wurden und sich hervorragend integriert haben. Im Bereich der II. Mannschaft wurde eine SG mit dem SV Kleinochsenfurt gebildet und hier sei alles im Soll.

Auch im Juniorenbereich läuft es gut und die Spielgemeinschaft mit dem TSV Goßmannsdorf laufe bestens. In diesem Zusammenhang dankte er auch dem Vorsitzenden der JFG, Walter Meding, für die super Arbeit in den Altersklassen U13 bis U 19.

Im weiteren Verlauf ging er auf die Baumaßnahmen am Lindhard und dem Blue-Point auf der Maininsel, sowie auf verschiedene Festivitäten ein, hier besonders aus das 1. Virtuelle Weinfest, gab aber durchaus zu erkennen, zu hoffen, dass dies auch das letzte gewesen sein soll. „Weinfest live im Stadtgraben, sei durch nichts zu ersetzen“.

Stolz verwies sein Vize, Sandro Michel, u. a. auch auf die fünf, teils hochrangigen, Schiedsrichter im Verein und darauf, dass Bezirksligaschiri Felix Meding auch für die JFG zur Verfügung stehe. Im Übrigen lobte er die professionelle Arbeit in der JFG Maindreieck-Süd.

Dem folgten die Berichte der Abteilungen und eine Videobotschaft des Bereichsleiters Sport, Alexander Knauer.

„Wenn ich die Zahlen sehe, wird’s richtig sexy“ war die klare Aussage des Revisors Manfred Niesner zur Arbeit des Bereichsleiters Finanzen, Reiner Angly. „Der Schuldenstand wurde in top Geschwindigkeit nach unten befördert und der Kassenstand liefere ein Granatenergebnis“ schwärmte der gelernte Bankkaufmann.

Diesen symbolischen Ball fing der 3. Bürgermeister Tilo Hemmert in seinem Grußwort gleich mal auf und war beeindruckt, ob der guten Arbeit in diesem Verein. Die Wertschätzung komme auch durch die Anwesenheit von vier Kommunalpolitikern in dieser Versammlung zur Geltung, stellte er fest. Auch er lobte die tolle Jugendarbeit und stellte fest, dass die Stadt Ochsenfurt stolz auf solch einen innovativen Verein sein könne.

Bevor die Ehrungen durchgeführt wurden, lobte Mitglied Walter Meding die gute Arbeit des Pächterehepaares und dessen Team für den OFV. „Viele Vereine wären froh, wenn sie so ein funktionierendes Sportheim hätten“ stellte er unumwunden fest.

Abschließend verriet Vorsitzender Matthias Schäffer, dass auch in Sachen Weihnachtsfeier wieder was Besonderes geplant sei, da diese im üblichen Rahmen auf keinen Fall stattfinden kann. Aber wie für Weihnachten üblich, werde dieses Präsent erst kurz vor der Feier ausgepackt und bekanntgemacht und ging so zu den Ehrungen über.

Folgende Personen wurden geehrt: Für 15 Jahre Treue im Verein mit der Vereinsnadel in Bronze: Sebastian Wirsching, Elmar Schätzlein, Daniel Stachel und Uwe Michel.

Mit der Vereinsnadel in Silber für 25 Jahre: Dr. Bernd Rudolf. Die Vereinsnadel in Gold für 40 Jahre erhielten Rita Leuerer und Harald Korsa.

Die BFV Verdienstmedaille in Silber für 50-jährige Treue erhielt Karlheinz Krämer.

Text und Bild: Walter Meding

Bilder zur MV gibt es auch in der Galerie

Bildbeschreibung

Der Ochsenfurter FV ehrte seine treuen Mitglieder Harald Korsa (links) und Sebastian Wirsching (rechts) durch (von links) Matthias Schäffer (Vorsitzender), Sandro Michel (VEAB), Otmar Reißmann und Christof Braterschofsky (Sportreferenten), sowie dem 3. Bürgermeister Tilo Hemmert.

Keine BFV Hallenturniere in dieser Wintersaison

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) wird in der Hallensaison 2020/21 keine offiziellen Bayerischen Meisterschaften ausspielen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Verbands-Vorstand jetzt einstimmig gefasst. Weder bei den Frauen und Herren, noch bei den Juniorinnen und Junioren. Der Verbands-Spielausschuss, der Verbands-Jugendausschuss und der Verbands-Frauen- und Mädchenausschuss waren zuvor in ihren Sitzungen zum Ergebnis gekommen, auf alle offiziellen Turniere auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene zu verzichten.

„Es wäre das falsche Signal, in dieser Zeit Großveranstaltungen – und so eine ist unsere flächendeckende Turnierserie – in geschlossenen Räumen zu organisieren. Den Vereinen in der Freiluftsaison zu raten, sich möglichst nicht in der Kabine aufzuhalten und Besprechungen auf dem Platz abzuhalten, dann aber auf der anderen Seite große Indoor-Events mit bis zu zwölf Mannschaften und Zuschauern zu organisieren, das passt aktuell so einfach nicht zusammen.

Hinzu kommt, dass das entsprechend nötige, von staatlicher Seite geforderte Hygienekonzept mit Lüftungszeiten alle 120 Minuten bei den ohnehin engen Spielplänen nur sehr schwer umzusetzen wäre. Wir haben bei unseren Entscheidungen auch den Solidargedanken berücksichtigt. Es gibt zahlreiche andere Sportarten, die die ohnehin knapp bemessenen Hallenzeiten nötiger haben, um den Spielbetrieb über die Bühne zu bekommen, als wir Fußballer, die immerhin im Freien wieder weitgehend geregelt spielen können“, erklärt Josef Janker, Verbands-Spielleiter und Vorsitzender der BFV-Hallenfußball-Kommission.

„Die Bayerischen Hallenmeisterschaften zählen jedes Jahr zu den großen Highlights – für Spielerinnen und Spieler, aber auch für das Publikum. Für die Ausrichtervereine macht es aus finanzieller Sicht wenig Sinn, wenn – neben den weiteren Auflagen –  je nach Hallenbeschaffenheit nur 100 bzw. maximal 200 Zuschauer zugelassen werden dürfen. Und wir müssten an den Hallenkassen zwangsweise Leute wieder nach Hause schicken, sobald die Kapazität erreicht ist.

Schweren Herzens haben wir uns daher dafür entschieden, in diesem Jahr keine Bayerischen Hallenmeisterschaften auszuspielen. Das ist uns nicht leichtgefallen, aber die Gesundheit aller steht aktuell an erster Stelle“, erklärt Sandra Hofmann, Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses.

„Wer auf den Fußball in der Halle nicht verzichten möchte, dem legen wir den Futsal-Ligenbetrieb ans Herz. Bei nur zwei Teams, einer Partie und weniger Zuschauern als bei den großen Meisterschaften ist hier auch das Hygienekonzept für Indoor-Veranstaltungen sehr gut umsetzbar. Und die Hallen werden statt ganzer Tage auch nur stundenweise belegt, wovon andere Hallensportarten profitieren“, ergänzt Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann.

Alle Vereine haben darüber hinaus natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, private Hallenturniere eigenständig zu organisieren, sofern die staatlichen Hygienebestimmungen mit den jeweiligen Örtlichkeiten in Einklang zu bringen sind. Der BFV hat für seine Vereine ein eigenes Muster-Hygienekonzept für den Hallenspielbetrieb verfasst, das unter www.zusammenhalt.bayern zum Download bereit steht.

Text: BFV