Joshua – Wir danken Dir! - Das Interview zum letzten Heimspiel

Am 4.4.2022 wurde im Verein Joshua Michel als Trainer für die kommende Saison 2022/23 verpflichtet. 

Die 1. Mannschaft des Ochsenfurter FV absolvierten die Spielklassen wie folgt: 2022/23 – 6. In der A-Klasse; 2023/24 – 2. In der A-Klasse und Relegation gegen Geroldshausen; 2024/25 - Meister der A-Klasse und Aufstieg in die Kreisklasse; 2025/26 – Nichtabstieg und somit Erhalt der Kreisklasse. 

Nachfolgend sechs Fragen an den Joshua Michel zum Abschied als Trainer: 

Joshua, wenn du auf deine vier Jahre beim Ochsenfurter FV zurückblickst – welcher Moment bleibt dir besonders in Erinnerung? 

Hi Walter. Puh, da gibt es viele Momente, die im Kopf bleiben. Nicht nur die positiven, sondern auch die negativen, wie etwa das verlorene Relegationsspiel in Rottenbauer gegen Geroldshausen, vor über 600 Zuschauern. Das Spiel aus Messerschneide und dazu eine enorm gute Stimmung um das Feld waren schon besonders. Aber natürlich auch unser Aufstieg in letzter Sekunde in Gerbrunn, das Bange warten auf den Abpfiff im Parallelspiel in Giebelstadt und natürlich die große Feier danach. 

Du hast die Mannschaft von der A-Klasse bis zum Klassenerhalt in der Kreisklasse geführt. Worauf bist du dabei am meisten stolz? 

Ich bin am meisten Stolz auf die Geschlossenheit der Truppe die über vier Jahre hier in der Mannschaft herrschte. Es hat sich ein richtig toller Haufen zusammengeschworen über die Zeit. Wir haben viele neue Freundschaften geschlossen und hatten grandiose vier Jahre. Das als Trainer etwas mit angeleitet haben zu dürfen macht mich besonders stolz. 

Was hat die Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Jahren aus deiner Sicht besonders ausgezeichnet? 

Wie gesagt hat sich vor allem eine tolle Gruppe entwickelt. Aber natürlich hat die Mannschaft sich auch sportlich enorm weiterentwickelt. Sowohl jeder einzelne als auch die gesamte Mannschaft haben sowohl im Spiel mit Ball als auch im Spiel gegen den Ball enorme Fortschritte gemacht. Es gab teilweise Trainingseinheiten oder auch Phasen in den Spielen, in denen ich schon stolz auf die Jungs waren wie sie Fußball denken und mittlerweile auch spielen. 

Gab es während deiner Zeit beim OFV eine besondere Herausforderung, die dich als Trainer geprägt hat? 

Vermutlich ist das die Phase die gar nicht so lange her ist. Nämlich die aktuelle Rückrunde. Wir haben eine überragende Hinrunde gespielt und uns vielleicht etwas auf den Erfolgen ausgeruht. Wir hatten eine Phase von fünf Niederlagen in Folge, die uns enorm in Bedrängnis in Sachen Abstieg gebracht hat. Passend dazu sagte Vincent Kompany von den Bayern nach dem Spiel gegen Heidenheim einen schönen Satz über die Thematik Abstiegskampf. „Diesen Druck kannst du nicht mal mit dem CL-Halbfinale vergleichen“. Gut jetzt sind wir natürlich weder Heidenheim noch Bayern, aber ich denke die Aussage ist sehr passend. Abstiegskampf ist einfach eine psychisch enorm fordernde Aufgabe. 

Welche Bedeutung hatten die Fans, der Verein und das Umfeld für deinen Weg beim Ochsenfurter FV? 

Natürlich eine große. Wir haben beim OFV das Glück, dass wir regelmäßig vor einer doch relativ großen Zuschauerzahl spielen dürfen. Das motiviert natürlich jeden Spieler deutlich mehr als wenn er vor 40 oder 50 Zuschauern spielt. Auch die immer mal wieder kritischen Stimmen sind wichtig für das Team und mich als Trainer. Wir müssen uns immer wieder hinterfragen und nicht in einer Blase leben. Gleichzeitig geben die Fans einen enormen Mehrwert in Sachen Ehrenamt, das auf keinen Fall vergessen werden darf. Ein Spielbetrieb ohne unsere Fans wäre keinesfalls möglich. Daher mal als scheidender Trainer ein großes Dankeschön an euch. 

Was möchtest du der Mannschaft und dem Verein zum Abschied noch mit auf den Weg geben? 

Der Verein war in meinen Augen in gewisser Weise mutig als man sich vor vier Jahren dafür entschied, als doch relativ großer Verein, der in den örtlichen Medien sehr präsent ist, einen damals 25-jährigen ehemaligen Spieler als Trainer einzustellen. Nach dieser Zeit können wir entspannt sagen, gute Entscheidung. Ich wünsche dem Verein, dass er weiterhin diese mutigen Entscheidungen trifft, die mit Sicherheit auch mal negativ ausfallen werden. Aber ich glaube nur so ist echtes Wachstum möglich. Für die Mannschaft wünsche ich mir, dass sie so zusammenbleibt und unter dem neuen Trainer ihr Entwicklung fortsetzt. Ich traue den Jungs noch weitere Entwicklungsschritte zu und ich freue mich auf die Sonntage, wenn ich mir das ganze anschauen darf.

Darüber hinaus möchte mich bei allen Wegbegleitern in meinem Trainerstaff bedanken, ohne die die letzten vier Jahre nicht so abgelaufen wären wie sie sind. Namentlich: Sebastian Wirsching (Co-Trainer), Alexander Kleinschroth (Torwarttrainer), Luca Knollmeyer (Athletiktrainer), Frank Schürger und Pano (Trainer 2. Mannschaft),  Markus Rupprecht (ehemaliger Trainer 2. Mannschaft), Max Langer (ehemaliger Trainer 2. Mannschaft)

Das Interview führte Walter Meding – Freier Journalist.

2:1 Sieg bringt den Erhalt in der Kreisklasse

Juniorenspieler Finn Sieber markiert hier den Siegtreffer zum 2:1

Großer Jubel am Main: Der Ochsenfurter FV hat sich mit einem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen den SV Sonderhofen nicht nur drei wichtige Punkte gesichert, sondern gleichzeitig auch den Klassenerhalt in der Kreisklasse 2 Würzburg endgültig perfekt gemacht. Nachdem der direkte Konkurrent FC Kirchheim beim SV Hoheim mit 0:3 unterlag, ist der OFV nun auch rechnerisch nicht mehr vom rettenden Ufer zu verdrängen. 

Dabei begann die Partie aus Sicht der Gastgeber furios. Bereits in den ersten Minuten setzte der OFV den Gegner massiv unter Druck. Chancen durch Nico Hemkeppler, Louis Angly und Arda Emendag – der sogar den Pfosten traf – hätten früh für klare Verhältnisse sorgen können. Stattdessen war es in der 9. Minute Nicklas Hofmann, der mit der ersten zwingenden Gelegenheit die Führung erzielte.

 Doch die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt und nutzten ihrerseits eine Standardsituation konsequent: Nach einem Freistoß glich Nico Schneider per Flugkopfball zum 1:1 aus (37.). Kurz zuvor hatte Hofmann vom SVS noch die Latte getroffen – der OFV ließ dennoch weitere Hochkaräter liegen.

 Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren erneut den besseren Start. U19-Spieler Finn Sieber, erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt, bewies seine Spritzigkeit: In der 50. Minute traf er nach Vorarbeit von Hemkeppler zur Führung für den OFV.

 In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Sonderhofen drängte insbesondere in der Schlussphase auf den Ausgleich und zeigte seine offensive Qualität, während Ochsenfurt kämpferisch dagegenhielt. Die Defensive um Keeper Patrick Fuchs stemmte sich mit großem Einsatz gegen die Angriffswellen der Gäste.

 Trotz einiger brenzliger Situationen und einer hitzigen Schlussphase – inklusive einer gelben Karte und weiterer Chancen – brachte der OFV den knappen Vorsprung über die Zeit. Nach 93 Minuten ertönte der erlösende Abpfiff. 

Text und Bilder: Walter Meding

Trainerstimme (Joshua Michel): „Wir haben verdient gewonnen. Gerade in den ersten 10 bis 15 Minuten müssen wir eigentlich deutlich höher führen. Sonderhofen hat das stark gemacht und uns vor allem am Ende nochmal richtig gefordert. Aber die Jungs haben alles reingeworfen. Mit den Ergebnissen aus der Rückrunde und der gesamten Entwicklung haben wir uns den Klassenerhalt absolut verdient.“

Fazit: Ein leidenschaftlicher Auftritt, ein wichtiger Sieg und die endgültige Gewissheit: Der Ochsenfurter FV spielt auch in der kommenden Saison in der Kreisklasse. Ein Erfolg, der vor allem auf Einsatz, Moral und mannschaftliche Geschlossenheit zurückzuführen ist.

Hier das Team nach dem Sieg

Hier der Ausgleich durch "Brisko" Nico Schneider per Kopf nach einer Freistoßvorlage.

Die II. Mannschaft trennte sich spektakulär mit 5:5 gegen die SG Kleinochsenfurt/Frickenhausen. Mehr dazu demnächst in den Berichten.

Text und Bild: Walter Meding

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Gemeinsam unterwegs: AH-Abteilung des Ochsenfurter FV begeistert mit Mai-Wanderung

Gemeinsam sind wir stark! OFV ging am 1. Mai auf Wanderschaft gen Sommerhausen.

Gelungener Ausflug nach Sommerhausen zeigt starken Zusammenhalt über alle Generationen hinweg 

Die „Alte Herren“-Abteilung des Ochsenfurter FV zeigte am 1. Mai einmal mehr, wie lebendig und generationenübergreifend Vereinsleben sein kann. Bei bestem Frühlingswetter machte sich die von AH-Leiter Theo Zernentsch organisierte Gruppe auf den Weg zu einer gemeinsamen Wanderung durch den Ochsenfurter Forst in Richtung Sommerhausen. 

Pünktlich um 10:00 Uhr trafen sich rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlichster Altersklassen am NORMA-Parkplatz – ein beeindruckendes Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Die Strecke führte zunächst durch das idyllische Ochsental bis zum Ochsensee, wo eine kurze Rast zur Stärkung eingelegt wurde. 

Anschließend setzte die Gruppe ihren Weg nach Sommerhausen fort. Besonders erfreulich: Auch die älteren Mitglieder ab 70 Jahren waren mit dabei. Sie nutzten die Möglichkeit, bequem per Auto anzureisen, um gemeinsam mit allen anderen das gesellige Miteinander zu genießen – ein schönes Beispiel für gelebte Inklusion im Verein. 

Das gemeinsame Mittagessen im Weingut Steinmann bot nicht nur eine hervorragende kulinarische Auswahl mit drei schmackhaften Gerichten zu fairen Preisen, sondern auch Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre. Mit steigenden Temperaturen ab dem frühen Nachmittag wurde das Wetter zunehmend sommerlich und trug zur ohnehin ausgelassenen Stimmung bei.

Nach dem Mittagessen führte der Weg weiter zum Weinfest in Sommerhausen, wo der Tag in geselliger Runde seinen Höhepunkt fand. Gegen 16:00 Uhr löste sich die Gruppe schließlich auf – mit vielen positiven Eindrücken im Gepäck. 

Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig solche unkomplizierten und kostengünstigen Angebote für das Vereinsleben sind. Sie fördern nicht nur den Zusammenhalt, sondern sprechen alle Generationen gleichermaßen an – und wecken die Vorfreude auf viele weitere gemeinsame Aktivitäten. 

Text: Walter Meding; Bild: Theo Zernentsch

Comedy-Abend im Stadtgraben

Ingo Appelt kommt nach Ochsenfurt 

Am Montag den 27. Juli 2026 präsentiert der Ochsenfurter Fußballverein e.V. im historischen Stadtgraben Ingo Appelt mit seinem neuen Programm MÄNNER NERVEN STARK. 

Ingo Appelt startet sein neues Programm, um den Zuschauern mit dem verbalen Vorschlaghammer zweieinhalb Stunden lang den Alltag auszutreiben. Er hängt den Maulkorb an den Haken, ist nicht milder geworden und tanzt auch aktuell unerbittlich auf dem schmalen Grat der Gürtellinie. 

In MÄNNER NERVEN STARK zerlegt Ingo unser Miteinander so wunderbar und gleichzeitig pointiert wie kein anderer. Nichts ist vor ihm sicher - von der Kommunikation zwischen den Geschlechtern bis hin zu kleinen Macken und Mackern, die uns das Leben schwer machen. Denn wer ist schuld an der Misere? Die Männer! In einer Welt voller Fettnäpfchen reicht Ingo ihnen helfend die Hand. Für die Frauen, für den Frieden. Er ist der Safe Space des Lachens, die letzte Bastion gegen das Spießertum.

Sorgt euch nicht: Was bei Appelt passiert, bleibt bei Appelt. Lacht kaputt, was euch kaputtmacht – Freut euch auf ein tolles Event im schönen Stadtgraben (Weinfestgelände) 

Montag 27.07.2026 um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) 

Vorverkauf               28,00 Euro

Abendkasse            33,00 Euro 

Karten erhältlich bei Pizzeria Maininsel Ochsenfurt (Vereinsheim) Tel. 09331/3919 oder

bei Jürgen Fischer: Tel.: 01575 – 256 088 7

Ochsenfurter FV stellt Eugen Ungefuch als neuen Trainer vor

Der Ochsenfurter FV hat am Donnerstag, 12. Februar, seinen neuen Trainer für die Herrenmannschaft (Kreisklasse) vorgestellt. Im Vereinsheim an der Maininsel präsentierte der 2. Vorsitzende des OFV, Sandro Michel, und der BL Sport, Nico Hemkeppler, Eugen Ungefuch als künftigen Verantwortlichen an der Seitenlinie.

Ungefuch begründete seine Entscheidung für den OFV mit der positiven Atmosphäre und den Rahmenbedingungen im Verein. Ausschlaggebend seien zudem die sportlichen Ambitionen sowie die Entwicklung der Mannschaft. Besonders die junge und dynamische Struktur des Teams habe ihn überzeugt. Der Verein habe sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, was sich laut Ungefuch auch an den sportlichen Erfolgen zeige – darunter der Aufstieg in die Kreisklasse und eine bislang stabile Saison.

Als Zielsetzung nannte Ungefuch die Etablierung in der Liga sowie perspektivisch den Blick in Richtung obere Tabellenregionen. Dabei soll neben sportlichem Erfolg auch die Weiterentwicklung der Spieler im Mittelpunkt stehen.

Der neue Trainer bringt Erfahrung aus verschiedenen Stationen in der Region mit. Unter anderem war er mehrere Jahre bei den Frauenmannschaften der Würzburger Kickers tätig, sowohl in der zweiten Liga als auch im Amateurbereich. Zuletzt trainierte er seit dem Winter des Vorjahres das Herrenteam des SV Sonderhofen.

Auch der Bereichsleiter Sport des OFV, Nico Hemkeppler, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Trainersuche. Gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Sandro Michel seien mehrere Gespräche geführt worden, bevor die Entscheidung auf Ungefuch fiel. Hemkeppler sprach von einem positiven Ergebnis und blickte optimistisch auf die kommende Entwicklung.

Sandro Michel betonte, dass der Verein großes Vertrauen in die Mannschaft und den neuen Trainer setze. Man sehe in Ungefuch die passende Besetzung, um die sportliche Entwicklung fortzuführen.

Für die Rückrunde konnte der OFV zudem zwei Neuzugänge vermelden. Mit Suliman Kazem kehrt ein Spieler aus Sommerhausen zurück, außerdem schließt sich Marvin Weidlich aus Abtswind dem Team an. Beide sollen die Mannschaft qualitativ verstärken.

Ein weiterer Schwerpunkt soll künftig die Verzahnung mit dem Nachwuchsbereich sein. Ungefuch unterstrich die Bedeutung der U19-Spieler aus der JFG Maindreieck-Süd und sprach sich dafür aus, Talente frühzeitig an den Verein zu binden und Perspektiven im Herrenbereich zu schaffen. Der neue Trainer kündigte an, künftig auch Spiele der Jugend und der zweiten Mannschaft regelmäßig zu verfolgen.

Mit der Verpflichtung von Eugen Ungefuch setzt der Ochsenfurter FV ein deutliches Zeichen für Kontinuität und sportliche Weiterentwicklung in der Kreisklasse.

Text und Bild: Walter Meding

Bildbeschreibung:

Der 2. Vorsitzende des OFV, Sandro Michel, und der BL Sport, Nico Hemkeppler, stellten den neuen Herrentrainer für die kommende Saison, Eugen Ungefuch (Mitte), vor.