43. Minute: 1:0 per Strafstoß durch Sebastian Wirsching nach einem Foulspiel an Max Langer

Spiele gegen Gaukönigshofen können grundsätzlich schon als Derby apostrophiert werden, auch wenn es tatsächlich drei Spieltage vor Rundenschluss nur noch um die berühmte „Goldene Ananas“ geht. Dennoch gingen beide Teams, oder deswegen, hoch motiviert in die Paarung und konnten so den ca. 80 Zuschauern ein ganz interessantes Fußballspiel bieten. 

Nach zehn Minuten war es OFV Keeper Johannes Wetzstein, der einen gut getretenen Freistoß des Gastes sicher parierte. Schon im Gegenzug ein toller Konter über links durch Abi Mutlu mit einer mustergültigen Flanke nach innen. Sebastian Wirsching war es nicht gegönnt, dass Leder in die richtige Richtung zu lenken. In der 29. Minute ein von Pano getretener Eckball, der Abi Mutlu nur leicht über das Kopfhaar flutschte und so nicht den richtigen Drall Richtung Tor erhielt. Den Angriffsbemühungen der Zuckerstädter war es durchaus geschuldet, endlich auch mal etwas Zählbares zustande zu bringen. Aber auch unser Grieche setzte einen direkten Freistoß lediglich an die Latte. In Minute 41 war es Max Langer, der mit einem fulminanten Spurt in den Strafraum des Gegners sprintete und dort unsanft zu Fall gebracht wurde. Der sehr souverän auftretende Schiedsrichter Ulrich Hufnagel aus der SR-Gruppe Frankenhöhe Nord zeigte ohne Missverständnisse auf den ominösen Punkt, elf Meter vor der Torlinie gelegen. Seppl Wirsching übernahm diese Angelegenheit und stellte den Halbzeitstand von 1:0 für die Seinen her. Kurz vor dem Halbzeitpfiff trat Manuel Otsch einen Freistoß knapp am Gehäuse vorbei. 

Was nach Wiederanpfiff geschah, glich einem Angriffssturm der Gäste, die abgingen wie die Feuerwehr, wenngleich auch selbige ihr Jubiläum in „Gockel“ feierte. Vier Chancen in Zweiminutentakt durch Oliver Bätz und Manuel Otsch genügten zunächst nicht, um den Ausgleichstreffer zu landen. Dann war erst Mal die Luft raus. Pano vom OFV zieht aus spitzem Winkel von links ab, SVG Keeper Joseph Nagl parierte prächtig. Die Vorlage dazu lieferte einmal mehr Max Langer. Im Gegenzug zeigte Johannes Wetzstein deutlich auf, warum er heute für Tim Krüger, der berufsbedingt nicht anwesend war, im Kasten stand. Tim Heberlein vom SVG zog trocken ab und Johannes parierte prächtig. Erneut war es Max Langer mit einer tollen Flanke nach innen, die Abi Mutlu nicht zu nutzen wusste. Letzterer war es auch, der in der 77. Minute aus bester Position das Torinnere nicht traf. Dem ging ein 80 Metersprint Max Langers voraus, der sich „von“ schrieb. Tja und wie das so ist: Wer seine Chancen nicht rein macht, der kassiert den Gegentreffer. So geschehen in der 79. Minute durch Spielertrainer Heiko Esser, der den Ausgleich per Lupfer über den etwas zu weit heraus gelaufenen OFV Keeper nutzte. Im direkten Gegenzug ein Lattenkracher durch Max Langer ins Gebälk des SVG, den durchaus einige Zeitzeugen im Inneren des Torgestänges sahen, allerdings nicht alle und vor allem nicht der Schiedsrichter. Es wird so gewesen sein! Und dann wie Phönix aus der Asche und für alle zunächst unverständlich: Dunkelrot gegen unseren Onur Kocak weit ab des eigentlichen Spielgeschehens. Den Worten des Schiedsrichters nach dem Spiel zu schließen, scheint er einen Ellebogencheck gegen einen SVG Spieler wahrgenommen zu haben. Ob der Gegenspieler dies auch wo wahrgenommen hat, konnte zunächst nicht aufgeklärt werden! In Minute 86 eine Nachahmung des Lupfers seines Spielertrainers aus der 79. Minute durch Fabian Roth, der allerdings dann am aufmerksamen OFV Keeper scheiterte. Und als alle Beteiligten sich mit dem Remis bereits abfanden, ein Strich von Fabian Roth von rechts außen, der auch noch seinen Weg durch „Freund und Feind“ fand und vor allem ins Tor des OFV – 1:2! Das war’s. 

Fazit: Dieses Spiel hätte sicherlich ein 4:4 verdient gehabt. Letztendlich war es eine Niederlage, die man akzeptieren muss und nicht auf mangelnden Einsatzwillen unseres Teams zurückzuführen war, umso schmerzlicher war diese dann auch mit der Kenntnis, dass es eben nicht um die „Goldene Ananas“ geht, sondern um ein Fußballspiel, das beide Teams gewinnen wollen, egal an welchem Spieltag und von welchem Tabellenplatz aus. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV – SV Gaukönigshofen 1:2 (1:0) 

Aufstellung: Johannes Wetzstein – Benjamin Turan – Moritz Büser – Michael Baum – Mario Rothemel – Oliver Schmitt (85. Tobias Rechter) – Sebastian Wirsching – Onur Kocak – Abi Mutu – Max Langer – Pano (46. Florian Mohr) 

Torschützen: 1:0 (41.) Sebastian Wirsching per Strafstoß – OFV; 1:1 (79.) Heiko Esser – SVG; 1:2 (89.) Fabian Roth – SVG 

Verwarnung: Stefan Pfeifer (36.) – SVG; Oliver Schmitt (67.) – OFV; Mario Rothemel (74.) – OFV; Onur Kocak (78.) – OFV; Benjamin Turan (82.) – OFV; Manuel Otsch (90.) – SVG

Feldverweis auf Dauer: Onur Kocak (83.) wegen einer Tätlichkeit - OFV

Schiedsrichter: Ulrich Hufnagel, SR Gruppe Frankenhöhe Nord 

Zuschauer: ca. 80

76. Minute: 2:0 Onur Kocak - Türkisch-Griechische Freude - Fast wie im richtigen Leben

Ein Dankeschön auf Türkisch – das haben sie sich verdient, unsere Fußballfreunde im Verein aus dem südöstlichen Bereich dieser Welt und das nicht erst nach diesem Spiel. Gut, dass ihr Euch unserem Verein angeschlossen habt, denn nur eine multikulturelle personelle Besetzung im Verein birgt auch für viel Informationen über die Landkreisgrenzen hinaus und bringt eine Unmenge viel Spaß im gegenseitigen Miteinander. 

Nun zum Wesentlichen – dem Spielbericht. Ohne 8 musste das Trainergespann antreten und nur ganz gewiefte Skatspieler wissen, dass man auch ein Spiel „ohne Acht“ gewinnen kann. Sie taten es, nämlich 3:1 im Derby gegen die Spielvereinigung aus Giebelstadt. Diese legten los wie die Feuerwehr und spielten sich eine Chance nach der anderen heraus, scheiterten dabei allerdings an sich selbst oder an unserem einmal mehr gut aufgelegten Keeper Tim Krüger, aber sicherlich auch in unserer gut gestaffelten Abwehrreihe, die in der Würdigung eines solchen Berichtes oft viel zu kurz kommt. Allerdings wäre es auch an Christian Trunk gewesen, bereits nach fünf Minuten nach einer super Flanke von Max Langer über rechts per Kopf den Führungstreffer herzustellen. Schon im Gegenzug war es den Gästen nicht gegönnt, das Torinnere zu markieren. Wie bereits erwähnt, waren es die Gäste, die wohl mehr Drang zum Tor suchten, aber irgendwie immer im Versuch stecken blieben. OFV-Käptn Seppl Wirsching war es in der 22. Minute, welcher nur knapp aus kürzester Distanz über die Latte köpfte. 

Bis zur Halbzeitpause hätte es gut und gerne nach dieser zuletzt genannten Chance durch unseren Kapitän noch gut und gerne 2:0 für die Gäste stehen können, die beide durch Tim Krüger, dem OFV Keeper, zunichte gemacht wurden. So gingen beide Teams torlos in die Halbzeitpause. 

Gleich nach Wiederanpfiff ein toller Reflex vom Gäste-Keeper Thomas Schmitt, der eine gute Möglichkeit von Max Langer zur Ecke abwehrte, die nichts einbrachte. In Minute 56 ein super Konter über rechts durch Pano mit einer mustergültigen Flanke von der Grundlinie Richtung Gästestrafraum, wo Abdurahman Mutlu, genannt Abi, goldrichtig stand und zum Führungstreffer einköpfte. Schon im Gegenzug scheiterte Chrstian Rauh an Tim Krüger. Beide Teams versteckten sich nicht und die ca. 130 Zuschauer sahen ein sehenswertes Kreisklassenspiel In der 59. Minute fischte der Gästekeeper gerade noch vor einem Kopfball von Abi den Ball herunter. Vier Minuten später scheiterte Benjamin Kemmer mit einem fulminanten Distanzschuss an Tim Krüger. Es war überhaupt auch ein Spiel beider Keeper, die sich mangels Arbeit nicht beschweren konnten. In den Minuten 64 und 67 erneut der Gästekeeper mit einer tollen Reaktion gegen Abi Mutlu, unserem U 19 Spieler der JFG Maindreieck-Süd. 

Tim Krüger war es erneut, der dieses Mal gegen Benjamin Geiger klärte und schon im Gegenzug ein Konter von Florian Mohr über links mit einer abschließenden Flanke in den gegnerischen Strafraum. Onur übernahm die Angelegenheit und setzte das 2:0. Johannes Reinhard von der Spielvereinigung scheiterte gleich nach dem Anstoß am OFV-Keeper. Und dann doch der längst überfällig Treffer der Gäste durch Benjamin Geiger in der 83. Minute. Und wer jetzt meinte, die Männer beider Teams wären ausgepowert, ob des schnellen Spiels, musste sich eines Besseren belehren lassen. Zunächst war es Max Langer vom OFV, der das Sportgerät nicht unter brachte und im Gegenzug Christian Rauh, der fulminant abzog, dabei aber eher den Dreimeterturm im Maininselbad im Visier hatte. Kurz vor Schluss lag der Ausgleich förmlich in der Luft. Benjamin Kemmer zog aus 16 Meter ab, aber irgendwie wurde das Leder zur Ecke abgefälscht. Und als Schiedsrichter Florian Schneider die Nachspielzeit anzeigte schlug erneut Abi Mutlu zu – 3:1. In den Minuten 93 und 95 die Möglichkeit der Gäste zum Anschlusstreffer und dann der erlösende Abpfiff. 

Fazit: Nichts ist so beständig, wie die Unbeständigkeit unserer drei Herrenteams! Ein Zitat aus der Stadionzeitung des OFV unseres ersten Vorsitzenden. Wie Recht er doch hat, sieht man sich die Paarungen unserer ersten Garde letzter Woche in Schwarzenau und jetzt gegen Giebelstadt an! 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV – SpVgg Giebelstadt 3:1 (0:0) 

Aufstellung: Tim Krüger – Christian Trunk – Moritz Büser – Michael Baum – Mario Rothemel (46. Evrim Köse) – Christian Paul – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (34. Pano) – Abdurahman Mutlu – Max Langer – Onur Kocak (83. Tobias Rechter) 

Torschützen: 1:0 (56.) Abudurahman Mutlu - OFV, 2:0 (76.) Onur Kocak - OFV; 2:1 (83.) Benjamin Geiger - SpVgg; 3:1 (90.) Abdurahman Mutlu - OFV 

Verwarnung: Christian Paul (39) – OFV; Abdurahman Mutlu (74.) – OFV; Julilan Schweigert (84.) - SpVgg 

Schiedsrichter: Florian Schneider, SR Gruppe KT/OCH aus Würzburg 

Zuschauer: ca. 130

Ein Mann sieht rot! - Namentlich: Benjamin Turan in der 85. Minute

Wer unser Team auswärts in Iphofen und zu Hause gegen Mainsondheim erlebt hatte und nun in Schwarzenau zugegen war, konnte nicht glauben, was er/sie hier zu sehen bekam? Bei sehr drückend schwülem Wetter mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, für beide Teams – wohl gemerkt, kam unser Team zu keiner Zeit richtig ins Spiel. 

Über die Vorzüge unseres „Freizeitfußballers“ Alexander Knauer waren die Mannen in Schwarzenau genauestens informiert und hatten so auch die (weniger) spielerischen Mittel dagegen gesetzt, so in der 38. Minute, als er im Rücken des souverän leitenden Schiedsrichters Dimitrios Eklemes ganz übel und für alle an der Seitenauslinie stehenden Zuschauer deutlich hörbar auf die „Hölzer“ bekam und zu Fall gebracht wurde und deswegen im späteren Verlauf auch ausgewechselt werden musste. Das der Gegner seinen Lauf zum zweiten Tor nicht stoppte, obwohl Alex am Boden lag, ist regeltechnisch nicht zu beanstanden! Und wer bitte schön fragt hier schon nach moralischen Grundsätzen, wenn es um den Klassenerhalt geht? 

So war dieses ominöse Tor zum 2:0 durch Michael Philipp wohl die Vorentscheidung zur späteren 4:0 Niederlage. Das 1:0 kam mit der ersten Chance des Gastgebers in der Minute 29 durch Markus Weckert zustande. Dabei wäre es an Patrick Holley gelegen gewesen, den Führungstreffer in der 17. Minute herzustellen. Ein mit Effekt getretener Ball aus ca 25 Meter verpasste das Torinnere nur ganz knapp. Im Gegenzug hätte Benni Turan fast ein Eigentor geköpft, beließ es aber mit einem Pfostentreffer. Drei Minute später verpasste es Alexander Knauer nach einer Flanke per direkten Freistoß per Kopf das 1:0 zu erzielen. 

Was folgte, wurde bereits im Vorspann geschildert. Die zweite Halbzeit blieb unsererseits weiterhin Ideen- und Erfolglos. Wie man mitten im Frühling bei gefühlten 35 Grad Slalom auf dem Platz läuft, demonstrierte Markus Weckert eindeutig. Er marschierte mit dem Ball am Fuß quer durch unsere Abwehrreihen mit einem Hin- und Rückmarsch bediente seinen Mitspieler Peter Link und dieser netzte dann ungehindert zum 3:0 ein. 11 Minuten später lupfte Philipp Hegler ungehindert und völlig frei stehend den Ball über unseren Juniorenkeeper Julian Mähler und stellte so den Endstand von 4:0 her. Was dem folgte waren zwei laue Chancen durch Sebastian Wirsching und Pano und eine völlig überflüssige rote Karte gegen Benjamin Turan. Da der SR-Bericht noch nicht vorliegt, erspare ich die Details aus meiner Sicht, um evtl. nicht noch mehr Schaden für den Betroffenen anzurichten. 

Fazit: Zum Rundenende hin dezimieren sich unsere Teams durch Verletzungen und Platzverweise immer mehr. Wir sollten allesamt aufpassen, dass wir diese erste gemeinsame Runde des OFV aufrechten Ganges abschließen. Ich bin da allerdings ganz guter Dinge, dass dem so sein wird! 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

FV Schwarzenau/Stadtschwarzach – Ochsenfurter FV 4:0 (2:0) 

Aufstellung: Julian Mähler – Benjamin Turan – Christian Paul – Michael Baum – Mario Rothemel – Oliver Schmitt – Sebastian Wirsching – Moritz Büser (31. Florian Mohr) – Pano – Patrick Holley (46. Onur Kocak) – Alexander Knauer (61. Christian Knauer) 

Torschützen: 1:0 (29.) Markus Weckert – FV; 2:0 (38.) Michael Philipp – FV; 3:0 (66.) Peter Link – FV; 4:0 (77.) Philipp Hegler - FV

Verwarnung: Markus Weckert (41.) – FV; Patrick Holley (62.) – OFV; Moritz Büser (81.) - OFV 

Feldverweis auf Dauer (Rot): Benjamin Turan (84.) - OFV 

Schiedsrichter: Dimitrios Eklemes 

Zuschauer: ca. 100

Tim Krüger hielt die Punkte in festen Händen wie hier kurz vor dem Halbzeitpfiff

So, vielen Dank zunächst einmal für die vielen Mails und die Sorge um meinen Gesundheitszustand, nachdem am Montag noch kein Bericht auf der Website stand. Das ehrt Euch und bestätigt uns im Verein mit dem Betreiben dieser Website. Ich sage nur „mea culpa – mea maxima culpa“. Ich war HALLO-MAINTAL technisch derart eingebunden, dass ich keinen Kopf mehr für einen detaillierten Bericht hatte. Und für Berichte des OFV braucht man einen freien Kopf, da wir ja sehr viele Experten in unserem Lesekreis haben. So nun zum Wesentlichen: 

Was ist ein Sieg in der Vorwoche beim Tabellenführer Wert, wenn nun ein Spiel im direkten Vergleich im Tabellenkeller ansteht? Viele sprachen im Vorfeld von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ und hatten da sicherlich nicht ganz unrecht! 

Der Sportclub aus Mainsondheim war auf der Maininsel zugegen und die wussten durchaus, dass denen ein Remis überhaupt nichts nützt. Nimmt man den ersten Abschnitt im Gesamten her, muss man beim Blick auf die Spielnotizen feststellen, dass da eigentlich nicht viel Berichtenswertes zu vermelden gab. Eine ganz laue Chance in Minute 17 durch Dominik Martin vom SCM und eine bessere Möglichkeit durch Emanuel Kretzer, dem wohl agilsten Mainsondheimer, die von OFV Keeper zunichte gemacht wurde. Im Gegenzug eine Doppelchance durch Alex Knauer und Patrick Holley, die nichts Zählbares einbrachte und erst in der Nachspielzeit des ersten Abschnittes eine super Reaktion durch Tim Krüger (siehe Bild), der einen fulminanten Schuss aus kurzer Distanz durch Marco Burghard abwehrte. 

Der zweite Abschnitt brachte dann wesentlich mehr Feuer ins Spiel. Patrick Holley setzte in Minute 52 eine Ecke direkt an den Pfosten des SCM-Gehäuses. Im Gegenzug der Führungstreffer für die Gäste Christoph Lung, der über rechts davonzog und einfach einnetzte. Dieser war es erneut, der 10 Minuten später aus 16 Meter abzog, aber an Tim Krüger scheiterte. Aber schon in diesem Gegenzug ein Doppelschlag von Alex Knauer mit zwei Treffern in den Minuten 64 und 67. Zu verdanken war der erste Treffer einem Zuspiel von dem in der zweiten Halbzeit eingewechselten und sehr gut aufgelegten Onur Kocak. Er war es auch, der Feuer ins Spiel brachte: Gefühlte 1,40 Meter groß (oder klein) aber Feuer im Blut für einen Flächenbrand für 10 Hektar. Wo man auch hin schaute, der Onur war zur Stelle. So eben auch in der 64. Minute. Einmal mehr gab er einen verloren geglaubten Ball nicht verloren, servierte diesen dem Alex und das Remis war perfekt. Zwei Minuten später Alex Knauer erneut aus dem Gewühl heraus per Kopf zum 2:1. Mainsondheim gab nicht auf und versuchte alles, das Ergebnis freundlicher zu gestalten, aber wie das so ist: Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch das Pech hinzu. So in der 75. Minute. Erneut war es der quirlige Onur Kocak mit einem Konter durch die Mitte. Patrick Mrugalla, der SCM Keeper, mit einem Sprint bis vor seinem Strafraum. Onur will den Ball lupfen und wird dabei rabiat vom Keeper umgeworfen und so an der Chance ein Tor zu erzielen gehindert. Das Regelwerk ist so klar wie deutlich: Feldverweis auf Dauer mit roter Karte für den Keeper. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein, was dem Keeper somit ein Spiel Sperre mehr einbringen wird – So will es die Sportgerichtsbarkeit. Wäre der Freistoß ins Tor gegangen, wäre er nur ein Spiel gesperrt worden. Soviel zum Thema Regelkunde. In Minute80 musste dann noch Pano vom OFV mit Gelb-Rot vom Platz und stellte so die Gleichheit der Spieleranzahl wieder her. Das Spiel stand auf Messers Schneide und sollte für den SCM nicht gut ausgehen. „Schuld“ daran sicherlich auch OFV Keeper Tim Krüger. Ohne Übertreibung kann ihm nachgesagt werden, dass er in Minute 86 einen Treffer des SCM in weltmeisterlicher Manier verhinderte. Aus drei Metern ein Kopfball mit Wucht Richtung oberes linke Eck vom Schützen aus gesehen. Tim Krüger stand leicht nach rechts versetzt in der Mitte des Tores, schnellte nach oben und faustet das Sportgerät ins Feld zurück. Was will man da noch sagen, dachten sich wohl eine Fans im Gästeblock? Was in solch einer Situation dann noch kommt, war zunächst die Anzeige durch Schiedsrichter Kurt Kemmer aus Mittelfranken von fünf Minuten Nachspielzeit und in dieser letzten Minute, also 95., ein Konter von Spielertrainer Mario Rothemel in den Gästestrafraum, wo er unsanft zu Boden ging, durch Fremdeinwirkung – Wohl gemerkt! Den fälligen Strafstoß verwandelte Seppl Wirsching zum Endstand von 3:1. Danke Alex, danke Onur, danke Tim, danke dem gesamten Team!  Es macht wieder Spaß dabei zu sein. 

Fazit: Schon mit einem „Dreier“ im nächsten Spiel könnte den Sprung auf Platz 6 bedeuten. Warum auch nicht! 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV - SC Mainsondheim 3:1 (0:0) 

Aufstellung: Tim Krüger – Christian Paul – Benjamin Turan – Michael Baum – Mario Rothemel – Oliver Schmitt (78. Christian Knauer) – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (35. Moritz Büser) – Pano (46. Onur Kocak) – Patrick Holley – Alexander Knauer

Torschützen: 0:1 (54.) Christoph Lung – SCM; 1:1 (64.) Alexander Knauer - OFV; 2:1 (66.) Alexander Knauer – OFV; 3:1 (90+5) Sebastian Wirsching – OFV 

Verwarnung: Onur Kocak (47.) – OFV; Pano (68.) – OFV; Moritz Büser (82.) – OFV 

Gelb-Rot: Pano (80.) – OFV 

Feldverweis auf Dauer – Rote Karte: Patrick Mrugulla (75.) – SCM 

Schiedsrichter: Kurt Kemmer, Frankenhöhe Nord 

Zuschauer: ca. 130

Auf der Webebande ist es zu lesen: Wenn es um die Wurst geht... Ist Alex Knauer zur Stelle! Komm her Baby... wird Pano wohl beim Freudentaumel nach dem 3:1 in Minute 73 gesagt haben, oder?

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Das werden sich wohl auch viele Iphöfer nach dem Heimspiel gegen unseren OFV gedacht und gefragt haben, ob das wirklich stimmt, was sie da gerade erlebten! Es hat gestimmt und „Freizeitfußballer“ Alexander Knauer bestrafte die einzigen Iphöfer Abwehrfehler äußerst brutal und schlug exakt dreimal zu, nämlich in der 17., der 32. und der 73. Minute. Danke Alex! 

Bereits am Donnerstag nach der Spielerversammlung war in der Mannschaft so etwas wie ein übertriebener Optimismus zu erkennen oder war es Galgenhumor nach dieser verkorksten Rückrunde im Jahr 2012? Egal, auf jeden Fall scheint die allgemein angeheizte Diskussion, auch übers Gästebuch der OFV-Website, ob berechtigt oder nicht, einiges bewirkt zu haben? 

Die Mannschaft zeigte auch in Iphofen Charakter und machte von Anfang an klar, dass sie heute nur sehr schwerlich mit einem Iphöfer Sieg einverstanden wären. Allerdings waren es die Gastgeber, die gleich nach 50 Sekunden hätten durch Sebastian Schneider in Führung gehen können. Dieser setzte sich über links durch und scheiterte an dem einmal mehr gut aufgelegten OFV-Keeper Tim Krüger. Das war es dann an der ganzen Herrlichkeit eines selbst ernannten Aufstiegsaspiranten. In Minute 17 ein ganz krasser Abwehrfehler des FC’s und Alex Knauer lauerte, übernahm das Sportgerät und versenkte es im FC-Kasten zum 1:0 für die Seinen. Der FCI war ob dieser Situation merklich angeschlagen und musste sich erst wieder finden. Allerdings war es Pano vom OFV, der per 40 Meterschuss nur knapp über die Latte abzog. Im Gegenzug Florian Freygang ebenfalls mit einem Distanzschuss, der nur knapp rechts vorschlitterte. In Minute 32 ein Angriff durch die Mitte aufs FC Tor. Alex Knauer zog ab, Keeper Philip Straub lässt nur nach vorne abprallen und Alex Knauer ist erneut zur Stelle und netzt zum 2:0 ein. Spätestens jetzt haben es die Kameraden vor dem Knaufwerk kapiert, dass sie mehr bringen müssen, wie das bisher Geleistete. Sie  brachten es. Erst verzieht Sebastian Schneider nur knapp und dann verkürzt Markus Bäuerlein per Kopf nach einem Freistoß auf 2:1 – Halbzeitstand. 

Der zweite Abschnitt begann sehr verhalten. Der OFV war mit dem Ergebnis ganz zufrieden und die Gastgeber besannen sich auf Fehler des OFV’s. Da warteten sie an diesem Tage allerdings vergebens. Die Abwehr stand wie ein Block. In Minute 62 trifft Max Langer nur die Querlatte auf der Oberseite. Im Gegenzug Benedikt Jandl, der nur knapp rechts für seinen FC vorbei köpfte. Und dann Abwehrfehler Nummer Drei im FCI-Team. Erneut lauert Alex Knauer goldrichtig und stellt in seinem elften Pflichtspiel für den OFV mit seinem 13. Treffer das 3:1 her. Der FCI war konsterniert und überließ sich selbst und der OFV hatte mit Max Langer in der 88. Minute noch die Möglichkeit zum 4:1. Es blieb beim 3:1 und das war in dieser Höhe auch genau so höchst verdient! 

Fazit: Mit diesem ersten Sieg im Jahr 2012 setzten die OFV-Männer klare Zeichen und stellten klar, dass man sie nicht abzuschreiben braucht, straften aber all jene, die nach dem Sommerhausenspiel der Meinung waren, diesen Nachmittag lieber zu Hause verbringen zu müssen. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

FC Iphofen – Ochsenfurter FV 1:3 (1:2) 

Aufstellung: Tim Krüger – Sebastian Reichert (16. Oliver Schmitt) – Benjamin Turan – Michael Baum – Mario Rothemel – Christian Paul – Sebastian Wirsching – Patrick Holley (37. Onur Kocak [54. Moritz Büser]) – Pano – Max Langer – Alexander Knauer 

Torschützen: 0:1 (17.) Alexander Knauer – OFV; 0:2 (32.) Alexander Knauer – OFV; 1:2 (42.) Markus Bäuerlein – FCI; 1:3 (73.) Alexander Knauer - OFV 

Verwarnung: Onuar Kocak (50.) – OFV; Pano (60.) – OFV; Oliver Schmitt (62.) – OFV; Alexander Knauer (85.) – OFV; Michael Winkler (87.) - FCI 

Schiedsrichter: Jürgen Schneider, Remlingen 

Zuschauer: ca. 80

Alles Gute und baldige Genesung, Steve!

Die Ochsenfurter verloren erneut zu Hause die Punkte und obendrein Stefan Müller, der mit Verdacht auf mehrere Rippenbrüche ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. „Wir haben die Seuche am Fuß, werden von Verletzungen heimgesucht und haben kein Glück“, resümierte Trainer Mario Rothemel die missliche Lage in Ochsenfurt. Sommerhausen punktete vor allem in der Offensive und machte in der Tabelle zwei Plätze gut.

Bericht: Mainpost / Rothemel (Trainer OFV) 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV – TSG Sommerhausen 2:5 (2:3) 

Aufstellung: Julian Mähler – Paul Christian – Stefan Müller (8. Oliver Schmitt) – Michael Baum – Mario Rothemel – Andreas Gernert – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (62. Christian Knauer) – Onur Kocak (30. Alexander Knauer) – Patrick Holley – Max Langer 

Torschützen: 0:1 Fabio Codispoti (9.), 1:1 Christian Paul (12.), 1:2 Rubens Nähle-Sanchez (25.), 1:3 Tobias Schneider (30., Foulelfmeter), 2:3 Alexander Knauer (44. Foulelfmeter), 2:4 Daniel Keßler (58.), 2:5 Fabio Codispoti (61.)

Verwarnung: keine 

Schiedsrichter: TBB 

Zuschauer: ca. 100

41. Minute: Alex Knauer verkürzt auf 3:1 per Kopf nach einer Ecke von Florian Mohr

Die ersten 30 Minuten des Spiels unserer Ersten in Sonderhofen gingen nicht nur an unserer Mannschaft vorüber, sondern auch am Schreiber dieses Berichtes, der erst zur 33. Minute von seinem Schiri-Einsatz im Steigerwald eintraf und mitgeteilt bekam, dass es bereits 3:0 für den Gastgeber stünde und das völlig zu Recht! Die Tore wurden dabei in den Minuten 16 (Philip Dopf), 26 (Daniel Pfeuffer) und 28 (Ph. Dopf) erzielt. Über das Zustandekommen waren sich die objektiven Zeitzeugen beider Vereine absolut einig: Überflüssig wie ein ....! 

Was der Berichterstatter ab der 33. Minute sah, war Fußballkampf pur auf absolutem Kreisklassenniveau im Kessel der SVS-Arena, die sich mit den ca. 130 Zuschauern einmal mehr als hervorragende Kulisse für den regionalen Sport darstellte, bei herrlichstem Wetter, gut gegrillten Bratwürsten und allerfeinste Brötchen. Danke dafür in Richtung SV Sonderhofen. 

Ach ja, da war ja auch noch Fußball. In der 41. Minute ein Eckball für unsere OFV’ler, getreten von Florian Mohr. Der aus der Personalnot eingesprungene „Freizeitfußballer“ Alexander Knauer sprang am höchsten (10 cm) und köpfte das Sportgerät zum letzten Treffer an diesem Tag zum 3:1 ins linke obere Eck. 

Die zweite Halbzeit war geprägt vom hervorragend aufgelegten OFV-Keeper Tim Krüger und von dem mangelnden Nutzen von guten Chancen unseres OFV Angriffs. Gleich nach Wiederanpfiff reagierte Tim Krüger gegen Benni Kremer hervorragend und verhinderte Schlimmeres. Kurz darauf Alex Knauer mit einer Doppelchance in der 50. und 52. Minute auf 3:2 zu verkürzen. 12 Minuten später ein Donnerhall unter die OFV Latte und wieder zurück ins Spielfeld und als Tim Krüger bereits kurz vor der 16er Linie lag, war das 4:1 eigentlich besiegelt, wäre da nicht Stefan Müller gewesen, der das genau auf der Linie per Fußabwehr verhinderte. Und so ging es munter weiter. In der 80. Minute dann wieder mal der OFV mit Christian Paul, der aus 25 Meter abzog aber nichts Zählbares dabei hervorbrachte. Im direkten Gegenzug war es erneut Tim Krüger vom OFV, der ein Dauerfeuer von Philip Dopf und Johannes Haaf vom SVS widerstand. Fünf Minuten später musste OFV Keeper Tim Krüger sich im 50 Meter Sprint beweisen, um einen weit ins OFV geschlagenen Ball gerade noch vor Daniel Pfeuffer abzuwehren. 

Die letzten beiden Minuten waren nochmals dazu geeignet, für den OFV eine Ergebnisverbesserung durch Sebastian Wirsching in der 89. oder Christian Paul in der 90. Minute herbeizuführen. Fazit: Nach wie vor bleibt der Ochsenfurter FV mit seiner ersten Mannschaft im Jahr 2012 ohne Sieg. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

SV Sonderhofen – Ochsenfurter FV 3:1 (3:1) 

Aufstellung: Tim Krüger – Sebastian Reichert – Christian Paul – Michael Baum – Mario Rothemel – Stefan Müller – Oliver Schmitt – Sebastian Wirsching – Florian Mohr – Onur Kocak (24. Alexander Knauer) – Max Langer – Christian Knauer (31. Andreas Gernert) 

Torschützen: 1:0 (16.) Philip Dopf – SVS; 2.0 (26.) Daniel Pfeuffer – SVS; 3:0 (28.) Philip Dopf – SVS; 3:1 (41.) Alexander Knauer – OFV 

Verwarnung: Christian Knauer (28.) – OFV; Christian Deppisch (35.) – SVS; Benjamin Kremer (68.) – SVS; Stefan Müller (51.) – OFV; Sebastian Wirsching (70.) – OFV 

Schiedsrichter: Stefan Lutsch, SR-Gruppe KT / OCH 

Zuschauer: ca. 130

3. Spielminute: Tim Krüger verhindert einen frühen Rückstand durch Roman Weight

Ca. 150 Zuschauer erlebten auf der Maininsel ein torloses Spiel gegen den TSV Biebelried auf unterem Kreisklassenniveau, das gut und gerne auch hätte 4:4 oder 5:5 ausgehen können. Ist es aber nicht und so gesehen geht dieses Remis auch ganz in Ordnung. 

Bereits nach drei Minuten hätte Roman Weight den TSV in Führung bringen können. Zunächst traf er nach 45 Sekunden nur die Oberfläche der Querlatte und zwei Minuten später hatte er in  unserem OFV Keeper Tim Krüger seinen Meister gefunden. Diese Zeichen waren gesetzt und damit unser Team endgültig wach gerüttelt. Die Anfangsoffensive des Gegners verlief dann auch schnell im tiefen Boden der Maininsel und beide Teams lieferten sich fortan einen ganz manierlichen Kampf um gute Möglichkeiten einzunetzen. Im zweiten Abschnitt der ersten Hälfte hatten wir dann auch so etwas wie laue Chancen durch Onur Kocak (35.), Patrik Holley per 16-Meter-Schuss (41.) und durch Max Langer mit einer schier 100 prozentigen Möglichkeit in Minute 44 die Führung herzustellen. Halbzeit. 

Im zweiten Abschnitt war es erneut der Gast, der gleich mal, erneut mit Roman Weight, klare Akzente setzte und wie auch im Abschnitt Eins an unserem herragenden Keeper Tim Krüger scheiterte. Im direkten Gegenzug war es Seppl Wirsching der aus ca. acht Metern scheiterte. Schon drei Minuten später erneut Seppl Wirsching mit einem Distanzschuss, den der TSV-Keeper abprallen ließ, genau vor die Füße von Patrick Holley, dessen Granate ebenfalls nicht das Innere des TSV Gehäuses fand. 

Dann waren die Gäste wieder dran. Zunächst ballerte Andrea La Rosa links vorbei und dann war der Part an Christian Schömig nicht zu treffen. Fünf Minuten später war es der TSV Spielertrainer Carsten Breunig, der aufzeigte, wie man es nicht machen sollte, als er nach einer Ecke seinen Kopfball links vorbei setzte. Kurz darauf erneut der wohl schnellste und gefährlichste Mann des TSV, Roman Weight, der wiederum eine schier 1000 Prozentige versemmelte. Dem stand aber Max Langer vom OFV zwei Minuten später auf der anderen Seite in nichts nach. Schon eine Minute später Patrick Holley per Fallrückzieher, der nichts Zählbares einbrachte. In Minute 82 wird Onur Kocak unwirsch zu Boden im TSV Strafraum zu Boden gelegt, was der TSV Keeper nach dem Spiel richtig kommentierte: Der eigentlich fällige Strafstoß wäre heute sicherlich auch nicht rein gegangen, womit er wahrscheinlich Recht hatte. Es blieb beim Anfangs erwähnten 0:0 und der Punktgewinn, sofern man dies als Gewinn bezeichnen darf, hilft dem OFV mehr als dem Gast. Fazit: Das Saisonziel war zwar nie und nimmer um einen evtl. Aufstieg mitzuspielen, sollte aber sein, dass das rückgängige Spektrum an Fans wieder auf die Maininsel zurück geholt wird. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV – TSV Biebelried 0:0 

Aufstellung: Tim Krüger – Sebastian Reichert – Christian Paul – Michael Baum – Mario Rothemel – Oliver Schmitt – Sebastian Wirsching (74. Moritz Büser) – Stefan Müller (33. Florian Mohr) – Onur Kocak – Patrick Holley – Max Langer 

Torschützen: Fehlanzeige 

Verwarnung: Mario Rothemel (53.) – OFV; Patrick Holley (54.) – OFV; Onur Kocak (86.) – OFV; Sebastian Singer (87.) - TSV 

Schiedsrichter: Gerhard Scheller, SR-Gruppe WÜ 

Zuschauer: ca. 150

Wer bereits in der 11. Minute gelb sieht, sollte sich in Sachen Zweikampf etwas zurück nehmen, sonst sieht er rot, wie in diesem Spiel geschehen.

Wer Chancen für drei Spiele hat und diese nicht in Zählbares umwandelt, muss sich am Ende nicht wundern, wenn er sein Spiel 2:1 verliert. Dieser abgedroschene Spruch war geradezu symptomatisch für das heutige Auswärtsspiel in Winterhausen. 

In Minute 10 hatte unser OFV Stürmer Pano wohl die beste Möglichkeit der Saison, ein Tor zu erzielen. Der heute gut aufgelegte Onur Kocak bediente den vor der Mittellinie und dadurch nicht abseits stehenden Pano optimal und dieser muss eigentlich den FCW-Keeper nur noch fragen, wo er das Sportgerät unterbringen soll? Denkste - rechts vorbei! Unsere Mannen ließen sich nicht unterkriegen und stürmten munter drauf los. Sebastian Adelfinger vom FCW war es dann allerdings, der über rechts durchmarschierte, nach innen flankte und dort den goldrichtig stehenden Michael Morawitz bediente, sodass dieser für die Seinen den Führungstreffer herstellte. 

Acht Minuten später erneut unser griechischer Neuzugang Pano, der eine Topmöglichkeit außen vor ließ, um zu egalisieren. Und wie das so ist, wenn Du kein Glück hast, kommt auch noch das Pech hinzu! FCW-Spielertrainer Uwe Scheuerlein tritt einen Freistoß knapp hinter der Mittellinie in den Strafraum. Keiner fühlte sich für den Ball zuständig. Dieser hüpfte ganz locker einmal auf und dann direkt ins Tor zur Überraschung aller - 2:0. 

In Minute 44 kommt beim OFV Florian Mohr für Moritz Büser. Mit dem ersten Ballkontakt zieht dieser aus 25 Meter voll ab und Keeper Spanheimer lenkt gerade so zur Ecke. Diese wird scharf nach innen getreten und Sebastian Reichert trifft nur um Haaresbreite den Ball nicht per Kopf zum Ausgleich - Halbzeit. 

Gleich nach Wiederanpfiff Chancen für den OFV für locker zwei Spiele innerhalb von fünf Minuten. Matthias Binder vom FCW war es in der 52. Minute nicht gegönnt auf 3:0 zu erhöhen. So aber im Gegenzug dann doch der Anschlusstreffer durch Pano als Lupfer über den herauslaufenden FCW-Keeper. Das war nun der endgültige Startschuss für mehr! "Peps" Patrick Holley mit einem Distanzschuss in der 68. Minute und erneut der FCW-Keeper zur rechten Stelle. Und als Pano erneut fast zuschlug, traf er dummer Weise nicht den Ball, sondern den gegnerischen Keeper, was ihm vom überragenden Schiri aus TBB Dunkelrot einbrachte. Dieser sah hier allerdings mehr eine grobe Unsportlichkeit, als eine Tätlichkeit, so O-Ton Schiri nach dem Spiel. 

In Minute 85 war es erneut Patrick Holley nicht gegönnt zu egalisieren und in Gegenzug verhinderte U 19 Keeper Julian Mähler das 3:1. In der 90. Minute ein Pfostentreffer von Sebastian Reichert und in der Nachspielzeit zwei weitere Großchancen. Dabei blieb es aber auch. Glückwunsch an den Gegner, aber auch an beide Teams, für dieses schnelle und hochklassige Kreisklassenspiel. Fazit: Es hat nicht sollen sein 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

FC Winterhausen – Ochsenfurter FV 2:1 (2:0) 

Aufstellung: Julian Mähler – Stefan Müller – Sebastian Reichert – Michael Baum – Mario Rothemel (82. Andreas Gernert) – Oliver Schmitt (46. Christian Paul) – Sebastian Wirsching – Moritz Büser (43. Florian Mohr) – Pano – Patrick Holley – Onur Kocak 

Torschützen: 1:0 (20.)-  Michael Morawitz; 2:0 (39.) – Uwe Scheuerlein (dF); 2:1 (58.) Pano

Verwarnung: Pano (11.) – OFV; Kilian Schulz (33.) – FCW; Michael Baum (89.) – OFV 

Feldverweis auf Dauer: Pano (78.) – OFV (grobe Unsportlichkeit) 

Schiedsrichter: - TBB -

Zuschauer: ca. 120

63. Spielminute: Alexander Elilas trifft nur das Außennetz. Patrick Holley (10) siehts nicht gerne!

Ca. 130 Zuschauer wollten das erste Heimspiel des Ochsenfurter FV im Jahr 2012 sehen und sie sahen zwar keinen Sieg ihres OFV, aber dennoch eine respektable Leistung in einem Spiel, in welchem Glücksgöttin Fortuna wohl den Weg auf die Maininsel nicht gefunden hat. Genauso wenig wie Schiedsrichter Halbmann aus dem Badischen, der nicht nur verspätet erschienen ist, sondern wohl auch die Linie im Spiel komplett vermissen ließ. 

Aber halt: An ihm war es nicht gelegen, dass wir unglücklich mit 2:0 verloren haben, aber hätte er in mindestens in einem Fall wegen einer versuchten Tätlichkeit die rote Karte gezückt, wer weiß, wie das Ganze dann ausgegangen wäre. Ihm war dieses Delikt allerdings noch nicht einmal eine Verwarnung wert. 

Schnell geriet unser Team in der 11. Minute durch Florian Warschecha mit 1:0 in Rückstand und schnell holten sich unsere Mannen wie Eli, Pano und Steve den gelben Karton ab, wobei dies wohl nur der SR wusste, warum! So waren künftige Zweikämpfe aus Angst vor Gelbrot schon einmal erheblich eingedämmt. Es fehlte fortan der Mut zu Zweikämpfen und ein typisches 0:0 Spiel bahnte sich an, wäre da nicht der Gegentreffer gewesen. 

Im zweiten Abschnitt gingen wir dann aggressiver zur Sache und spielten uns die eine oder andere Möglichkeit heraus, so in Minute 54 durch Max Langer nach einer Flanke von Pano. Neun Minuten später war es Alexander Elias, der nur das Außennetz traf. Zwischenzeitlich gelb für Mario Rothemel und Patrick Holley. Auf der Gegenseite blieben Fouls gänzlich ungeahndet. In Minute 73 verhinderte U 19 Keeper Julian Mähler das 0:2 und im direkten Gegenzug gelang Alexander Elias und Pano nicht der Ausgleich. 

Und genau in dem Moment, wo wir dem Remis näher waren, wie der Niederlage, erhöht Marco Funk nach einem krassen Abwehrfehler von Stefan Müller auf 2:0. So ist Fußball. Fazit: Dieser Niederlage muss man sich nicht schämen. Wir haben gekämpft und verloren. Das gibt es im Fußball. Kopf hoch und die angehenden Aufgaben mit neuem Enthusiasmus angehen. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV – F.Vgg Bayern Kitzingen 0:2 (0:1) 

Aufstellung: Julian Mähler – Sebastian Reichert – Stefan Müller – Christian Paul (64. Moritz Büser) – Mario Rothemel (88. Christian Knauer)– Alexander Elias – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (46. Oliver Schmitt) – Pano – Patrick Holley – Max Langer 

Torschützen: 0:1 (11.) Florian Warschecha – F.Vgg; 0:2 (89.) Marco Funk – F.Vgg 

Verwarnung: Stefan Müller (22.) – OFV; Pano (23.) – OFV; Alexander Elias (24.) – OFV; Mario Rothemel (58.) – OFV; Patrick Holley (67.) – OFV; Tom Reiner (82.) – F.Vgg; Somali Aboubarur (92.) – F.Vgg 

Schiedsrichter: Halbmann, MGH 

Zuschauer: ca. 130

Trotz der klaren Niederlage ein sicherer Rückhalt: U 19 Keeper Julian Mähler

Hoch motiviert und mit einer guten Vorbereitung gingen unsere Mannen in das Spiel bei der mittelfränkischen Spielvereinigung aus Gülchsheim. Dort angekommen, wurde man auf den künftigen Ausweichplatz am noch im Rohbau befindlichen Sportheim verwiesen. Dort spielte man auf einen Platz, der in Größe und Umfang wohl eher der heimischen Maininsel ähnlich war. Der einzige Unterschied allerdings war in diesem Fall, dass sich die Gästekicker bei gefühlten Null Grad auf der Maininsel wenigstens in der Halbzeit in beheizten Räumen auf Halbzeit Zwei vorbereiten und wenn nötig, auch die dortigen Toilettenanlagen hätte nutzen können. 

Dem war in Gülchsheim nicht so. Völlig durchfroren mussten die Kicker beider Teams auf dem Platz verbringen und sich so auf die zweiten 45 Minuten einstimmen. Wenigstens funktionierten die eigens für dieses Spiel aufgebauten Lautsprecheranlagen, sodass auch der Gast die höchst wichtige Information aufnehmen durfte, dass der Verein in Kürze mit dem Männerballett per Bus nach Sulzfeld fährt. So viel zum Thema „Aktionen außerhalb des Spielfeldes“. 

Was den zahlreichen Ochsenfurter Fans aber dann auf dem Platz geboten wurde, zumindest von ihren eigenen Kickern, war nicht zum Erwärmen geeignet. Einzig Juniorentorwart Julian Mähler, der derzeit Tim Krüger ersetzen wird, zeigte auf, dass er in der U 19 zu Recht in der Kreisliga eingesetzt wird. In Minute 7 und 27 verhinderte er mit tollen Reflexen einen frühen Rückstand. Im Gegenzug hätte unser Team bei mehr Konzentration durchaus das 1:0 erzielen können. So war es aber in der 39. Minute Ralph Dehm, der per Konter davon zog und unhaltbar die Seinen in Führung brachte. Zwei Minuten später ein Pfostentreffer der Gastgeber und erneut eine super Abwehrreaktion durch Julian Mähler. 

Nach einem durchfrorenem Halbzeitaufenthalt auf dem Platz beider Teams wäre es an OFV-Stürmer Pano gelegen, das Unentschieden herzustellen. Eine wohl 100 prozentige Chance blieb allerdings auf der Strecke. Was kam war in den Minuten 59, 69 und 79 die Treffer zum 4:0 für den Gastgeber über deren Zustandekommen nicht auch noch hier detailliert geschrieben werden muss. 

Was bleibt, war der Ehrentreffer in der 90. Minute durch Michael Baum und die bittere Erkenntnis, dass Auswärtsspiele wohl nicht die Angelegenheit des noch sehr jungen OFV sind. Gut ist es daher, schon im nächsten Spiel gegen die Kitzinger Bayern ein Heimspiel bestreiten zu dürfen. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

SpVgg Gülchsheim – Ochsenfurter FV 4:1 (1:0) 

Aufstellung: Julian Mähler – Sebastian Reichert – Stefan Müller (59. Florian Mohr) – Michael Baum – Mario Rothemel – Christian Paul (65. Christian Knauer) – Sebastian Wirsching – Patrick Holley – Pano – Max Langer – Oliver Schmitt 

Torschützen: 1:0 (39.) Ralph Dehm – SpVgg; 2:0 (59.) Uwe Hirsch – SpVgg; 3:0 (69.) Jonas Hümmer – SpVgg; 4:0 (79.) Robin Jung – SpVgg; 4:1 Michael Baum (90.) – OFV. 

Verwarnung: entfällt 

Schiedsrichter: Jürgen Walther, FV Thüngersheim 

Zuschauer: ca. 100

28. Spielminute: Uwe Weigl vom TSV Gnodstadt mit einem taktischen Foul gegen Pano, das gänzlich ungeahndet blieb.

Das war ein Kreisklassenspiel ganz nach dem Geschmack der ca. 130 Zeitzeugen dieser Partie. Nicht unbedingt schön, aber mit viel Feuer im Spiel. Die Vorzeichen waren klar: Die Gastgeber wollten raus aus dem Keller und die Gäste den Anschluss nach oben nicht verlieren. Da gab es wahrlich nichts zu verschenken. Bereits nach 48 Sekunden hätte unser OFV durch Pano mit 1:0 in Führung gehen können. Damit waren die Zeichen schon einmal richtig gesetzt. 23 Minuten später war es Matthias Ingelmann, der wohl agilste Spieler im Team des Gastgebers, der mit einem fulminanten Distanzschuss unseren Keeper Tim Krüger prüfte – erfolgreich, wohl gemerkt für unseren Tim. In der 28. Minute setzte dann Uwe Weigl vom TSV klare Zeichen und bremste ohne Ball an der Mittellinie unseren Pano übel aus. Zu Gute muss man ihm sicherlich halten, dass er aus diesem taktischen Foulspiel sicherlich die anschließende langwierige Behandlung an unserem Pano nicht gewollt hatte, Gelb wäre es aber allemal gewesen, da Pano dann eigentlich nur noch zwei Gegenspieler (incl. TSV Keeper) vor sich gehabt hätte. In dieser Behandlungszeit und somit in Unterzahl reagierte Tim Krüger gegen Fabian Herbst weltmeisterlich, sofern man solche Vergleiche überhaupt nutzen darf – Es war halt super! Mit diesem Reflex kam Pano wieder ins Spiel und versemmelte prompt die Möglichkeit zur Führung. Mit Ablauf der ersten 45 Minute zeigte der sehr unorthodox leitende Schiedsrichter René Neupert aus Bischbrunn weitere fünf Spielminuten an, aus denen letztendlich acht Minuten wurden. In der 45. plus 5. Minute ein folgenschweres Foulspiel von TSV Keeper Robert Stadelmann, als er mit gestrecktem Bein außerhalb seines Strafraumes versuchte, einen Ball zu „entschärfen“. Folgenschwer allerdings nicht wegen einer eventuell verbundenen Verletzung, sondern für den TSV, weil der indirekte Freistoß, getreten durch den einmal mehr überragenden Florian Mohr zu Alexander Elias zum 1:0 für unseren OFV führte. 

Gleich nach Wiederanpfiff des zweiten Abschnittes der Ausgleich durch Sebastian Näck nach einem indirekten Freistoß vor der Strafraumlinie. Was im Anschluss folgte, war Kampf pur. Beide Teams gingen gut zur Sache und SR Neupert ließ lange gewähren, was vor allem die Gastgeber zu noch MEHR animierte. Hätte er in Halbzeit Eins durchgegriffen, wären im zweiten Abschnitt bei gleicher Spielweise die Spieler gegangen, wie die Blätter im Herbst von den Bäumen fallen, um mit diesem jahreszeitlichen Begriff keinen Zusammenhang mit eventuellen Namens-Dubletten des TSV herstellen zu wollen! Als dann in der 68. Minute Tim Krüger erneut unter Beweis stellte, was er so drauf hatte, wähnten sich die TSV’ler noch in Sicherheit, als Patrick entlang der Auslinie im Bereich des Mittelfeldes einen zugesprochenen Freistoß schnell ausführte, Seppl Wirsching mustergültig bediente und dieser kein Problem hatte, den Endstand von 2:1 für den OFV herzustellen. Bis der Abpfiff in der 96. Minute (!) erfolgte, mussten noch einige Nerven aller Beteiligten beruhigt werden, sofern dies überhaupt möglich war. So hätte es in der 83. Minute wegen einer Tätlichkeit eines TSV Spielers als Reaktion auf ein Foul unseres Spielers Dunkelrot geben müssen. Stattdessen gab es gar nichts – nicht gegen uns und auch nicht gegen den TSV! Kurz zuvor hätte Sebastian Reichert und danach Olli Schmitt noch auf 3:1 oder gar 4:1 erhöhen können. So musste einmal Tim Krüger dafür herhalten, den Dreier in festen Händen zu halten, nämlich in der 83. Minute gegen Sebastian Näck. Im Gegenzug war es erneut Max Langer und Sebastian Wirsching nicht gegönnt, den Sack zuzumachen. Es blieb beim 1:2 aus Sicht der Gäste und das war genau in dieser Höhe auch verdient, ohne Wenn und Aber. Fazit: Wer in der Tabelle unten steht, den verlässt in der Regel auch noch das Glück und wer oben mitspielen will, erfährt selbiges und begründet dies mit dem Satz: „Das Glück des Tüchtigen“. Wie wahr!? 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

TSV Gnodtadt – Ochsenfurter FV 1:2 (0:1) 

Aufstellung: Tim Krüger – Christian Trunk – Oliver Schmitt – Michael Baum – Mario Rothemel – Florian Mohr (62. Sebastian Reichert) – Sebastian Wirsching – Alexander Elias (74. Christian Paul) – Pano (90. Onur Kocak) – Patrick Holley – Max Langer 

Torschützen: 0:1 (45. + 6) Alexander Elias; 1:1 (49.) Sebastian Näck; 1:2 (70.) Sebastian Wirsching 

Verwarnung: Sven Heppel (54.) – TSV; Oliver Schmitt (54.) – OFV; Holger Stadelmann (63.) – TSV; Pano (65.) – OFV; Matthias Ingelmann (87.) – TSV; Johannes Speda (89.) – TSV 

Gelb-Rot: Sven Heppel (93.) - TSV 

Schiedsrichter: René Neupert, MSP - Bischbrunn 

Zuschauer: ca. 130

64. Minute: Tim Krüger pariert Strafstoß von Benjamin Pappenberger beim Stand von 3:0 für den OFV

3:0 hieß es nach 93 Minuten für unseren Ochsenfurter FV beim Auswärtsspiel, dem letzten Spiel dieser Vorrunde, in Martinsheim gegen die dortige Bezirksligareserve der FG Marktbreit/Martinsheim. Es war das 7. Spiel der laufenden Runde nach dem ersten Auswärtssieg in Sommerhausen für unseren OFV. Bei schönstem Novemberwetter am heutigen Volkstrauertag erlebten ca. 130 Zuschauer zwei hoch motivierte Teams, welche sich nichts schenkten. Die einen mit verbaler Artikulation gegen den eigenen Trainer, gegen den Schiedsrichter und gegen die Zuschauer der Gastmannschaft und die anderen mit druckvollem Spiel, das allen Beteiligten klar aufzeigte, dass der OFV hier und heute nicht als Verlierer vom Platz gehen wollte. 

Das letzte Auswärtsspiel, das gewonnen wurde, es war Spiel Nummer Sieben der laufenden Runde unseres OFV, war in Sommerhausen am 01.10.2011, ansonsten wurden bei all den anderen Auswärtsspielen keine Punktegewinne registriert. Bereits in der 7. (!) Minute hätte der Gastgeber durch Simon Rützel gut und gerne in Führung gehen können, scheiterte aber an unserem heute sehr gut aufgelegten Keeper Tim Krüger. Im direkten Gegenzug, es lief noch die 7. (!) Minute kam „Pepsi mit Schwung“, also unser Patrick Holley durch die Mitte mit einem Pass zu Sebastian Wirsching, der wiederum unseren „Griechen“ Pano milimetergenau bediente und dieser so das 1:0 herstellte. Schon neun Minuten später waren es erneut Pano und auch Max Langer, die das Sportgerät nicht im Netz des Gegners unterbrachten. Kurz darauf war es Thomas Rützel vom Gastgeber nicht gegönnt, nach einer Eckballflanke zu egalisieren. Fortan versuchten die Kicker der FG immer mehr Einfluss auf den überragenden Schiedsrichter Eugen Ungefuch zu nehmen und ihn in seinen Entscheidungen zu beeinflussen, was ihnen allerdings nicht gelang. In Minute 36 rutschte Pano nur ganz knapp am Ball vorbei nachdem er diesen von Max Langer vor die Füße gespielt bekam. In Minute 42 (die Zahl ist durch 7 teilbar) ein tolles Solo von Spielertrainer Mario Rothemel, der sich bis auf die Grundlinie rechts vom Tor durchsetzte, den Ball über den herauslaufenden Keeper Martin Wegener lupfte und so dem Pano die Möglichkeit zum 2:0 zu geben, die er auch dafür nutzte. Direkt nach dem Anstoß um ein Haar der Anschlusstreffer durch Pauli Josephs. 

Im zweiten Abschnitt holte sich dann Bernhard Spörer von der FG den gelben Karton wegen Meckerns ab. Er war es dann, der fünf Minuten später knapp den Anschluss zum 1:2 verpasste. Schon drei Minuten später ein toller Reflex von Tim Krüger gegen einen Distanzschuss quer durch das Gewühl von „Freund und Feind“. In Minute 63 (na, ihr wisst schon) ein folgeschwerer Rückpass der FG zum eigenen Torwart, der diesen mit der Hand aufnahm (Markus Merk aus dem Spiel Hamburg - Bayern lässt schön grüßen). Die einen pfeifen es, die anderen nicht. Eugen Ungefuch hat’s gepfiffen und Patrick Holley zum 3:0 genutzt. Der minutenlange Proteststurm der FG’ler brachte diesen dann zwei Minuten später per Konzessionsentscheidung einen Strafstoß ein, der mindestens genauso hätte ungeahnt bleiben können. Die einen pfeifen es, die anderen nicht. Eugen Ungefuch hat’s gepfiffen. Der von Benjamin Pappenberger sehr platziert getretene Strafstoß wurde allerdings von Tim Krüger, dem OFV-Keeper, eliminiert. Kurz darauf holte sich der Schütze wegen Meckerns den gelben Karton ab (68. Minute) und wegen Wiederholung desselben Delikts in Minute 82 den roten dazu (Gelb-Rot). Eine Minute zuvor parierte Tim Krüger wieder „weltmeisterlich“ gegen Daniel Glöckner. In der 91. Minute (das ist die Zahl der Faktoren 13 und 7) war es Simon Rückel nicht gegönnt, das Ehrentor zu erzielen. Fazit: Na also, es geht auch auswärts! Das erste Spiel der Rückrunde (16 Spieltag – Was ergibt die Quersumme?) am kommenden Sonntag auswärts in Gnodstadt sollte dem heutigen in nichts nachstehen. Pack mers, Kameraden! 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

FG Marktbreit/Martinsheim II – OFV 0:3 (0:2) 

Aufstellung: Tim Krüger – Christian Trunk – Oliver Schmitt – Michael Baum – Mario Rothemel – Florian Mohr (63. Moritz Büser) – Sebastian Wirsching (77. Onur Kocak) – Alexander Elias – Pano – Patrick Holley – Max Langer (37. Sebastian Reichert) 

Torschützen: 0:1 (7.) Pano; 0:2 (43.) Pano; 0:3 (62.) Patrick Holley 

OFV Keeper Tim Krüger pariert Strafstoß gegen Benjamin Pappenberger in der 64. Minute 

Verwarnung: Sebastian Wirsching (25.) – OFV; Tobias Jaroschek (27.) – FG MM; Martin Wegener (43.) – FG MM; Bernhard Spörer (52.) – FG MM; Benjamin Pappenberger (68.) – FG MM; Oliver Schmitt (78.) – OFV; Moritz Büser (89.) – OFV 

Gelb-Rot: Benjamin Pappenberger (82.) – FG MM

Schiedsrichter: Eugen Ungefuch 

Zuschauer: ca. 130

Er hatte alles im Griff: Schiedsrichter Jürgen Schneider aus Remlingen

Es ist durchaus schwierig einzelne Personen in einem Bericht hervorzuheben, wenn man als Schreiberling sich durchaus darüber bewusst ist, dass in diesem Spiel wohl alle Akteure einen super Tag hatten, wie auch gegen Winterhausen, gegen Sonderhofen oder auch gegen Iphofen. Aber wenn man einen Tag darüber schläft und tags darauf im Städtle Meinungsfindung betreibt, kommt man genau auf diesen Titel. Sorry, Patrick, da ich weiß, dass vor allem Du dies überhaupt nicht wünschst. Soviel zum Vorspann.

Mit zwei desaströsen Niederlagen aus Giebelstadt und Gaukönigshofen im Gepäck trat unsere Kreisklassenelf das Heimspiel bei schönstem Sonnenschein und vor ca. 250 Zuschauern gegen den Spitzenreiter SV Willanzheim an. In Gesprächen vor dem Spiel mit Fans des SVW waren sich nicht nur diese darüber bewusst, was hier auf der Maininsel die vorhergehenden Spitzenreiter erlebt hatten. Sie sollten zunächst Recht behalten. Bis auf Patrick Holley, der für Christian Paul kam, gab das Trainerteam der Elf aus Gaukönigshofen die Möglichkeit aufzuzeigen, was sie wirklich drauf hatten. Diese Chance hatten sie gut genutzt. 

Bereits nach elf Minuten klingelte es im Netz des Gastes. Quer durchs Mittelfeld konterte Patrick Holley auf halbrechts, bediente milimeter genau  unseren griechischen Spezialisten Pano (Panagiotis Kritsiniotis) und dieser tat das, für das er eigentlich vorgesehen ist: Tore schießen. Dieses Tor erzielte er ganz abgezockt als Lupfer über den herauslaufenden SVW Keeper Michael Uhl. Schon drei Minuten später erneut Patrick Holley mit einer tollen Vorarbeit, dieses Mal für Alexander Elias, der das 2:0 markierte. So hätte es auch munter weitergehen können. So z. B. in Minute 23, als Pano sich nur noch das Eck aussuchen musste und das Sportgerät voll über die Latte drosch, nachdem er eine Vorlage von Max Langer serviert bekam und  dieser wiederum durch einen Konter über rechts nach einem Zuspiel von Patrick Holley profitierte. Patrick Holley stand im Abwehrzentrum wie einst der Kaiser Franz, dirigierte und schrie was die Lunge hergab. Er tauschte die Positionen mit seinem Spielertrainer und verwirrte die Gegner total. Schade, dass er solange beruflich nicht anwesend sein konnte. 

Und wer seine Chancen nicht nutzt, spielt meist dem Gegner den Ball ins Geläuf oder auch in die Füße, wie Alexander Elias seinem Gegenspieler zum psychologisch schlechtesten Zeitpunkt, der 42. Minute, und das ausgerechnet im eigenen Strafraum. Der überragende Schiedsrichter Jürgen Schneider aus Remlingen hatte keinerlei Abwägungsmöglichkeiten mehr zur Entscheidung. Den fälligen Strafstoß verwandelte Markus Stöcker zum Anschlusstreffer und Halbzeitstand von 2:1. 

Im zweiten Abschnitt war es zunächst Johannes Dorsch vom SVW, der nur knapp den Ball und somit das Tor des OFV verfehlte. Und dann kam der Abschnitt der ungenutzten Möglichkeiten: 57. Minute: Florian Mohr zieht ab – ein SVW Verteidiger kratzt den Ball von der Linie; 60. Minute. Florian Mohr erneut mit einer Top Möglichkeit, ohne Erfolg; 62. Minute: Max Langer und Pano vergeben im Sekundentakt die Möglichkeit die Führung auszubauen. Patrick Holley raufte sich die nicht vorhandenen Haare und haderte lautstark ob der vielen vergebenen Möglichkeiten. Er war der Motor, der auf Grund der langen Pause anfing, ins Stottern zu kommen. Dass er sich dann auswechseln ließ, war mehr als verständlich und sprach erneut für seine Top Einstellung. Der tobende Beifall von der Haupttribüne war ihm gewiss. Danke – Patrick! 

Zuvor allerdings das 2:2 durch Dieter Schmitt nach einem krassen Abwehrschnitzer der OFV Abwehr. Führt man sich dann allerdings noch die Topmöglichkeit des SVW Spielers Dominik Hirsch in der 83. Minute vor Augen, dann können alle Beteiligten mit diesem Remis höchst zufrieden sein und der Gast in seiner Heimat die Kerm ausklingen lassen. 

Fazit: Einmal mehr sahen über 200 Zuschauer ein tolles Spiel der vereinten Stadtvereine, die in dieser Saison nicht angetreten sind, um die Sterne vom Himmel zu holen, aber deutlich aufzuzeigen, dass wir alle auf dem richtigen Weg sind. Weiter so und Danke an beide Teams und Schiedsrichter Jürgen Schneider für dieses tolle Erlebnis im regionalen Fußball! Mehr dazu auch unter Impressionen

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV – SV Willanzheim 2:2 (2:1) 

Aufstellung: Tim Krüger – Christian Trunk – Oliver Schmitt (70. Benjamin Turan) – Michael Baum – Mario Rothemel – Patrick Holley (84. Onur Kocak) – Sebastian Wirsching – Moritz Büser (50. Florian Mohr) – Pano – Alexander Elias – Max Langer 

Torschützen: 1:0 (11.) Pano; 2:0 (14.) Alexander Elias; 2:1 (42.) Markus Stöcker; 2:2 (79.) Dieter Schmitt 

Verwarnung: Oliver Schmitt (28.) – OFV; Alexander Elias (42.) – OFV; Simon Roth (59.) – SVW; Sergej Unrau (72.) – SVW; Pano (92.) – OFV; Benjamin Turan (93.) - OFV 

Schiedsrichter: Jürgen Schneider, Remlingen 

Zuschauer: ca. 250

Egal wie man sich dreht, biegt oder verrenkt: Es hat nicht sollen sein.

Ein Regelverstoß, ein Eigentor und ein Abseitstor war die traurige Ausbeute des SV Gaukönigshofen im Derby gegen die Kicker unseres OFV, die durchaus auch Möglichkeiten hatten, Treffer zu landen. Aber fangen wir ganz von vorne an. Zunächst einmal waren unsere Kicker ggü. dem Desaster aus Giebelstadt nicht wieder zu erkennen. Von Anfang suchten sie die Zweikämpfe und dadurch auch den direkten Weg zum Tor. Doch bis wir uns richtig warm gespielt hatten, war bereits Dilemma Eins im Anflug. Ein Spieler des SVG drang über links in unseren Strafraum ein und der herauslaufende Keeper Tim Krüger touchierte l den Spieler leicht. Der Ball rollte weiter Richtung Tormitte, die völlig offen und leer zur Aufnahme desselbigen bereitstand. Schiedsrichter Kalbskopf entschied somit richtiger Weise auf Weiterspielen und wollte mit einem Strafstoßpfiff den Weg des Balles ins Tor nicht unterbrechen – Warum auch? Doch wie Phoenix aus der Asche sprintete wohl in Weltrekordzeit Spielertrainer Mario Rothemel von rechts heran und hinderte den Ball beim Überschreiten der Linie durch Wegschießen. Und nun der Regelverstoß durch SR Kalbskopf: Er nahm die Vorteilsentscheidung zurück und entschied nunmehr auf Strafstoß – Absolut falsch und in der Beobachtung mit absolutem Punktabzug für diese Leistung versehen. Eine Vorteilsentscheidung kann nicht davon abhängig gemacht werden, ob ein Torerfolg zustande kommt oder nicht! Soviel zum Thema Regelkunde. 

SVG-Trainer Heiko Esser verwandelte den Strafstoß und stellte den somit den einzigen Treffer in Halbzeit Eins her. Drei Minuten später war es erneut Heiko Esser, der allerdings in Tim Krüger seinen Meister fand. Dieser Leistung stand in nichts sein Gegenüber Josef Nagl nach. Er parierte weltmeisterlich gegen Pano und verhinderte so den Ausgleich. In Minute 27 vergibt Alexander Elias nach einem Freistoß durch Pano eine schier hundertprozentige Chance. Pano war es dann selbst, der nach einer super Vorlage von Max Langer am Torerfolg scheiterte. In Minute 39 war es erneut Heiko Esser vom Gastgeber, der einen Distanzschuss versuchte, da Tim Krüger etwas weit vor seinem Kasten stand, aber nur knapp verfehlte. 

Mit diesen Chancen im Gepäck wollten unsere Mannen wohl auch Gutmachung im zweiten Abschnitt geloben und fingen gleich nach Wiederanpfiff per Eigentor durch Christian Trunk den zweiten Treffer des Tages. In Minute 59 war es der eingewechselte Erturul Senel, der nur knapp verfehlte. Nur fünf Minuten später ein klares Foulspiel an Sebastian Wirsching im Strafraum des SVG, der allerdings ungeahndet blieb. „Wenn Du kein Glück hast, kommt oft das Pech noch dazu“ oder so ähnlich, werden sich viele gedacht haben. So auch in der 72. Minute durch Christian Trunk, der seinen verkehrten Treffer egalisieren wollte und nur knapp am SVG-Gehäuse vorbei köpfte. Nachdem in der 81. Minute der SVG Spieler Oliver Bätz aus bester Position das Tor verfehlte, erhielt der Gastgeber noch mit dem 3:0 ein Abseitstor geschenkt, dass eigentlich nur noch statistischen Wert hatte. Fazit: Es hat nicht sollen sein! Schade.

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

SV Gaukönigshofen – Ochsenfurter FV 3:0 (1:0) 

Aufstellung: Tim Krüger – Christian Trunk – Oliver Schmitt (57. Erturul Senel) – Michael Baum – Mario Rothemel – Christian Paul (80. Florian Mohr) – Sebastian Wirsching – Moritz Büser (57. Onur Kocak) – Pano – Alexander Elias – Max Langer 

Torschützen: 1:0 (17.) Heiko Esser per Strafstoß; 2:0 (47.) Christian Trunk (Eigentor), 3:0 (83.) Johannes Hemm per Abseitstor 

Verwarnung: Tim Krüger (17.) – OFV; Manuel Ötsch (37.) – SVG; Christian Trunk (86.) – OFV; Pano (88.) – OFV 

Schiedsrichter: Klaus Kalbskopf, Gruppe Künzelsau

Zuschauer: ca. 120

Dieses Spiel des OFV konnte kaum jemand so richtig erwärmen

Dieses bekannte Zitat vom Doppelagenten Thomas Lieven in „Es muss nicht immer Kaviar sein“, wurde von ihm immer dann geäußert, wenn etwas Unglaubliches vorgefallen ist. Gut, in unserem Club, dem OFV, brauchte dieser Spruch keine Anwendung zu finden, hatten das schier Unfassbare doch genügend OFV’ler live mit erlebt. 

5:1 hieß es am Ende des Spiels nach dem Abpfiff der fast 16 jährigen Schiedsrichterin Alina Richter und damit waren wir noch gut bedient. Wäre da nämlich Keeper Tim Krüger nicht zwischen den Pfosten gestanden, wer weiß, was dann geschehen wäre? Es liegt mir fern, dieses Spiel hier zu kommentieren, aber dennoch sind einige Worte der Eigenkritik durchaus angebracht. 

Da wäre nach dem 3:0, das wohl kaum jemand irgendwie als Tor verbucht hatte, die Feststellung, dass dieses Tor wohl erst Anerkennung fand, als die junge Schiedsrichterin unseren augenscheinlich letzten Mann befragt hatte, ob er wohl das Abseits aufgelöst hätte? O-Ton Alina Richter nach dem Spiel: Er hatte dies bejaht und sie somit erst dann auf Tor entschieden! Den Fairnesspokal werden wir dafür kaum erhalten, da diesbezüglich auch die Meldung der Schiedsrichterin fehlen dürfte. Dieses 3:0 in der erst 27. Minute war wohl auch der „Kasus-Knacksus“, wie der Volksmund sagen würde. Die zweite Mannschaft hatte es zwar vorgemacht, was noch alles möglich wäre, aber davon war unsere Erste heute weit entfernt. Der Gastgeber wollte das Spiel gewinnen und zeigte deutlich auf, was man dafür tun muss: Kämpfen, beißen, Tore schießen! Diese Tugenden blieben bei uns gänzlich auf der Strecke, warum auch immer. Ich denke, dass unsere beiden Trainer wissen, wo der Hebel anzusetzen ist? Der guten Ordnung halber sei an dieser Stelle dennoch erwähnt, dass mit Florian Mohr in der 14. Minute, Alexander Elias eine Minute später und Max Langer nochmals nur eine Minute später die Möglichkeit bestanden hätte, das Spiel nach dem 1:0 Rückstand noch zu drehen. Dem war aber nicht so! Fazit: Auch Mainsondheim kam in Giebelstadt mit 7:1 ganz kräftig unter die Räder und siegte, allerdings zu Hause, im nächsten Spiel 5:1. Gegen wen? Na ja, ihr wisst schon? Für uns steht nach dem 5:1 in Giebelstadt die Auswärtsaufgabe Gaukönigshofen an. Schau mer mal?

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

SpVgg Giebelstadt – Ochsenfurter FV 5:1 (3:0) 

Aufstellung: Tim Krüger – Max Langer – Christian Trunk – Michael Baum – Mario Rothemel (28. Andreas Gernert) – Oliver Schmitt (23. Erturul Senel) – Sebastian Wirsching – Florian Mohr – Pano (59. Onur Kocak) – Christian Paul – Alexander Elias 

Torschützen: 1:0 (8.) Benjamin Geiger, 2:0 (20.) Benjamin Kemmer, 3:0 (27.) Philipp Deppisch; 4:0 (50.) Benjamin Kemmer, 5:0 (53.) Philipp Deppisch; 5:1 (56.) Sebastian Wirsching 

Verwarnung: Christian Trunk (21.) – OFV; Benjamin Kemmer (69.) – SpVgg; Onur Kocak (78.) – OFV; Oliver Schmitt (81.) – OFV 

Gelb-Rot: Christian Trunk (69.) – OFV wegen  wiederholtem Foulspiel 

Schiedsrichter: Alina Richter, Gruppe KT/OCH 

Zuschauer: ca. 180

26. Minute 2:1 durch Christian Paul

„Welche Lehren wurden aus dem Mainsondheim-Debakel gezogen“, fragten sich heute wohl einige Zuschauer, die zum Heimspiel gegen Schwarzenau/Stadtschwarzach wieder gekommen sind, 180 an der Zahl! Danke dafür. Nun gut, die Antwort darauf lassen wir einfach mal offen und jedem selbst überlassen. Ein Blick auf die Aufstellung wird hier sicherlich für den einen oder anderen Licht ins Dunkel bringen. 

Eines vorne weg: Einen Schönheitspreis hätten heute keine der beiden Teams gewonnen, aber darum geht es bekanntlich ja auch nicht. Die Gäste gingen von Anfang an zur Sache, ohne dabei unfair in die Zweikämpfe zu gehen. Sie suchten den Weg zum Tor über die Mitte und beherrschten die Szene im Mittelfeld. So dauerte es auch nicht lange, bis wir bereits durch Daniel Lang mit 1:0 hinten lagen. Das hätten die Gäste besser nicht so frühzeitig tun sollen. Sie weckten unsere OfV’ler aus der Lethargie und spornten diese zu mehr an. Zunächst gelang es in Minute 8 Max Langer nicht, das Sportgerät unterzubringen. In der Folge waren es Erturul Senel (10.), Alexander Elias (15.) und Florian Mohr (22.) die hätten egalisieren können. Das übernahm in der 23. Minute aber dann Max Langer, der heute wieder auf seiner gewohnten Position eingesetzt wurde. Schon drei Minuten später reagierte Christian Paul total clever, als alle glaubten der Ball sei über dem Tor durchs Aus geflogen, was nicht der Fall war, und netzte zur Führung zur Überraschung aller ein. Das war auch der Halbzeitstand. Kurz zuvor hätte jedoch noch Michael Philipp von den Gästen mit einem hervorragenden Konter durch die Mitte ausgleichen können. Noch vor dem Halbzeitpfiff ein ganz rüdes Foul an Max Langer im gegnerischen Strafraum, das der Unparteiische gänzlich unbeachtet ließ. 

Gleich nach Wiederanpfiff war es OFV-Keeper Tim Krüger, der einen strammen Schuss von Michael Philipp abwehrte. Immer mehr machte sich dann der 23. Mann zum wichtigsten Part des Spiels, warum auch immer? Leitete er bis dahin doch ganz souverän dieses Spiel. In Minute 67 das 2:2 nach einem direkten Freistoß durch Philipp Hegler. Das Spiel blieb ohne Biss in den OFV-Reihen und war zunehmend von Fehlpässen geprägt. Die Angst vor einem weiteren Gegentreffer schien spürbar in der Luft zu liegen? Nachdem in der 59 Minute Pano für Florian Mohr kam, wechselten die Trainer dann auch noch Thomas Trunk für Alexander Elias ein. Mit diesem Wechsel kam wieder so etwas wie Hoffnung auf, was sich auch bezahlt machte und zwar in der 76. Minute als Pano einen direkten Freistoß ins Netz verwandelte und Thomas Trunk durch das Hochgehen zum Kopfball den Torhüter verwirrte. 5 Minuten und 35 Sekunden ließ der Referee dann noch nachzuspielen und alle Beteiligten hatten den vielleicht unberechtigten Verdacht, dass er doch noch mit einem Remis vom Platz gehe wollte. Ging er aber nicht. 

Fazit: Durch die erneute Niederlage von Iphofen, bleibt der SV Willanzheim die Mannschaft der Liga und sonnt sich auf Platz eins. Die müssen nach unseren beiden kommenden Auswärtsspielen in Giebelstadt und Gaukönigshofen auf die Maininsel kommen. Bis dahin sollten wir die Spannung hoch halten und uns wieder darauf besinnen, zu was wir zu leisten im Stande sind. Viel Erfolg dabei. 

Bericht: Walter Meding

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV – FV Schwarzenau-Stadtschwarzach 3:2 (2:1) 

Aufstellung: Tim Krüger – Christian Trunk – Michael Baum – Erturul Senel – Christian Paul – Mario Rothemel - Oliver Schmitt – Florian Mohr (59. Pano) – Alexander Elias (69. Thomas Trunk) – Andreas Gernert (83. Onur Kocak) – Max Langer 

Torschützen: 0:1 (4.) Daniel Lang; 1:1 (23.) Max Langer; 2:1 (26.) Christian Paul; 2:2 (67.) Philipp Hegler; 3:2 (76.) Pano 

Verwarnung: Christian Philipp (64.) – FV Schw.; Mario Rothemel  (82.) – OFV; Onur Kocak (83.) – OFV; Pano (85.) – OFV 

Schiedsrichter: Rudolf Wehrwein, Gruppe WÜ 

Zuschauer: ca. 180

Ein Mann sieht rot...

Das war nun das Spiel nach drei Siegen in Folge beim Tabellenelften in Mainsondheim, die noch am Mittwoch zuvor beim Tabellensiebten in Giebelstadt mit 1:7 ganz kräftig unter die Räder kamen. Und genau mit dieser Niederlage im Rücken traten die Gastgeber auch an. Sie gingen los wie ein Schafkopfspieler, der gleich zu Anfang all seine Ober präsentiert und haben mit diesem Vorgehen letztendlich auch Recht behalten. Unser Team schien nach den tollen Spielen und Siegen gegen Sonderhofen, Sommerhausen und Iphofen die Aufgabe „Mainsondheim“ etwas zu relaxt angegangen zu sein und haben dafür auch die Quittung erhalten – nicht mehr, aber auch nicht weniger! Kopfsache sagen die einen – Leichtsinn die Anderen! Lassen wir das mal so im Raum stehen.

Bereits nach zwei Minuten verfehlte Alfred Gassner vom SCM das OFV-Gehäuse und setzte da schon klare Zeichen für das weitere Vorgehen. Als dann zwei Minuten später ein SC’ler in unserem Strafraum zu Boden ging, war es der junge Schiedsrichter Johannes Götz aus Randersacker, der nicht darauf reinfiel und weiterspielen ließ. Doch schon in der 7. Minute das 1:0 für den Gastgeber mit einem strammen 25 Meter Schuss durch Dominik Nuss. Spätestens jetzt hätte es Klingeln müssen – im Lager des OFV! Hat es aber nicht. Alexander Elias kam frühzeitig für Florian Mohr und holte schon vier Minuten später einen Strafstoß für die Seinen heraus, als er unsanft umgelegt wurde. Seppl Wirsching besorgte das 1:1. 

Die ca. 80 Ochsenfurter Zuschauer von 130 schöpften wieder Hoffnung. In Minute 20 zeigte der junge Schiedsrichter erneut, dass er Herrenspiele nicht zum ersten Mal pfiff, als Tim Krüger außerhalb des Strafraums einen Ball führenden Gegenspieler zu Fall brachte und dafür GELB erhielt, was viele einheimische Fans und auch die SCM-Spieler überhaupt nicht verstehen konnten, forderten diese doch den Feldverweis auf Dauer wegen einer Notbremse! Diesen Feldverweis gibt es allerdings nur, wenn durch dieses Foul auch eine klare Torchance genommen wurde. Das war nicht der Fall und somit lag der junge Referee absolut richtig in seinem Tun. Der anschießende Freistoß brachte nichts ein. 

Frank Schürger kam in Minute 34 für den verletzten Sebi Reichert und stellte um ein Haar fast den Führungstreffer her. Den wiederum besorgten allerdings dann gleich einer Triode Christoph Lang (35.), Niklas Vollhals (38.) und Alfred Gassner per Freistoß in der 42. Minute. In Sieben Minuten drei Tore! Das war es wohl, dachten sich nicht nur unsere Fans aus der Zuckerstadt. 

Erwähnenswert wäre dann noch die gelbrote Karte in Minute 56 nach einem wiederholten Foulspiel durch unseren Pano, hatte er doch vier Minuten zuvor bereits Gelb gesehen. Etwas mehr Cleverness wäre in dieser Situation sicherlich angebracht gewesen – von wem auch immer! Das Rückwechselrecht lässt schön grüßen! Was dann in Minute 59 passiert ist, soll hier einmal nicht näher beschrieben werden, da sich der Feldverweis auf Dauer gegen unseren Seppl Wirsching als Verfahren am Sportgericht wiederfindet. Tatsache ist, und das muss hier ganz klar niedergeschrieben werden, dass er den jungen Schiedsrichter nicht beleidigt hatte, wie dies von der Mainpost veröffentlicht wurde. Das wurde mir direkt nach dem Spiel bereits vom Schiedsrichter selbst höchst persönlich bestätigt. 

Schlussendlich war es Tim Krüger, der in der 84. Minute ein „Dauerfeuer“ schadlos überstand und dennoch fast mit dem Abpfiff den Endstand von 5:1 durch Emanuel Kretzer hinnehmen musste. 

Fazit: Auf die Spiele in Kitzingen und Biebelried braucht hier nicht mehr hingewiesen zu werden. Dieses Spiel stand heute unter einem anderen Stern! Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und hätten nicht gewonnen! Insofern verweise sich auf die Überschrift dieses Berichtes....

Bericht: Walter Meding

Die Statistik:

SC Mainsondheim - Ochsenfurter FV 5:1 (4:1)

Aufstellung: Tim Krüger – Max Langer – Sebastian Reichert (34. Frank Schürger) – Michael Baum – Pano – Erturul Senel (38. Onuar Kocak) – Oliver Schmitt – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (13. Alexander Elias) – Andreas Gernert – Mario Rothemel 

Torschützen: 1:0 (7.) Dominik Nuss; 1:1 (17.) Sebastian Wirsching – Foulelfmeter; 2:1 (35.) Christoph Lang; 3:1 (38.) Niklas Vollhals; 4:1 (42.) Alfred Gassner per Freistoß; 5:1 (88.) Emanual Kretzer 

Verwarnung: Oliver Schmitt (15.) – OFV; Alfred Gassner (19.) – SCM; Tim Krüger (20.) – OFV; Pano (50.) – OFV; 

Gelbrot: Pano (56.) – OFV wiederholtes Foulspiel 

Feldverweis auf Dauer (rot): Sebastian Wirsching (angebliche Beleidigung des Gegenspielers und nicht wie in der Mainpost veröffentlicht, Schiedsrichterbeleidigung!) 

Schiedsrichter: Johannes Götz, SR Gruppe KT/OCH aus Randersacker 

Zuschauer: ca. 130 

15. Minute 2:0 Seppl Wírsching per Kopf

Was für ein Wochenende? Herrlichstes Wetter im besten Frühling und einige unerwartete Siege unserer Herren am Doppelspieltag des 1. und 3. Oktober 2011. In diesem Bericht gehe ich aber nur auf die unserer ersten Herren ein und die beiden Spiele hatten es in sich, vor allem aber das am Feiertag des 3. Oktober gegen den Tabellenführer FC Iphofen mit ihrem in den Medien so hoch gehandelten Ausnahmestürmer und Ex-Profi Manuel Endres. 

240 Zuschauer wollten dann auch diese Paarung sehen und diese Zahl wurde unabhängig voneinander durch drei Personen festgestellt, die sich die Mühe gemacht haben, die Zuschauerreihen zu durchzählen. Also: Zuschauerrekord auf der Maininsel unter der Regie des neugegründeten Ochsenfurter FV. 

Diesen Besuch mussten diese Zuschauer auch nicht bereuen, zumindest wenn man objektiv anwesend oder ein Fan des OFV war. 2:1 hieß es nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Jürgen Schneider aus Remlingen. Ein objektiver Zeitzeuge hätte sicherlich gesagt, dass ein Remis weitaus verdienter gewesen wäre, aber wer hat wann schon mal was verdient oder nicht? In der Runde über egalisiert sich das alles, sagte ein anderer objektiver Fan und wird damit wohl Recht behalten. 

Bereits nach zwei Minuten wurde allen klar, dass dieser Ex-Profi Manuel Endres nicht nur ein gefährlich werdender Torschütze werden kann, sondern dass dieser sich auch beim Einwerfen des Balles von der Seitenauslinie besonders hervor tut – Unser Sachse Robert Baumann lässt schön grüßen! Doch das alles half zunächst nichts, da unsere Mannen vom Trainerduo Mahlmeister/Rothemel super eingestellt wurden und diese bei drei im Rundenbetrieb befindlichen Herrenteams keine Fehler beim Einwechseln bzw. bei der Aufstellung machen (Einsatz von aktiven Spielern in verschiedenen in Konkurrenz spielenden Herrenteams!). Kompetenz hat sich schon immer ausgezahlt! 

Unser Zweimetermann Olli Schmitt war es in der 5. Spielminute, der sich gegen drei FC’ler durchsetzte, den Ball nicht verloren gab und Erturul Senel hervorragend bediente. Der hatte keine Mühen mehr, den ersten Treffer des Tages zu landen – 1:0 OFV. Ein Auftakt nach Maß. Die Mannen vom Fuße des Schwanberges waren sichtlich angeschlagen und nur ca. 50 Zuschauer sahen diesen Treffer. Und als die Brücke über dem Altwasser sich zu füllen begann, war es Seppl Wirsching, der per Kopf das 2:0 markierte, nachdem er von Florian Mohr einen Freistoß direkt auf die „Birne“ serviert bekam. Diesen Treffer konnten ca. 70 Zuschauer per Augenschein registrieren, der Rest auf der Brücke nur durch den Torschrei der pünktlich anwesenden Zuschauer – Tja, der frühe Vogel fängt den Wurm. 

Dieses zweite Tor war wohl der „Hallo-Wach-Effekt“ unserer Gäste vom südlichen Steigerwald. Aber was Manuel Endres im Feld der FC’ler, ist Tim Krüger im Tor der OFV’ler. In Minute 25 und 26 parierte er mit sagenhaften Reflexen gegen Benedikt Jandl und Markus Dörr. Drei Minute später war es dann Manuel Endres selbst, der seiner Rolle nicht gerecht wurde und das OFV-Gehäuse nur knapp verfehlte. „Eine Schwalbe macht eben noch keinen Sommer“. In Minute 35 ein direkter Freistoß rechts vom Strafraum unseres OFV, der kurz und trocken getreten wurde und Tim Krüger einmal mehr herragend reagierte. Mittlerweile war das Maininsel-Stadion mit 240 Zuschauern besetzt und konnten erleben, wie in der dritten Minute der Nachspielzeit des ersten Abschnittes Sebastian Reichert, der Bewacher von Manuel Endres, einen unerwarteten Ball von der Linie schoss – Halbzeit! 

Das Spiel war noch lange nicht entschieden, war die einhellige Meinung vor allem im Fanblock des FC und Recht sollte sie behalten. Die Gäste übernahmen immer mehr das Spielgeschehen und schienen irgendwie mehr Fitness auszustrahlen, wie die unsrigen. Sie wirkten irgendwie athletischer und konditionell besser drauf. In Minute 59 nach einem Befreiungsschlag aus unserem Strafraum, war es unser Grieche Pano, der mit einer lauen Chance scheiterte. Im Gegenzug der eingewechselte Markus Bäuerlein vom FC, welcher unserem Keeper alles abverlangte und ein „das gibt es doch gar nicht“ im FC-Fan-Block herrief. Aber noch im selben Atemzug dann doch der Anschlusstreffer, allerdings nicht durch einen FC’ler, sondern durch unseren Max Langer höchst persönlich, was nach dem Spiel in den eigenen Reihen ein süffisantes „Der Max trifft wieder“ hervor rief. 

Der Rest ab dieser 66. Minute ist schnell erzählt. Wir hatten kaum noch eine Chance und die FC’ler hauten uns das Sportgeräte um den Kasten, auf Teufel komm raus. In Minute 86 verzieht Manuel Endres aus 8 Metern erneut und in den Minuten 87 und 88 war es erneut Tim Krüger, der die Punkte in festen Händen hielt und zwar mit Chancen durch Dörr und Müller vom FCI. Als Schiedsrichter Jürgen Schneider abpfiff, konnte man die Last eines schweren Steines auf der Maininsel fallen hören, die sicherlich einen Tsunami ausgelöste hätte, wenn es diese Steine wirklich gegeben hätte. 25 Minuten Nervenaufreibende Kost  mit einem guten Ausgang – Für OFV’ler wohl gemerkt. Fazit: Nach dem Rundenauftakt mit zwei Heimspielen ohne Niederlage folgte das unrühmliche Spiel in Kitzingen, nach dem super Kick gegen Winterhausen das uns allen noch bekannte Spiel in Biebelried! Wir sollten nun nach drei Siegen in Folge soweit gereift sein, dass aus dem Spiel in Mainsondheim kein Spiel in Waterloo werden wird! Danke im Voraus dafür. 

Walter Meding.  

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV - FC Iphofen: 2:1 (2:0)

Aufstellung: Tim Krüger – Max Langer – Sebastian Reichert (46. Alexander Elias) – Oliver Schmitt – Erturul Senel (44. Frank Schürger) – Christian Paul – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (Onur Kocak) – Pano – Andreas Gernert – Mario Rothemel 

Torschützen: 1:0 (5.) Erturul Senel; 2:0 (15.) Sebastian Wirsching; 2:1 (66.) Max Langer 

Verwarnung: Pano (50.) – OFV; Stefan Dörr (51.) – FCI; Andreas Grün (53.) – FCI; Matthias Müller (58.) – FCI; Frank Schürger (84.) – OFV; Kocak Onur (85.) – OFV; Oliver Schmitt (89.) – OFV 

Schiedsrichter: Jürgen Schneider, Gruppe WÜ 

Zuschauer: ca. 240

Onur Kocak zum 2:0 Endstand

Das hatten sich die „Sandhasen“ wohl anders vorgestellt, dieses Spiel bei herrlichstem Wetter am Samstagnachmittag vor dem Kirchweihsonntag in Sommerhausen vor ca. 100 Zuschauer, wobei man hier getrost 75 Prozent derer den Zuckerstädtern gutschreiben konnte. 

2:0 unterlagen sie gegen einen gut aufgelegten Ochsenfurter FV, der nicht unbedingt viele Chancen zu verbuchen hatte, wie auch der Gastgeber, die aber wesentlich abgezockter wirkten und ihre zugedachten Positionen hervorragend hielten. Der Gastgeber schien sich überhaupt mehr auf die anstehende Kirchweih konzentriert zu haben, wie auf dieses Spiel Nummer 63 der laufenden Saison. 

Im ersten Abschnitt beherrschten die Sandhasen zwar ihren Strafraum und das Mittelfeld, blieben aber im letzten und wesentlichen Drittel des Platzes furcht- und fruchtlos. Einzig ein direkter Freistoß der Gastgeber wurde in der 39. Minute von OFV Keeper Tim Krüger eliminiert. Zuvor zog Erturul Senel aus de Distanz ab und das Sportgerät streifte über die Latte ins Toraus. In Minute 43 und 44 zwei laue Möglichkeiten durch Mario Rothemel aus 30 Meter und durch Erturul Senel, der nur noch am Keeper scheiterte. 

Im zweiten Abschnitt konnte man zunächst vermuten, dass unsere OFV’ler vorhatten, ihren Kontrahenten zur Kirchweih zum Tore schießen einzuladen. So gleich nach Wiederanpfiff durch Florian Kernwein, der über rechts konterte, in den Strafraum einbog, abzog und nur knapp das Torinnere verfehlte. Und just zu dem Zeitpunkt, wo diese Einladungen immer mehr zunahmen, schlug unsere Elf ganz abgezockt zu. In Minute 56 setzte sich Erturul Senel gegen mehrere Gegner über rechts durch, flankte nach innen und der dort lauernde Spielertrainer Mario Rothemel übernahm den Führungstreffer zum 1:0 für sein Team. Im Gegenzug war es einmal mehr Tim Krüger, der einen fulminanten Schuss von Fabio Codispoti zur Ecke abwehrte. Kurz darauf war es Christian Schneider von der TSG, der sich über links durchsetzte und mit viel Pech den Ausgleich nicht erzielen konnte. 

In Minute 61 dann eine folgeschwere Einwechselung durch das OFV Trainergespann Mahlmeister/Rothemel – folgeschwer allerdings für die Sandhasen. Onur Kocak kam für Ertu und Alexander Elias über unseren „60er“ Andy Gernert. 

14 Minute später ein super Konter über rechts durch Alexander Elias mit einer Flanke in den Strafraum, wo Onur Kocak goldrichtig stand und zum 2.0 einnetzte. Das war’s! Viel mehr ist nicht mehr geschehen und unser Team schaltete ob des schweren Spiels zwei Tage später am Tag der Einheit gegen den Tabellenführer Iphofen zwei Gänge zurück – und das war gut so! 

Fazit: Große Plätze sind auf jeden Fall kein Nachteil für unseren OFV und am kommenden Montag treffen zwei Teams aufeinander, die beide auf große Plätze zu spielen gewohnt sind. Schau mer mal, ob hier auch ein großes Spiel bei der Partie des Tabellenführers vom Schwanberg gegen einen Viertplatzierten aus der Zuckerstadt zustande kommt. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

TSG Sommerhausen - Ochsenfurter FV 0:2 (0:0)

Aufstellung: Tim Krüger – Sebastian Reichert – Michael Baum – Erturul Senel (61. Onur Kocak) – Christian Paul – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (77. Oliver Schmitt) – Pano – Andreas Gernert (61. Alexander Elias) – Max Langer – Mario Rothemel 

Torschützen: 0:1 (56.) Mario Rothemel, 0:2 (75.) Onur Kocak 

Verwarnung: Tobias Schneider (36.) – TSG, Marcus Geiger (72.) – TSG, Onur Kocak (76.) – OFV, Daniel Kessler (78.) – TSG, Nicolas Leis (80.) – TSG, Florian Kernwein (83.) – TSG 

Schiedsrichter: Kevin Fischer, Gruppe WÜ 

Zuschauer: ca. 100

Dieser Platz blieb frei. Es war der Platz von Ehrenmitglied Hermann Schäffer, der in dieser Woche nach langer Krankheit verstorben ist

Jeder Verein hat einmal pro Vor- und Rückrunde einen Glückssieg zu verzeichnen - wird allgemein behauptet und der OFV hat heute davon reichlich Gebrauch gemacht. Dennoch wäre es an unserem Team gelegen gewesen durch Erturul Senel in Minute 6 und durch Seppl Wirsching in Minute 8 in Führung zu gehen. SVS Vorsitzender und aktiver Spieler Jochen Müller war es in Minute 16 nicht vergönnt einen Treffer zu landen, fand er in unserem Keeper Tim Krüger seinen Meister. Schon im Gegenzug ein Innenpfostentreffer von Ertu am SVS-Gehäuse und der zurückprallende Ball konnte auch nicht von Florian Mohr dort untergebracht werden, wo er hingehörte – im Netz. In Minute 19 rettete dann Tim Krüger einen dicken Abwehrschnitzer seines Spielertrainers Mario Rothemel. Acht Minuten später dann doch das 1:0 für die Gäste nach einem augenscheinlichen Blackout unseres Keepers durch Daniel Pfeufer. Johannes Haaf vom SVS war es, der eigentlich hätte auf 2.0 erhöhen müssen. Doch anstatt dessen, schwere Wortgefechte zwischen SVS Trainer und seinem Vorsitzenden. Trainer Pfeufer ging freiwillig auf die Zuschauerränge mit den Worten: „Da wird man wahnsinnig, wenn man da nichts sagen darf“.  Nun gut, so dramatisch war es auch nicht und wurde auch nicht so hoch gekocht, wie es zunächst den Anschein hatte – für Außenstehende wohl gemerkt. Und dann das schier Unfassbare: Zwei Eigentore in den Minuten 39 und 42 durch Michael Schejbal und Patrick Reuss brachten unseren OFV den 2:1 Halbzeitstand. „Glücksgöttin Fortuna – Wir danken Dir!“. Nachdem im zweiten Abschnitt Andreas Gernert noch ein Zuspiel vom Gegner milimetergenau serviert bekam und zum 3:1 einnetzte, parierte Tim Krüger in der 88. Minute noch einen Strafstoß des 1. Vorsitzenden Jochen Müller. So ließ uns auch Fortuna im zweiten Abschnitt nicht im Stich. Fazit: Darauf verlassen sollte sich unser Team nicht, dass diese Glücksgöttin des Öfteren in unserem Team verweilt. Wir sollten schon mal selbst was dafür tun, um nach dem Schlusspfiff als Sieger vom Platz zu gehen. Am Doppelspieltag des 1. und 3. Oktober in Sommerhausen und zu Hause gegen Iphofen ist dazu gleich mal Gelegenheit, dies in die Tat umzusetzen. 

Bericht: Walter Meding 

Ochsenfurter FV - SV Sonderhofen 3:1 (2:1)

Die Statistik: 

Aufstellung: Tim Krüger – Sebastian Reichert – Oliver Schmitt (46. Frank Schürger) – Michael Baum – Erturul Senel – Christian Paul – Sebastian Wirsching – Pano – Andreas Gernert (77. Onur Kocak) – Florian Mohr (46. Alexander Elias) – Mario Rothemel 

Torschützen: 0:1 (27.) Daniel Pfeufer; 1:1 (39.) Eigentor durch M. Schejbal – 2:1 (42.) Eigentor durch Patrick Reuss; 3:1 (74.) Andreas Gernert 

Verwarnung: Erturul Senel (30.) – OFV; Sebastian Wirsching (38.) – OFV; Joachim Weid (70.) - SVS 

Schiedsrichter: Sandro Wolf, Gruppe KT/OCH 

Zuschauer: ca. 200 

Frank Schürger gibt hier alles

In Anlehnung der Überschrift von letzter Woche "Das war super - Das war elegant" musste der Webmaster heute eine gewisse Abwandlung derselbigen vornehmen. Dieses Spiel war ein Paradebeispiel dafür, wie man sich selbst schlagen kann. Nicht mehr und nicht weniger! Bereits das 1:0 für den TSV als Lupfer durch Christian Schömig über unseren Ersatzkeeper Max Kress, hätte nie und nimmer passieren dürfen, hätte sich Keeper und Abwehrspieler Florian Mohr besser abgestimmt. Da kam der Ausgleich durch Abwehrspieler Sebastian Reichert im Rückwärtsfallen als Rückzieher 10 Minuten später wohl zur rechten Zeit. Bis zum Halbzeitpfiff hätten Andreas Gernert (27.), Michael Baum (32.), Pano (43.) und nochmals Sebi Reichert (44. - Lattentreffer) genügend Möglichkeiten diesen Zwischenstand positiv zu gestalten. Diesen Möglichkeiten stand eigentlich nur die Möglichkeit zur Gastgeberführung durch Matthias Winzenhörlein in der 28. Minute gegenüber. Dass sich dann OFV Keeper Max Kress durch zwei Foulspiels selbst gegen Strafstoßschützen bemühen musste, lag ganz alleine an ihm selbst. Er konnte die Führung des Elfmeterschützen Thomas Wolf in den Minuten 52 und 72 auf 3:1 nicht verhindern. Der Anschlusstreffer durch Ertu Senel in Minute 88 kam eigentlich viel zu spät und diente nur zur kosmetischen Korrektur des negativen Ergebnisses, zumindest aus der Sicht eines Zuckerstädters. Fazit: Noch im Bericht nach dem letzten Heimspiel wurde an die unmögliche Vorstellung zuvor bei Bayern Kitzingen erinnert und heute schon hatten wir das Doubel zur Kenntnis zu nehmen. Schade! 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

TSV Biebelried - Ochsenfurter FV 3:1 (1:1)

Aufstellung: Max Kress –  Sebastian Reichert (63. Alexander Elias) – Oliver Schmitt – Michael Baum – Mario Rothemel – Christian Paul – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (55. Frank Schürger) – Panagiotis Kritsiniotis – Max Langer – Andreas Gernert (55. Erturul Senel) 

Torschützen: 1:0 (5.) Christian Schömig; 1:1 (15.) Sebastian Reichert; 2:1 52.) Thomas Wolf per Strafstoß; 3:1 (72.) Thomas Wolf per Strafstoß; 3:2 (88.) Erturul Senel

Verwarnung: Sebastian Wirsching (38.) – OFV; Max Kress (58.) – OFV; Christian Schömig (61.) – TSV; Marcel Leykauff (83.) – TSV; Christian Paul (86.) - OFV 

Gelb-Rot: Christian Schömig (92.) – TSV 

Schiedsrichter: Peter Spiegel, Gruppe WÜ 

Zuschauer: ca. 100

17. Spielminute 1:0 durch Seppl Wirsching nach Vorarbeit von Pano und Lax Manger (!)

So oder ähnlich hätten eigentlich unsere zahlreichen Fans nach dem Spiel skandieren müssen, ob des klaren und deutlichen Erfolgs „ihrer“ ersten Mannschaft bei herrlichstem Sonnenschein auf der Maininsel beim 4:0 Sieg gegen Winterhausen. Ein Fan im Hintergrund sagte zu seinem Nachbarn: „Alles was wir in Kitzingen falsch gemacht haben, haben wir heute richtig gemacht!“. So könnte man das Spiel heute auf den Punkt bringen. 

Es hat einfach alles gestimmt, oder würde ein Trainer sagen: Fast alles? Nein, es hat gepasst. Nur wenige Chancen blieben ungenutzt und das Team stellte sich mannschaftlich geschlossen dar und unsere Abwehr glich einem Bollwerk. Florian Mohr und Sebastian Reichert dürfen durchaus zusammen mit unserem „60er“ Andy Gernert als Leistungsträger bezeichnet werden, wenngleich sicherlich alle Mannen „Ball bei Fuß“ standen und ihre Aufgaben hervorragend gemeistert haben. Bereits nach 4 Minuten hätte Oliver Schmitt nach einer Ecke von Florian Mohr zum 1:0 einnetzen können. Das war wohl auch die erste Duftmarke des Gastgebers und ein Zeichen dafür, zu was man heute gewillt sein möchte. 13 Minuten später eine herrliche Kombination zwischen Pano und Max Langer mit einem Milimeter genauen Pass zu Sebastian Wirsching, der keine Mühen hatte, den Führungstreffer herzustellen. Er war es drei Minuten später, der eine Flanke von Max Langer nur knapp zum 2:0 verfehlte. Max Langer war der Motor und Sprintstar im Spiel. In der 23. Minute setzte er erneut seinen Turbo in Takt, flankt nach innen und Pano erzielt das 2:0. Bevor dann die erste Möglichkeit des Gastes in der 33. Minute knapp über die Latte notiert werden konnte, war es Florian Mohr, der aus der Distanz abzog und nur ein Abwehrspieler des FCW noch das Sportgerät von der Linie dreschen konnte. In der 35. Minute erneut ein Schuss unserer OFV Sturmreihen aus dem Gewühl, der nur noch von Martin Kleinschnitz als Abwehrspieler des FC von der Linie bugsiert werden konnte. 

Der zweite Abschnitt war ebenfalls dazu geeignet, künftig noch mehr Zuschauer auf die Maininsel zu locken. Erst vergab in Minute 58 Sebastian Wirsching eine gute Möglichkeit und dann wurde eine Minute später Max Langer im FC Strafraum rüde von den Füssen geholt, allerdings im Schatten des Blickwinkels des sehr souverän leitenden Gerhard Scheller aus Würzburg, sodass die Ahndung dieses Deliktes außen vor blieb. Der Rest ist schnell erläutert: 63. Minute Frank Schürger für Florian Mohr. 67. Minute 3:0 Frank Schürger nach Vorarbeit „60er“. 83. Minute 4:0 Frank Schürger, nachdem Erturul Senel trocken abzog, der FC Keeper prallen ließ und eben der Frank hellwach zuschlug. Fazit: Winterhausen siegte letzte Woche 9:4 und war auf Wolke Sieben. Wir haben diese heute 4:0 geschlagen uns sollten dennoch das Spiel in Kitzingen immer vor Augen haben! Weiterhin viel Erfolg und alles Gute! 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV - FC Winterhausen 4:0 (2:0)

Aufstellung: Max Kress –  Sebastian Reichert – Oliver Schmitt – Michael Baum – Mario Rothemel – Christian Paul – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (63. Frank Schürger) – Panagiotis Kritsiniotis (72. Erturul Senel) – Max Langer – Andreas Gernert (81. Onur Kocak) 

Torschützen: 1:0 (17.) Sebastian Wirsching; 2:0 (23. Pano); 3:0 (67. Frank Schürger); 4:0 (83.) Frank Schürger 

Verwarnung: Martin Spanheimer (37.) – FCW; Sebastian Wirsching (41.) – OFV; Michael Morawitz (45.) – FCW; Sebastian Adelfinger (51.) – FCW; Pano (69.) – OFV; Tobias Schober (87.) – FCW; Max Langer (89.) – OFV 

Gelb-Rot: Sebastian Adelfinger (75.) - FCW 

Schiedsrichter: Gerhard Scheller, Gruppe WÜ 

Zuschauer: ca. 230 

Seppl Wirsching freut sich hier über den Ausgleich durch Pano

Bayerntrainer Erwin Klaffke brachte es beim 3:1 für sein Team in Minute 44 auf den Punkt: „Ihr habt die Chancen und wir machen die Tore!“. Mehr wäre zu dem Spiel im Abschnitt Eins eigentlich gar nicht mehr zu sagen, dem war nämlich tatsächlich so. Schon nach 20 Minuten hätten wir gut und gerne 2:0 führen können und kassieren dann durch eine Unachtsamkeit unseres sonst sehr zuverlässigen Keepers Tim Krüger das 1:0 durch Bernd Saam. Das brachte unsere Mannen nicht aus dem Konzept und stürmte weiter munter drauf los und konnte so in Minute 25 durch Pano ausgleichen. In Minute 28 verzieht Sebastian Wirsching ganz knapp und eine Minute später eine Doppelchance durch Max Langer und Oliver Schmitt nach einer Ecke. Max Langer war es in der 41. Minute der fünf Meter vor dem gegnerischen Keeper diesen anschoss, anstatt das Leder im Netz unterzubringen. Im Gegenzug dann ein sehenswerter Treffer der Gastgeber durch Mario Schmidt, der am rechten Strafraumeck mit Effekt abzog und den Ball im weiten Rund unhaltbar einnetzte. Dass aber dann schon eine Minute später ein Abstimmungsproblem zwischen Keeper und Abwehr des OFV zum 3:1 führte, war mehr als ganz bescheiden. Gleich nach Wiederanpfiff forderte dann der im Abschnitt Eins bereits verwarnte Florian Waschecha vom Gastgeber bei einem direkten Freistoß den Schiri auf, die Mauer zu stellen und wartete dann die Freigabe nicht ab. Das brachte ihm erneut gelb und somit Gelb-Rot. 40 Minuten spielten die Gastgeber in Unterzahl und niemand hatte es wohl gemerkt! So zumindest mussten den ca. 100 Zuschauern die Geschehnisse auf dem Platz vorgekommen sein. Unsere Jungs gaben sich vollends auf, kassierten noch in Minute 63 durch Bernd Saam das 4:1 und somit die erste Niederlage der Saison. 

Bericht: Walter Meding 

Die Statistik: 

F.Vgg Bayern Kitzingen II - Ochsenfurter FV 4:1 (3:1)

Aufstellung: Tim Krüger – Sebastian Reichert – Michael Baum – Mario Rothemel (46. George Erensay) – Oliver Schmitt (46. Alexander Elias) – Sebastian Wirsching – Christian Paul – Panagiotis Kritsiniotis – Max Langer (46. Erturul Senel) – Frank Schürger – Benedikt Jakob 

Torschützen: 1:0 (20.) Bernd Saam; 1:1 (25.) Pano; 2:1 (43.) Mario Schmidt; 3:1 (44.) Florian Waschecha; 4:1 (63.) Bernd Saam 

Verwarnung: Mario Rothemel (34.) OFV; Florian Waschecha (38.) F.Vgg; David Ryba (41.) F.Vgg 

Gelbrot: Florian Waschecha (50.) Mauer bei dF gefordert und dann zu früh geschossen 

Schiedsrichter: Wolfgang Prost, Gruppe KT/OCH

Zuschauer: ca. 100

62. Minute 1:1 durch Erturul Senel

Als festes Inventar der Kreisliga wurde zum Saisonende noch die Spielvereinigung aus Gülchsheim in den Printmedien bezeichnet, bevor sie den harten Gang in die Kreisklasse antreten mussten. Mit dem Exfußballprofi und Neu-Trainer Wolfgang Beischmitt reisten die Mittelfranken dann auf der Maininsel an und mussten nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt auch etwas für das Selbstvertrauen tun. Sei es drum. 

Ralf Dehm macht den Unterschied bei den Gästen und dieser fand in der 15. Minute mit dem OFV Keeper Tim Krüger gleich mal einen ebenbürtigen Gegner, der dessen große Möglichkeit zur Führung zunichte machte. Im direkten Gegenzug war es der Gästekeeper Christian Schmidt der das Sportgerät unserem Frank Schürger gerade noch von den Socken holte. Dieser Schmidt war es auch, der einen Drehschuss von unserem Griechen Pano zur Ecke lenkte. Drei Minute später so etwas wie eine laue Möglichkeit für Alexander Elias vom OFV. Die Ochsenfurter zeigten vor einer stattlichen Kulisse von ca. 280 Zuschauern deutlich auf, dass der Zusammenschluss auch sportlich gelungen ist. In Minute 36 war es Benni Jakob, der mal so aus 30 Metern abzog und den Schlussmann aus Gülchsheim alles abverlangte. Die Gegner waren es aber, die in Minute 41 und 43 hätten in Führung gehen können und zwar durch ihren Neuzugang aus Weigenheim Yannic Schüssler und durch Ralf Dehm. 

Im zweiten Abschnitt ging es weiterhin munter zu. Zunächst hätte Frank Schürger bei etwas mehr Konzentration nach einer Flanke von Max Langer das 1:0 herstellen können. Im Gegenzug dann Ralf Dehm, der über links konterte und gerade mal so slalommäßig durch unsere Abwehr dribbelte und das 1:0 für die Seinen herstellte. In Minute 59 dann er in der Überschrift angedeutete Wechsel. Das Trainergespann Mahlmeister-Rothemel war sich bereits vor dem Spiel einig, dass in den letzten 30 Minuten Erturul Senel für Rothemel kommt. Dieser war es dann auch, der nicht nur das nötige Pfeffer ins Spiel brachte, sondern auch den Ausgleichstreffer in Minute 62 nach einem tollen Zuspiel von Sebastian Wirsching, also drei Minuten nach dem Einwechseln. In Minute 80 dann ein Lattenkreuzknaller von Erturul Senel und drei Minuten später der rettende Sebastian Reichert auf der Torlinie des OFV, der so den Rückstand verhinderte. Fazit: Dieses Remis geht voll in Ordnung, wenngleich nicht unerwähnt bleiben muss, dass bei der nötigen Chancenauswertung im ersten Abschnitt man schon lange hätte alles klar machen können – auf Seiten des OFV wohl gemerkt.  

Bericht: Walter Meding

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV - SpVgg Gülchsheim 1:1 (0:0)

Aufstellung: Tim Krüger – Benedikt Jakob – Sebastian Reichert – Michael Baumann – Mario Rothemel (59. Erturul Senel) – Oliver Schmitt (75. George Erensay) – Sebastian Wirsching – Elias Alexander (46. Christian Paul) – Panogiotis Kritsiniotis – Max Langer – Frank Schürger 

Torschützen: 0:1 (56.) Ralf Dehm; 1:1 (62.) Erturul Senel 

Verwarnung: Oliver Schmitt – OFV (22.); Pano - OFV (44.); Sebastian Wirsching – OFV (71.); Yannic Schüssler – SpVgg (81.); Ralf Dehm – SpVgg (91.)

Schiedsrichter: Gruppe Bad Mergentheim 

Zuschauer: ca. 280

Ein Wolkenbruch forderte eine Spielunterbrechung von 10 Minuten

Von diesem ersten Spiel des Ochsenfurter Fußballvereins werden die Zeitzeugen noch lange sprechen. Nicht unbedingt, weil es auf dem Platz besonders aufgeregt zuging, als viel mehr wegen des Unwettereinbruchs mit Beginn der zweiten Halbzeit. 10 Minuten hatte der absolut souveräne Alfred Schulze, bekannt als ehemaliger Landesligaschiri, gerade die zweite Halbzeit geleitet, als nichts mehr ging. Er unterbrach das Spiel für 10 Minuten, um dieses dann bei normaler Regenqualität über die Bühne zu bringen. 

2:1 hieß es nach dem Schlusspfiff für den OFV und das geht so auch voll in Ordnung. Bereits nach drei Minuten stand es 1:0 für die Kicker der Maininsel durch Frank Schürger nach einer Flanke unseres griechischen Neuzugangs Panagiotis Kritsiniotis alias und für alle Zukunft „Pano“ genannt. Das Spiel flachte zunächst etwas ab und die A-Klassenmeister aus Gnodstadt zeigten durchaus auf, dass sie nicht gewillt waren, hier ohne Punkte nach Hause fahren zu wollen. Sebastian Näck war es in der 14. Minute, der eine Unachtsamkeit der OFV-Abwehr eiskalt ausnutzte und egalisierte. Dieser Spielstand sollte allerdings nur 4 Minuten Bestand haben. Max Langer nutzte seine erste Chance nach einer Flanke von Pano und stellte den alten Tore-Unterschied wieder her – 2:1. Aber schon im Gegenzug konnte Matthias Ingelmann einen Hochkaräter nicht zum Ausgleich nutzen. In den Minuten 25 und 26 vergaben die TSV’ler Florian Ott und erneut Matthias Ingelmann gute Möglichkeiten zum Remis. Frank Schürger prüfte in der 29. Minute den TSV Keeper Robert Stadelmann per Kopf und im Gegenzug war es Tim Krüger vom OFV der eine Wumme von Florian Ott aus 25 Meter gerade noch an den Pfosten lenken konnte. Sebastian Wirsching vom OFV hätte in der 35. aus fünf Metern auf 3:1 erhöhen und Tobias Herbst vom TSV in der 43. ausgleichen können. 

Im zweiten Abschnitt war es Pano vom OFV der in Minute 48 nur den Pfosten traf. Und dann, wie eingangs erwähnt, eine zehnminütige Unterbrechung wegen eines starken Unwetters. Danach waren alle Akteure ob der starken Regenfälle mehr mit sich und dem Geläuf beschäftigt wie mit dem Spiel als solchem. Trotzdem hätten beide Seiten noch Möglichkeiten Treffer zu landen. Letztendlich blieb es beim etwas glücklichen aber sicherlich verdienten 2:1, was man sicherlich auf Seite des Gegners auch anders sehen könnte. 

Bleibt zu erwähnen, dass der erste Treffer des OFV in einem Verbandsspiel durch Frank Schürger erzielt wurde und die erste gelbe Karte wegen eines Foulspiels an Oliver Schmitt ging. Das nur für die Chronik des noch sehr jungen Vereins. Fazit: Alles in allem ein anschauliches Spiel, das sicherlich noch ausbaufähig ist aber auf dem das Trainergespann sicherlich gut aufbauen kann. Weite so! Walter Meding. 

Die Statistik: 

Ochsenfurter FV - TSV Gnodstadt 2:1 (2:1)

Aufgebot: Tim Krüger – Benjamin Turan – Benedikt Jakob – Michael Baum (46. Christian Pau) – Mario Rothemel – Oliver Schmitt (74. George Erensay) – Sebastian Wirsching – Florian Mohr (70. Alexander Elias) – Kritsiniotis Panagiotis – Max Langer – Frank Schürger 

Torschützen: 1:0 (3.) Frank Schürger; 1:1 (14.) Sebastian Näck; 2:1 (18.) Max Langer 

Verwarnungen: Johannes Spedo – TSV (50.); Oliver Schmitt – OFV (67.); Mario Rothemel – OFV (77.); Benjamin Turan – OFV (81.); Christoph Nagel – TSV (85.) 

Zuschauer: ca. 200 

Schiedsrichter: Alfred Schulze (Unterpleichfeld) – SR-Gruppe KT/OCH

Besonderheit: Wegen eines Unwetters wurde das Spiel zwischen der 55. und 65. Spielminute unterbrochen.

Sonntag, 20.05.2012
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