OFV zeigt nach der Pause eine starke Reaktion

79. Minute: Schier beinah das 2:2 durch Mukhtar Sedeghat

Der Ochsenfurter FV musste am fünften Spieltag zwar die vierte Niederlage hinnehmen, zeigte nach dem Seitenwechsel jedoch eine deutliche Leistungssteigerung und weckte damit trotz des unglücklichen Spielausgangs Hoffnung für die kommenden Aufgaben. 

Die Partie begann denkbar ungünstig für die Gastgeber. Bereits in der 4. Minute nutzte Philipp Schmidt eine Gelegenheit zur frühen 1:0-Führung für den SV Hoheim. Der OFV brauchte anschließend einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Kurz vor der Pause setzte der Trainer mit der Einwechslung des U19-Spielers Adama Camara ein Zeichen. Der Nachwuchsspieler bedankte sich umgehend für das Vertrauen: Mit seinem ersten Ballkontakt erzielte Camara per Kopf in der 41. Minute den wichtigen Ausgleich zum 1:1. 

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der OFV dann wie ausgewechselt. Die Gastgeber erhöhten den Druck, kamen zu mehreren Standardsituationen und entwickelten über weite Strecken eine anhaltende Angriffswelle. Der Führungstreffer schien zunehmend nur eine Frage der Zeit zu sein. 

Doch gerade in dieser Phase zeigte sich, wie eng Erfolg und Misserfolg im Fußball beieinanderliegen. In der 76. Minute kam Christian Engert vom SV Hoheim überraschend an den Ball, lief auf den herauskommenden OFV-Keeper zu und überwand ihn mit einem gefühlvollen Lupfer. Der Treffer zum 2:1 sollte zugleich den Endstand bedeuten. 

Der OFV belohnte sich damit trotz einer engagierten zweiten Halbzeit nicht für seinen deutlich verbesserten Auftritt. Anders als in der Vorwoche war diesmal allerdings eine Mannschaft zu sehen, die nach dem Rückstand zurückkam, das Spiel nach der Pause zunehmend bestimmte und bis zum Schluss um den Ausgleich kämpfte. 

Die vierte Niederlage in Folge ist zweifellos ein ernüchternder Start in die Saison. Dennoch hat die Mannschaft gerade im zweiten Durchgang gezeigt, dass sie sich nicht aufgegeben hat. Jetzt gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, zusammenzustehen und in den kommenden Spielen mit Einsatz, Selbstvertrauen und Rückgrat den Weg zurück in die Erfolgsspur einzuschlagen.

Bericht und Bild: Walter Meding